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	<title>Klaus J. Stöhlker AG</title>
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	<description>Weblog zum Thema Unternehmensberatung und Öffentlichkeitsarbeit</description>
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		<title>Wann greift Roger de Weck durch?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jean-Martin Büttner, eine der beiden Edelfedern beim “Tages-Anzeiger” (die andere ist Constantin Seibt) analysiert heute das Programm des Schweizer Staatsfernsehens und kommt zu einem niederschmetternden Fazit: Beim Schweizer Fernsehen dominieren Redundanz und Nullaussagen. Das ist nichts Neues. Über die Ursachen des Missstandes äussert sich Bütter nicht. Ich werde es für ihn tun. Ursache der Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jean-Martin Büttner, eine der beiden Edelfedern beim “Tages-Anzeiger” (die andere ist Constantin Seibt) analysiert heute das <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/SF-zur-Sache-bitte/story/12535902">Programm des Schweizer Staatsfernsehens</a> und kommt zu einem niederschmetternden Fazit: Beim Schweizer Fernsehen dominieren Redundanz und Nullaussagen. Das ist nichts Neues. Über die Ursachen des Missstandes äussert sich Bütter nicht. Ich werde es für ihn tun.</p>
<p>Ursache der Probleme beim Schweizer Fernsehen sind einerseits die Führung unter Roger de Weck und die Qualität der Journalisten, die oft voreingenommen sind (eine Todsünde im Journalismus) und unfähig zu vertiefter Recherche, andererseits der Overkill im Ausbau des Unternehmens.</p>
<p>Zum ersten Punkt: Die Blocherfixiertheit, die Büttner anspricht, hat mit der Faulheit und der verbreiteten Mutlosigkeit der Journalisten zu tun – wer wagt es schon, ein neues Politthema zu setzen oder neue Gesichter zu zeigen, die etwas zu sagen haben? Man muss sich nicht wundern, wenn deshalb im „Club“ vier Medienvertreter in der Runde sitzen. Ich persönlich will Experten reden sehen, nicht Journalisten. Diese sind oft, wie man so schön sagt: Universal-Dilettanten.</p>
<p>Zum zweiten Punkt: Mit den technischen und programmatischen Möglichkeiten werden heute Grossereignisse bis zum Gehtnichtmehr ausgeschlachtet – siehe Busunfall im Wallis. In der Not, mangels Direktbetroffenen, die zur Verfügung stehen, Sendezeit abzufüllen, hängen sich Journalisten verzweifelt an die Retter von Feuerwehr und Sanität, deren persönliches Befinden (haben Sie post-traumatische Belastungsstörungen?), plötzlich zum Thema wird. Es  gibt zu viele Sendungen, die mit Inhalten gefüllt werden müssen und zu viele Journalisten, die sich dazu Informationen aus den Fingern saugen müssen.</p>
<p>Die Folge dieser Entwicklungen: SF ist ein seichtes Staats-TV, dass ich, der weder Quiz noch Skirennen etwas abgewinnen kann, einigermassen gebildet ist und nicht auf dem Land wohnt, wegschaut. Das Runterschrauben der anvisierten <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/SF-im-Quotentief/story/17839912">Quoten von SF</a> ist eine Kapitulation vor der eigenen Strategie. Wann greift Roger de Weck durch?</p>
<p><a href="http://www.welti.ch/weblog">Philippe Welti</a></p>
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		<title>Bulgarisches Versteckspiel</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das bulgarische Kino ist im Westen angekommen – die Mentalität der Schauspieler offenbar noch nicht. „Avé“ ein Roadmovie führt in den Norden Bulgariens und in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch sucht. Dazu passt auch, wie der Regisseur auf Anjela Nedyalkova, die Avé spielt, stiess. Ich hatte sie in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das bulgarische Kino ist im Westen angekommen – die Mentalität der Schauspieler offenbar noch nicht. „Avé“ ein Roadmovie führt in den Norden Bulgariens und in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch sucht. Dazu passt auch, wie der Regisseur auf Anjela Nedyalkova, die Avé spielt, stiess.</p>
<p>Ich hatte sie in einem Film in einer kleinen Rolle gesehen und wollte sie zuerst für eine Nebenrolle engagieren – eine der Drogenabhängigen –, doch gefiel sie mir so gut, dass ich sie nochmals anrief, um ihr die Hauptrolle anzubieten. Nur erschien sie dann nicht zu unserem Treffen. Ich suchte in der Folge sechs oder sieben Monate lang nach einer Darstellerin für Avé und wählte schliesslich vier Mädchen aus, mit denen ich alle Szenen x-mal durchspielte, doch nie ganz zufrieden war. Mir schien, irgendetwas stimme nicht. Ich bat also den Castingverantwortlichen, Anjela ausfindig zu machen, im Wissen, dass sie an einer Kunstschule studierte. Man erklärte ihm jedoch, sie fehle systematisch in den Klassen und niemand wisse, wo sie sei. Einige Tage später trafen wir sie in einem Café. Wir vereinbarten wieder ein Treffen und sie versetzte uns aufs Neue! Als wir dann in der Kunstschule waren, um für eine Szene den Dreh vorzubereiten, sah ich sie wieder. Sie erzählte mir, dass ihrer Mutter am Abend vor dem Casting etwas Schreckliches zugestossen war und sie deshalb nicht hätte kommen können.<br />
Ich weiss bis heute nicht, ob sie mir damals die Wahrheit erzählte. Jedenfalls warnten mich alle um mich herum, ich sei ja total verrückt, zehn Tage vor Drehbeginn eine Schauspielerin zu engagieren, die praktisch noch keine Dreherfahrung hatte. Aber ich glaubte an sie und es hat sich ausbezahlt.</p>
<p>Der Film im Verleih von <a href="http://www.trigon-film.org/">Trigon Film</a> startet am 12. April in den Schweizer Kinos.</p>
<p><a href="http://www.welti.ch">Philippe Welti</a></p>
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		<title>„Early Bird“ macht Sommerpause</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Da Klaus J. Stöhlker die angenehme Verpflichtung eingegangen ist, bis Ende September dieses Jahres das Manuskript seines neuen Buches abzuliefern, wird der Weblog „Early Bird“ bis zur Fertigstellung desselben Sommerpause machen. Wir danken allen Mitdenkern und Mitschreibenden für deren vielfältige Anregungen. Sie werden manches davon auch in meinen „Neuen Geschichten zur Lage des Landes“ wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da Klaus J. Stöhlker die angenehme Verpflichtung eingegangen ist, bis Ende September dieses Jahres das Manuskript seines neuen Buches abzuliefern, wird der Weblog „Early Bird“ bis zur Fertigstellung desselben Sommerpause machen. Wir danken allen Mitdenkern und Mitschreibenden für deren vielfältige Anregungen. Sie werden manches davon auch in meinen „Neuen Geschichten zur Lage des Landes“ wieder finden, zumal wir nicht damit rechnen dürfen, dass die paradiesischen Zustände, welche wir derzeit in der Schweiz, gemessen an denjenigen anderer Staaten, noch erleben dürfen, auf Dauer anhalten werden. Die Zeiten der Idylle, welche wir so gerne geniessen, sind vorüber.</p>
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		<title>Die Schweiz des 20. Jahrhunderts löst sich auf</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Raymond Bär tritt ein weiterer Vertreter von Familien ab, die den Finanzplatz Schweiz im 20. Jahrhundert bestimmten. Er, 52, wird als jüngster Ehrenpräsident eines wichtigen VR, nur noch eine dekorative Rolle spielen. An seine Stelle tritt ein erprobter wie aggressiver Finanzinvestor. Die alten Familien ziehen sich zurück. Der letzte Sarasin, Eric, spielt in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Raymond Bär tritt ein weiterer Vertreter von Familien ab, die den Finanzplatz Schweiz im 20. Jahrhundert bestimmten. Er, 52, wird als jüngster Ehrenpräsident eines wichtigen VR, nur noch eine dekorative Rolle spielen. An seine Stelle tritt ein erprobter wie aggressiver Finanzinvestor.</p>
<p>Die alten Familien ziehen sich zurück. Der letzte Sarasin, Eric, spielt in der neuen zur libanesisch-brasilianischen Safra-Gruppe gehörenden Bank seiner Eltern ebenso nur eine dekorative Rolle. „Vater“ Vontobel, 90jährig, dient seiner Bank noch immer, hat aber keinen Nachfolger im Amt. Symbol dieses Niedergangs alter Familien aus dem letzten Jahrhundert ist Dr. Heinz Wuffli aus Zumikon, der im Aufstieg zum wichtigsten Bankier der Schweiz, ganz wie sein Sohn Peter 30 Jahre später auch, durch eine Krise brutal gebremst und aus dem Amt geschleudert wurde.</p>
<p>Dr. Konrad Hummler aus St. Gallen will nicht mehr zurück ins Bankgeschäft. „Joe“ Ackermann, dessen Nachfolger Anshu Nain zertrümmert, was der Ostschweizer bei der Deutschen Bank aufgebaut hat, zieht sich zur Zürich Versicherung zurück. Von den Genfer Privatbankiers vernimmt man viel, aber nur wenig Gutes.</p>
<p>An die Spitze der beiden dominierenden Bankkonzerne in der Schweiz sind längst Ausländer berufen; einige Vorzeige-Schweizer dienen noch als Figuren im Schaufenster, aber auch deren Zeit läuft ab, wie das Beispiel des Deutschen Axel Weber es zeigt, der Kaspar Villiger an der Spitze des UBS-Konzerns rascher ablöst, als dieser es einst wollte.</p>
<p>Die Krise des Finanzplatzes ist offensichtlich auch eine Krise der alten Familien. Soeben hat sich eines ihrer Mitglieder bei mir abgemeldet: „Vier Wochen Golf in Florida.“</p>
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		<title>Geld abholen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[  Natürlich wollen die US-Amerikaner Geld von der Schweiz. Milliarden werden es sein. Deutsche wollen auch Geld von der Schweiz, Abgeltungssteuer genannt. Es werden wieder Milliarden sein. Griechen wollen auch Geld von Deutschland; nein, nicht Milliarden zur Rettung der eigenen Banken, die schon geliefert wurden, sondern weitere Milliarden als Entschädigung für die Zeit der Besetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p>Natürlich wollen die US-Amerikaner Geld von der Schweiz. Milliarden werden es sein. Deutsche wollen auch Geld von der Schweiz, Abgeltungssteuer genannt. Es werden wieder Milliarden sein. Griechen wollen auch Geld von Deutschland; nein, nicht Milliarden zur Rettung der eigenen Banken, die schon geliefert wurden, sondern weitere Milliarden als Entschädigung für die Zeit der Besetzung im Zweiten Weltkrieg. Merke: Geld verlangen ist besser als welches zu erarbeiten.</p>
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		<title>Risse sind Vorzeichen kommender Veränderungen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 07:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die offizielle Schweiz tut viel, um die 700 000 Auslandschweizer, die 5. Schweiz, bei der Stange zu halten. Gleichzeitig werfen und drücken unsere beiden Grossbanken UBS und CS Auslandschweizer aus ihren Geschäftsbüchern: zu grosses Risiko. Wie üblich, ist die Wirtschaft realistischer als die Politik. Viele Auslandschweizer der 5. und 7. Generation haben fast jeden Kontakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die offizielle Schweiz tut viel, um die 700 000 Auslandschweizer, die 5. Schweiz, bei der Stange zu halten. Gleichzeitig werfen und drücken unsere beiden Grossbanken UBS und CS Auslandschweizer aus ihren Geschäftsbüchern: zu grosses Risiko. Wie üblich, ist die Wirtschaft realistischer als die Politik. Viele Auslandschweizer der 5. und 7. Generation haben fast jeden Kontakt zur Schweiz verloren, sprechen auch keine Landessprache mehr, geniessen aber viele Vorteile, die heimische Schweizer nicht haben.</p>
<p>SVP-Ständerat This Jenny und CVP-Nationalrat Gerhard Pfister beklagen zu recht die Machtlosigkeit der Bergkantone angesichts der städtischen Grosskantone. Jenny fordert eine stärkere Interessenvertretung der Bergkantone, Pfister eine Sperrminorität für Bergkantone bei Abstimmungen. Der Trend zu Reservaten über 800 Metern, die „Wolfszone“ der Schweiz, ist unübersehbar. Die Städter wollen Unterhaltung.</p>
<p>Unsere Parteien wie Institutionen, darunter économiesuisse, werden politisch immer blinder. Niemand wollte den Erfolg der Zweitwohnungs-Initiative kommen sehen. Niemand will das Ende der bilateralen Verhandlungen sehen. Niemand hat den Untergang des Bankgeheimnisses kommen sehen. Niemand war der Auffassung, die USA-Gerichte würden Schweizer Banken anklagen.</p>
<p>Es soll sich ändern: Philipp Müller, FDP-Präsident ante portas, will bei den kommenden Wahlen mit 19% die SP überholen. SP-Präsident Christian Lévrat, der dann allerdings Staatsrat von Fribourg sein wird, hat vorgegeben: „Wir wollen 2015 die stärkste Fraktion sein.“ Offensichtlich haben die Wahlen bereits begonnen.</p>
<p>Wie wollen die Schweizer ihr Land und die Welt verstehen, wenn die NZZ am Montag, den 19. März, nur 38 Seiten hat (incl. Werbung), der TagesAnzeiger immerhin 48 Seiten wie die FTI auch. Le Temps hat nur 26 Seiten, die Basler Zeitung immerhin 40. Zu wenig Platz, um den Wandel zu verdeutlichen. In der gleichen Woche sind bereits 37 offizielle Medienkonferenzen angemeldet.</p>
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		<title>Deutsche Bank wird Indische Bank</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 14:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bereits ausgebrochene Führungskrise in der grössten deutschen Bank, der Deutsche Bank AG, sagt viel auch über die Schweizer Banken aus.  Anshu Nain, der Josef Ackermann als Vorstandssprecher ersetzt, hat den erfolgreichen Risk-Manager Hugo Bänziger durch einen „Nainisten“ ersetzen und das Risk Management schwächen wollen. Dies wurde von der deutschen Bankenaufsicht abgelehnt. Merke: Wer einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bereits ausgebrochene Führungskrise in der grössten deutschen Bank, der Deutsche Bank AG, sagt viel auch über die Schweizer Banken aus.  Anshu Nain, der Josef Ackermann als Vorstandssprecher ersetzt, hat den erfolgreichen Risk-Manager Hugo Bänziger durch einen „Nainisten“ ersetzen und das Risk Management schwächen wollen. Dies wurde von der deutschen Bankenaufsicht abgelehnt.</p>
<p>Merke: Wer einen Inder an die Spitze einer Bank wählt, wird eine indische Bank daraus machen. Wer einen US-Amerikaner an die Spitze setzt, wird eine amerikanische Bank daraus machen. Wer einen Brasilianer an die Spitze setzt, wird eine brasilianische Bank daraus machen. Warum ist das so? Wer die Macht gewinnt über eine grosse unternehmerische Einheit, braucht dazu einen eigenen Clan. Erst dann kann man richtig Kasse machen. „Die Berufung der Banken besteht darin, Gewinne zu machen“, sagt EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier.</p>
<p>Die Deutsche Lufthansa, obwohl vom Schweizer und österreichischen Staat mit vielen Millionen Euro und Franken vorteilhaft zwischenfinanziert, leidet zuhause unter der arabischen Konkurrenz von Etihad und Emirates. Jetzt ruft Christoph Franz nach staatlicher Kapazitätsbeschränkung für die feindlichen Eindringlinge; aus eigener Kraft wird er es nicht schaffen.</p>
<p>Die Globalisierung greift immer tiefer und schneller in die Machtzentren der nationalen Ökonomien hinein. Es wird Opfer geben.</p>
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		<title>Zürcher Opernhaus: lustlos</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 11:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Pereira schon halb weg, Homolka nur halb da.  Das Ergebnis ist klar: Am Zürcher Opernhaus nehmen die Spannungen im Ensemble zu; die Abgänge sind jetzt schon grösser als erwartet. Die „Carmen“ am vergangenen Samstag war musikalisch temperamentvoll, das Publikum begeistert. Die Hauptdarstellerin selber sang ansprechend, aber auch nicht mehr, und wirkte eher wie eine exaltierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pereira schon halb weg, Homolka nur halb da.  Das Ergebnis ist klar: Am Zürcher Opernhaus nehmen die Spannungen im Ensemble zu; die Abgänge sind jetzt schon grösser als erwartet. Die „Carmen“ am vergangenen Samstag war musikalisch temperamentvoll, das Publikum begeistert. Die Hauptdarstellerin selber sang ansprechend, aber auch nicht mehr, und wirkte eher wie eine exaltierte Maturandin der Frauenbefreiungsfront als eine erotische Erdtochter. Don José entsprach dem heute üblichen Hampelmann, wie man ihn rund um das Bellevue in Zürich des häufigeren beobachten kann. Wir trösteten uns mit den drei Bühnenbildern, die in Erinnerung bleiben werden.</p>
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		<title>Zwei sind zurück, einer fehlt (noch)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 09:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Jahresbeginn mussten wir den Sturz dreier prominenter Schweizer melden: Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand, der unterdessen von den SVP-Vorwürfen frei gesprochen wurde, aber noch in Deckung bleibt, der St. Galler Bankier Dr. Konrad Hummler, einstiger Gründungspartner von Wegelin &#38; Co. (heute Notenbank bei Raiffeisen), der sich mit selektiven Vorträgen zu Wort meldet und grossen Zuspruch findet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Jahresbeginn mussten wir den Sturz dreier prominenter Schweizer melden: Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand, der unterdessen von den SVP-Vorwürfen frei gesprochen wurde, aber noch in Deckung bleibt, der St. Galler Bankier Dr. Konrad Hummler, einstiger Gründungspartner von Wegelin &amp; Co. (heute Notenbank bei Raiffeisen), der sich mit selektiven Vorträgen zu Wort meldet und grossen Zuspruch findet, sowie Abt Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln, der nach seinem Sturz beim Badminton-Spiel eine „Kleine Auferstehung“ erlebt hat und wieder predigt. Das Spitzenpersonal der Schweiz ist derart ausgedünnt, dass dem erneuten Aufstieg dieser drei nichts im Wege steht.</p>
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		<title>Dynamik als Risiko</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 16:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stöhlker AG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunderttausende sahen es, aber niemand nahm es zur Kenntnis: Der belgische Bus, in welchem bisher 28 Menschen zu Tode kamen, weil er gegen eine Betonwand fuhr, hatte über der Seitenfront drei dynamische Balken, die von unten nach oben gezogen waren. Es ist ein symbolhaftes Zeichen, das auch andernorts zu finden ist, worin Dynamik zum Ausdruck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hunderttausende sahen es, aber niemand nahm es zur Kenntnis: Der belgische Bus, in welchem bisher 28 Menschen zu Tode kamen, weil er gegen eine Betonwand fuhr, hatte über der Seitenfront drei dynamische Balken, die von unten nach oben gezogen waren. Es ist ein symbolhaftes Zeichen, das auch andernorts zu finden ist, worin Dynamik zum Ausdruck kommen soll.</p>
<p>Die Dynamik, welche in der heutigen Gesellschaft gefordert wird, wie sie auch von den Matadoren der Weltmeisterschaften und der Olympischen Spiele („Weiter, höher, schneller.“) vorgelebt wird, hat ihre Schattenseiten. Ohne Doping, sei dies Café, Alkohol oder Rauschmittel, kommt der Normalbewerber nicht mehr mit. Sehnen reissen, „burn outs“ drohen und oft steigen auch nur die Schulden, um den Anschein wahren zu können, „man sei dabei“.</p>
<p>Wer es sich leisten kann, lebt „slow“. Das sind wenige.</p>
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