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Tagesarchiv für 5. August 2010

Lothar Matthäus – Was er tun jetzt muss!

Donnerstag, den 5. August 2010 um 14:40

Der berühmteste ex-Fussballer Deutschlands muss den roten Faden in seinem Leben wieder finden. Lothar ist dem Leben völlig ausgeliefert. Viele Imageberater haben sich an ihm versucht aber Lothar hat einen grossen Fehler: Er ist bis heute nicht in der Lage, die wertvollen Tipps seiner Kommunikationsberater umzusetzen. Zudem behaupte ich, dass Lothar die falschen Imageberater hatte und hat. Sie lassen sich von seiner „Legende“ blenden und geniessen das öffentliche Interesse neben ihm. Das ist falsch aber was genau sollte er tun?

Lothar müsste sich jetzt in einem finalen Communiqué äussern: „Schluss mit der Schlammschlacht – Jetzt mache ich alles richtig“. Danach muss Ruhe einkehren und das geht nur dann, wenn er mit Liliana ein Abkommen trifft, über das Privatleben nicht mehr zu kommunizieren. Dann soll er an seine ex-Frau, die sowieso nur an Geld interessiert ist, eine angemessene Summe bezahlen. Lothar muss seine Abhängigkeit zur Yellowpress stoppen. Sie schadet ihm wesentlich mehr als er denkt. Er braucht einen Berater, der in sein Leben einsteigt und ihm ein brutaler Sparringpartner ist, der auch seine emotionalen Ausbrüche aushält und nicht gleich das Handtuch hinwirft. Seine öffentlichen Auftritte müssen gezielt orchestriert werden und besonders wichtig ist, wen er als Begleitung jeweils mitbringt. Jeder Gedanke muss erst besprochen werden, bevor eine Handlung ausgelöst wird. Lothar muss zudem seine Torschlusspanik regeln, denn er würde ja am liebsten gleich morgen wieder heiraten, wenn er eine Frau an seiner Seite hätte. Genau das ist ein weiteres Problem. Solche Aussagen in der Öffentlichkeit ziehen natürlich Frauen wie Liliana und andere an, die nichts können aber in den Promi-Olymp aufsteigen wollen. Wenn etwas Ruhe in sein Privatleben einkehrt, wird Lothar auch wieder die richtigen Trainerangebote erhalten und vielleicht kann er dann in Deutschland bleiben und seine bröckelnde Legende wieder aufbauen.
Das Kommunikationsziel: Alle Deutschen lieben Lothar!

Fidel Stöhlker

Wäre ich ein ausländischer Grossaktionär…

Donnerstag, den 5. August 2010 um 14:02

…der UBS, würde ich denken „Wir machen aus dieser schönen Schweizer Bank einen weltweiten Bankkonzern. Wir schaffen 2200 neue Arbeitsplätze in Asien, wir bauen das Hypothekargeschäft in den USA aus, wir bauen in London das grösste Bürogebäude der Stadt und damit die Schweizer nicht meinen, wir würden nichts für sie tun, investieren Fr. 300 Mio. in die Erneuerung der Schweizer Filialen.“ Dazu nehmen wir einen renommierten Schweizer alt Bundesrat als VR-Präsidenten und am besten einen erfahrenen Deutschen als CEO, denn Schweizer Spitzenbankiers globalen Zuschnitts sind kaum mehr zu finden.“ So ging die UBS ins Ausland verloren, so die CS Group. Beide nennen sich mit Stolz Schweizer Banken. Das Schweizer Qualitätssiegel ist längst globalisiert, wie Nestlé und Glencore beweisen, weshalb die Bemühungen des Bundesrats, ihm auch noch Inhalte vorzuschreiben, einigermassen überflüssig sind.

Die Stille der schönen Geniesser

Donnerstag, den 5. August 2010 um 14:01

Es hat in den Schweizer Medien kaum Aufsehen erregt, dass in Bangladesh Tausende von Textilarbeitern für bessere Mindestlöhne kämpften. Die 2,5 Mio. Textilarbeiter sollen künftig einen Monatslohn von etwa 45 Franken erhalten, verlangen aber 75 Franken im Monat. Alle unsere Bluejeans-Schickeria-Klone oder Zara-Girls regen sich mitnichten darüber auf, dass ihr billiger Tand auf Sklavenarbeit beruht. Dazu passt, dass der Schweizerische Bauernverband, dessen Mitglieder zu den schlimmsten Umweltzerstörern unseres Landes zählen, junge Männer („Praktikanten“) aus Moldau importieren, damit diese für einen monatlichen Nettolohn von 900 Franken härteste Arbeit im Stall oder auf dem Feld vernichten. Die Bauern können in der gleichen Zeit demonstrieren gehen und ihre Subventionen feiern. Die Schweizerischen Gewerkschaften geht dies alles natürlich nichts an, sind ihre Kader doch damit beschäftigt, eigene Erbschaften zu verwalten, die politische Karriere oder den Aufstieg in den Verwaltungen von Bund und Kantonen zu betreiben.

Die ganz Armen

Donnerstag, den 5. August 2010 um 14:01

Für die ganz Reichen gibt es eine „Gold“-Bilanz, für die ganz Armen den Weg nur nach unten. In den USA liegen die Ausfallraten für Kleinkredite jetzt bei sechs Prozent; noch vor zehn Jahren waren es weniger als ein Prozent. 6,2 Millionen Deutsche gelten als überschuldet. Herr, lass‘ die Hypothekarzinsen nicht ansteigen, sonst werden viele folgen.

Ein Journalist ist kein PR-Berater

Donnerstag, den 5. August 2010 um 8:55

Die economiesuisse war sehr stolz darauf, eine bekannte Journalistin als neue Sprecherin und Abstimmungsleiterin gewonnen zu haben. Jetzt hat Ursula Fraefel zum ersten Mal begriffen, dass der Weg vom Journalisten zum PR-Berater ein weiter ist. Sie finanzierte im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Inserate für die SVP. Fraefel hat zwei Fehler gemacht:
. Sie hat die beiden anderen bürgerlichen Parteien unterschätzt. Für sie war die SVP die richtige Wirtschaftspartei, was die FDP ihres economiesuisse-Präsidenten Gerold Bührer auf die Palme treibt.
. Fraefels Satz „Künftig werden wir Wert darauf legen, alle Parteien an Bord zu haben“, ist der zweite Fehler, denn damit bestätigt sie, dass Arbeitgeberverband und économiesuisse die Parteien finanzieren, manipulieren – wie auch immer.
Die Idee vieler Verbände und Firmen, man müsse nur einen möglichst bekannten Journalisten anstellen, um dann eine gute Kommunikation zu haben, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Fehler zählen in der Praxis eines PR-Beraters doppelt. Die Komplexität der Abläufe, wo nach innen, nach aussen und nach allen Seiten abgeglichen werden muss, wo Reaktionen über mindestens drei Stufen im Voraus erfasst werden müssen, erfordert nicht nur Kenntnisse, sondern viel Erfahrung. Auch ein talentierter Journalist braucht 2-3 Jahre, um dies zu lernen. Der erste Fraefel-Schnellschuss hat Arbeitgeberverband wie économiesuisse massiv geschadet.

Schweigen, leiden, kassieren

Donnerstag, den 5. August 2010 um 8:24

Mit ist nicht aufgefallen, dass am jüngsten 1. August kein Hochschullehrer zu Wort gekommen ist; eine Opernsängerin in Zollikon, die etliches Nettes sagte, macht den Braten nicht fetter. Wer mit aktiven und karrierebewussten Hochschullehrern spricht, stellt erst einmal fest, dass Hochschulpolitik als Thema unbedingt vermieden wird. Erst dann, wenn der Abschied genommen wird, tauchen die älteren Herren mit Voten auf, worin die tiefe Kümmernis über die heutigen (Bologna-)Missstände zum Ausdruck kommt. Werner Müller-Esterl, Präsident der Uni Frankfurt, die einmal die klügsten Köpfe Deutschlands unter ihren Professoren wusste, meint, die besten Lehrer stünden nur in den Masterkursen und für die Promotionen zur Verfügung. Sein neuer Campus sieht aus wie die heute weitgehend stillgelegte Siemensstadt in Berlin-Tegel: eine Bienenwaben-Maschine. Müller-Esterl: „Es läuft etwas schief.“ Ich kann mir forschungsgetriebene Lehre nicht ohne Rückgrat vorstellen, am wenigsten in den Geisteswissenschaften.

Doris Leuthard – warum nicht?

Donnerstag, den 5. August 2010 um 7:50

Eine der grössten Überraschungen im Bundesrat ist die amtierende Bundespräsidentin Doris Leuthard. Während alle anderen Bundesräte entweder Schwierigkeiten mit ihren Dossiers haben oder es ihnen nicht gelingen will, das Schweizer Volk hinter sich zu scharen, fährt die Aargauer Anwältin einen sicheren Kurs. Mit Schirm, Charme und Melone, in diesem Fall der Aargauer Tracht, zieht sie durch das Land und die Welt, um die Attraktivität der Schweiz zu zeigen. Weil sie als Wirtschaftsministerin ein hohes Mass an Glaubwürdigkeit errungen hat, kaum ein Anliegen, dem sie sich verweigerte, wird sie als neue Infrastrukturministerin, Leiterin des UVEK, sicher auch eine gute Falle machen. Für die CVP ist dies ein weiterer Glücksfall, denn das Team Doris Leuthard und Christophe Darbellay hat offensichtlich seine Bewährungsprobe bestanden.

Schweigen, leiden, kassieren

Donnerstag, den 5. August 2010 um 7:22

Mit ist nicht aufgefallen, dass am jüngsten 1. August kein Hochschullehrer zu Wort gekommen ist; eine Opernsängerin in Zollikon, die etliches Nettes sagte, macht den Braten nicht fetter. Wer mit aktiven und karrierebewussten Hochschullehrern spricht, stellt erst einmal fest, dass Hochschulpolitik als Thema unbedingt vermieden wird. Erst dann, wenn der Abschied genommen wird, tauchen die älteren Herren mit Voten auf, worin die tiefe Kümmernis über die heutigen (Bologna-)Missstände zum Ausdruck kommt. Werner Müller-Esterl, Präsident der Uni Frankfurt, die einmal die klügsten Köpfe Deutschlands unter ihren Professoren wusste, meint, die besten Lehrer stünden nur in den Masterkursen und für die Promotionen zur Verfügung. Sein neuer Campus sieht aus wie die heute weitgehend stillgelegte Siemensstadt in Berlin-Tegel: eine Bienenwaben-Maschine. Müller-Esterl: „Es läuft etwas schief.“ Ich kann mir forschungsgetriebene Lehre nicht ohne Rückgrat vorstellen, am wenigsten in den Geisteswissenschaften.

Grund zum Jammern

Donnerstag, den 5. August 2010 um 7:21

Unter den zehn weltbesten Stadthotels ist kein schweizerisches mehr zu finden. Das Dolder Grand wollte eines werden und endete als grosser Flop. Das „Trois Rois“ in Basel wird von allen Insidern auch nur deshalb gelobt, weil Basel nichts anderes zu bieten hat; die Direktionswechsel sind Zeugen der Krise. Alle anderen sind zu eng, zu klein, zu alt, vor allem auch in Genf, wo man sich Besseres wünschte. Sind wir nun besser in den Ferienhotels? Auch unter den zehn weltbesten Ferienhotels ist kein schweizerisches mehr zu finden. Ah, das „La Réserve“ verteidigt unsere Ehre, aber nicht in Genf, sondern in Ramatuelle. Der Schweizer Tourismus hat den „seriously rich“ immer weniger zu bieten.
– Der „Widder“ in Zürich ist grossartig, aber doch etwas eng
– Die kleinen Zimmer des „Savoy“ am Zürcher Paradeplatz sind weltbekannt. Sehr gute Business Class.
– Da „Beau Rivage“ in Neuchâtel ist business as usual
– Das „Lausanne Palace“ ist gut für Geschäfte, aber für Luxus?
Genug des schrecklichen Spiels.
Der obere Mittelstand klettert auf die Berge und tourt im Winter. Nur im ganz privaten Bereich sind wir weiterhin Spitze. In Verbier gibt es unter einer Million Franken nichts mehr zu kaufen; das schönste Haus im westlichen Wallis wird auf Fr. 35 Mio. geschätzt. Gstaad läuft hervorragend, aber St. Moritz fehlen die Impulse. Was wir brauchen im Tourismus, um ihn auf Dauer zu retten, ist ein grosser Sprung vorwärts. Wir haben in die Banken und den Maschinenbau jüngst Milliarden investiert. Wieso eigentlich nicht in grosse Tourismusprojekte. Dem Ägypter Samih Sawiris und den Russen sollten wir nicht alleine die Initiative überlassen.

Die Stille der schönen Geniesser

Donnerstag, den 5. August 2010 um 7:21

Es hat in den Schweizer Medien kaum Aufsehen erregt, dass in Bangladesh Tausende von Textilarbeitern für bessere Mindestlöhne kämpften. Die 2,5 Mio. Textilarbeiter sollen künftig einen Monatslohn von etwa 45 Franken erhalten, verlangen aber 75 Franken im Monat. Alle unsere Bluejeans-Schickeria-Klone oder Zara-Girls regen sich mitnichten darüber auf, dass ihr billiger Tand auf Sklavenarbeit beruht. Dazu passt, dass der Schweizerische Bauernverband, dessen Mitglieder zu den schlimmsten Umweltzerstörern unseres Landes zählen, junge Männer („Praktikanten“) aus Moldau importieren, damit diese für einen monatlichen Nettolohn von 900 Franken härteste Arbeit im Stall oder auf dem Feld vernichten. Die Bauern können in der gleichen Zeit demonstrieren gehen und ihre Subventionen feiern. Die Schweizerischen Gewerkschaften geht dies alles natürlich nichts an, sind ihre Kader doch damit beschäftigt, eigene Erbschaften zu verwalten, die politische Karriere oder den Aufstieg in den Verwaltungen von Bund und Kantonen zu betreiben.

 
     
     
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