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Acht Celli, ein magischer Feuervogel und Bernhard Russi


Acht Celli, ein magischer Feuervogel und Bernhard Russi
03.04.2025
Andermatt Music feiert Ostern mit dem unverfälschten Klang des Cellos und einem fantasievollen Familienkonzert: Am Samstag, dem 19. April 2025, treten acht Cellist*innen des Swiss Orchestra solistisch auf – ohne Orchester, nur mit ihrem unverwechselbaren, puren Streicherklang. Am Sonntag, dem 20. April, erzählen Bernhard Russi und das Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer die Geschichte des Feuervogels – eine spannende Reise für die ganze Familie.
Den Osterauftakt machen am Samstag acht Cellist*innen des Swiss Orchestra. Mit Giovanni Sollimas energiegeladenem Werk Violoncelles, vibrez! rufen die Musikerinnen und Musiker ihre Instrumente zum Vibrieren auf – und sie tun es mit atemberaubender Virtuosität. Beginnend mit leisen, innigen Tönen, steigert sich das Stück zu einem fulminanten Höhepunkt, bevor es sanft verklingt. Der argentinische Meister des Tango Nuevo, Astor Piazzolla, verbindet in seinen Vier Jahreszeiten von Buenos Aires Elemente von Jazz, Barockmusik und Tango und erschafft ein vibrierendes Klangbild der Metropole im Wandel der Jahreszeiten. Mal ruhig, mal erregt, zwischen flirrender Hitze, Vergänglichkeit und melancholischer Sehnsucht – Piazzollas Musik entfaltet eine einzigartige atmosphärische Dichte.
 
Neben diesen Werken erklingt Fabian Müllers Schweizer Suite, die verschiedene Volkslieder in neuen Klangfarben erstrahlen lässt sowie ein Arrangement der ikonischen Filmmusik aus Casino Royale, das das Publikum in die aufregende Welt von James Bond entführt.
 
Bernhard Russi erzählt die Geschichte des Feuervogels
Andermatt Music lädt am Sonntag, 20. April, zu einem besonderen Familienkonzert ein: In einem farbenprächtigen Zusammenspiel von Musik und Erzählung entführt Skilegende Bernhard Russi das Publikum in die zauberhafte Welt von Igor Strawinskys Feuervogel. Für die Musik sorgt das Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer, tänzerische Unterstützung kommt von der Tanzschule Dance Fusion Altdorf.
 
Basierend auf altrussischen Märchen wird die Geschichte des jungen Prinzen Iwan erzählt, der in den Bann des magischen Feuervogels gerät. Dank dessen wundersamer Hilfe besiegt er den bösen Zauberer Kaschtschei und findet sein Glück mit der schönen Prinzessin Zarewna. Ein mitreissendes Konzerterlebnis für die ganze Familie – voller Fantasie, Spannung und musikalischer Brillanz. Empfohlen ab fünf Jahren.
 
 
Programm und Tickets
 
 
Samstag, 19.4.2025, 19.30 Uhr: «Cellos on the Rocks»
The Swiss Orchestra Cellists
 
Programm:
Fabian Müller:                              «Swiss Suite» für 5 Celli
Giovanni Sollima:                         «Violoncelles, vibrez!» für 8 Celli
David Arnold:                               «Casino Royale» (James Bond) für 8 Celli (arr. James Barralet)
Astor Piazzolla:                             «Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires» (arr. James Barralet)
 
Sonntag, 20.4.2025, 16.00 Uhr: «Der Feuervogel»
Bernhard Russi, Erzähler
Tanzschule Dance Fusion Altdorf
Swiss Orchestra
Lena-Lisa Wüstendörfer, Leitung
 
Programm:
Igor Strawinsky:                           «Der Feuervogel» (arr. Paul Leonard Schäffer)
 
Andermatt Music
Andermatt Music bringt Musik jenseits festgetretener Pfade in die höchstgelegene Konzerthalle der Schweiz, die Andermatt Konzerthalle. Den Konzertbetrieb mit rund 20 Konzerten pro Jahr leitet seit 2022 die Schweizer Dirigentin und Musikwissenschaftlerin Lena-Lisa Wüstendörfer. Das Programm basiert dabei auf den drei Säulen «Swiss Orchestra – Schweizer Klassik», «World Stage – Weltbühne» und «Local Roots – Heimat Klänge». Neben dem Swiss Orchestra als Residenzorchester treten gefeierte Klassikstars, weltbekannte Orchester sowie herausragende Innerschweizer Formationen auf. Andermatt Music etabliert die Alpendestination als Magnet für Klassikfans und Gäste aus aller Welt sowie auch als kulturellen Treffpunkt der Innerschweiz. www.andermattmusic.ch
 
Swiss Orchestra
Die Schweiz ist für vieles berühmt, bisher aber kaum für ihre Sinfonik. Schweizer Komponist*innen der Klassik und Romantik fristen ein Schattendasein – und das im eigenen Land wie auch weltweit. Das 2018 gegründete Swiss Orchestra legt seinen Fokus auf dieses zu Unrecht vergessene, nationale Kulturgut. Der dynamische Klangkörper – als «musikalische Nationalmannschaft der Schweiz» bezeichnet – ist als einziges, professionelles Sinfonieorchester der Schweiz regelmässig landesweit zu hören. Seit 2022 ist es zudem das Residenzorchester der Andermatt Konzerthalle. www.swissorchestra.ch
 
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