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Archiv der Kategorie 'Wirtschaft'

Der türkische Hebel – eine Warnung für den Westen?

Mittwoch, den 22. August 2018 um 14:53

Tayyib Erdogan hat in seinem Leben als Fussballer, Stadtpräsident von Istanbul und „Herrscher aller Türken“ schon manches erreicht. Jetzt fordert er, als NATO-Mitglied, die USA und deren Unterorganisationen, vor allem den IWF, heraus, indem er deren Spielregeln nicht anerkennt. Vorläufig mindestens.

Worum geht es?

Erdogan hat, wie Vladimir Putin und Xi Jinping auch, sein Land auf einen recht dauerhaften Erfolgskurs geführt. Der indische Ministerpräsident Modi bewegt sich in die gleiche Richtung, aber Indien hängt in vielem weit zurück.

Die Abhängigkeit von den Finanzinstitutionen des Westens blieb in hohem Masse erhalten, finanzierten sich viele türkische Unternehmen doch über US-Dollars. Wie sehr dies ein Risiko sein kann, haben seit einem Jahr die internationalen Leer-Verkäufer bewiesen, die gegen die türkische Lira spekulierten und damit bereits über eine Milliarde USD verdienten. Das erinnert an George Soros Spekulation gegen das britische Pfund, was viele Engländer, Schotten und Iren in die Armut trieb.

Erdogan verweigert die hilfreiche Hand der USA bisher ebenso wie die des Internationalen Währungsfonds, weil er weiss, dass er damit seinen politischen Spielraum einengt. Nun stellt sich die Frage, wer ihm aus der Falle hilft.

Katar hat ihm offiziell 15 Milliarden US-Dollars angeboten, um die türkische Wirtschaft zu beleben. Das sind „peanuts“ angesichts der Dollarschulden der türkischen Wirtschaft.

Wenn die Russen, die Chinesen, die Inder und einige andere, die nicht mehr unbedingte, sondern nur noch taktische Freunde der USA sind, eines Tages zusammen stehen, um geschwächte Länder vor dem Zugriff der US-Amerikaner zu retten, bricht den „westlichen Führungsmächten“, die USA allen voran, mehr als nur ein Zacken aus der Krone.

Ich denke, wir leben in den grossartigsten Zeiten, die man sich vorstellen kann. Wir leben in einer Zeitenwende, wo die Zukunft der „Welt des weissen Mannes“ sich in der nächsten Generation entscheiden wird. Die Imperien haben wir verloren. Wir sind im Begriff, auch die philosophisch-kulturelle Führung zu verlieren. Wirtschaftlich hält uns der US-Dollar am Leben, aber sonst gar nichts.

Erdogan – sein Volk – der Emir

Freitag, den 17. August 2018 um 13:59

Als Tayyib Erdogan in einer dramatischen Rede sein Volk aufrief, die US-Dollars unter den Kopfkissen hervor zu nehmen, um die eigene Währung zu retten, begann ich sofort zu rechnen: 90 Mio. Türken, davon 20 Mio. Haushalte mit durchschnittlich 1000 USD, das würde 20 Milliarden USD ergeben.

Jetzt kam ein noch reicherer Retter, Tamim bin Hamad Al-Thani, der Emir von Katar. Er bot 15 Mia. USD als Hilfsgeldern für die Türkei. Bisher liegt kein Bericht vor, was er dafür verlangte.

Viele Türken haben weiter US-Dollars gekauft; vielleicht trauen sie beiden nicht.

Die Post ist schamlos

Montag, den 9. April 2018 um 9:57

Achtzig Millionen Franken zahlt die Post an die Kantone zurück, weil sie die Daten der Postautos gefälscht und deshalb falsche Subventionen bezogen hat. Das ist viel Geld.

Fast vier Milliarden Franken hat die Post mit Beteiligung des Bundesrats in aller Stille hinterzogen, um ihre eigene Pensionskasse zu sanieren.

Jetzt wissen wir, weshalb im ganzen Land die Poststellen abgebaut werden müssen. Die Post muss sparen – damit ihre Mitarbeiter mehr verdienen.

Der Traum vom geschenkten Geld

Montag, den 9. April 2018 um 9:56

In Crans-Montana, wo auch Susanne Ruoff, der CEO der Schweizer Post, ihren Wohnsitz hat, wurden die Bergbahnen kurzfristig und ohne Vorwarnung abgestellt. Ihr Besitzer, der tschechische Milliardär Radovan Vitek, hat von Crans-Montana und zwei weiteren Gemeinden auf dem Hochplateau für die Dauer von zehn Jahren einen Zuschuss von total zwei Millionen Franken jährlich verlangt. Die Gemeinden haben den Vertrag bisher noch nicht unterschrieben. Nun droht das Bundesamt für Verkehr mit Konzessionsentzug.

In Saas-Fee hat sich seit Jahren ein niederländisch-amerikanischer Hedge Fund-Manager eingenistet. Er hat bereits die grösste Einzelbeteiligung an den Saaser Bergbahnen und will, gegen Widerstand in der Gemeinde, nun die Mehrheit an den Bahnen erwerben. Die Vorgänge in Crans-Montana kommen für ihn zur falschen Stunde, denn Saas Fee, „Das Herz der Walser“, sieht nun, welche Risiken eine einseitige Abhängigkeit bieten kann.

Am klügsten hat es bisher Samih Sawiris in Andermatt gemacht. Er erhielt das riesige Gelände, wo früher die Schweizer Armee übte, praktisch gratis und hat seither weit über eine halbe Milliarde Franken in die Entwicklung von „El Gouna Nord“ gesteckt. Je grösser Neu-Andermatt wird, desto unbedeutender wird Alt-Andermatt, das Schweizer Bergdorf.

Der Traum vom geschenkten Geld sehr reicher Ausländer wird in unseren Bergdörfern gerne geträumt. Die Gemeindebehörden finden es ideal, wenn jemand kommt und hundert Millionen Franken und mehr in ihre marode Infrastruktur investiert. Obwohl es in Andermatt, Saas Fee und Crans-Montana sehr reiche Schweizer Unternehmer gibt, welche den Ausbau selber hätten finanzieren können, zogen sie es vor, die Ausländer ins Risiko zu senden. Wenn diese dann eines Tages die Rechnung stellen, herrscht grosses Staunen.

Chaibe Usländer!

Ist Karl Schweri noch 42 Franken wert?

Montag, den 26. Februar 2018 um 17:10

Was sind die alten Schweizer Unternehmer aus dem 19. und 20. Jahrhundert noch wert? NZZ Libro wirft derzeit Bücher über die alten Helden der Schweizer Wirtschaft auf den Markt: Alfred Escher, 58 Franken, Walter Fust, 48 Franken oder Robert Holzach für günstige 30 Franken.

Längst sind die Männer in Vergessenheit geraten, welche die Schweiz gross gemacht haben. Bruno Saager war schon mysteriös zur Zeit seines Lebens. Er brachte das südafrikanische Goldgeschäft in die Schweiz, das einige Jahrzehnte später als „Blutgold“ wieder aufgegeben wurde. Karl Schweri, der Gründer von Denner, war der härteste Einkäufer, den ich je kennen lernte. Er liess sich nur beeindrucken, wenn der Ruf eines der Produkte, das er dringend brauchte, so gut war, dass er einfach nicht darauf verzichten konnte. „Villiger Cigars“ mussten als Schweizer Edelprodukt ins Regal und er machte Zugeständnisse.

Robert Holzach war der letzte hoch gebildete Schweizer Grossbankier, der die Public Affairs mindestens so gut beherrschte wie Helmut Maucher, der langjährige CEO und VRP von Nestlé. Zürich verdankt Robert Holzach das Hotel Widder und die James Joyce-Bar, um nur zwei Beispiele zu nennen. Vieles von dem, was er kulturell schaffen liess und erwarb, wanderte unter seinen Nachfolgern in die Auktionshäuser.

Soeben ist ein Zuger im Begriff, in den Schweizer Pantheon aufzusteigen: Sergio Marchionne, der in seiner Zeit bei Alusuisse und Lonza nicht nur Martin Ebner und Christoph Blocher reich gemacht hat, sondern auch der Turiner Industriellenfamilie Agnelli wieder zu ihrem Vermögen verhalf.

Marchionne, ein Italo-Kanadier, dessen Schweizer Karriere bei Deloitte und mit dem Niedergang der Alusuisse begann, die er sezierte wie ein Züchter seine toten Vögel, wird sich demnächst in einen Halbruhestand zurückziehen. Seine Beute, die er erkämpft hat, wird auf 600 Mio. Euro geschätzt. Damit lässt sich etwas anfangen.

Die Kunst des Seins nach Martin Meyer

Dienstag, den 30. Januar 2018 um 15:17

Ein Buch zum Verschenken der anspruchsvollen Klasse legt Martin Meyer vor. Es ist sein elftes Werk bei Hanser, dem besten deutschen Literaturverlag. Sein Titel lautet „Gerade gestern“ und ist damit für Menschen, die jetzt „Ganz im Heute“ leben sollen, eine Herausforderung bis hin zu einer Provokation. Wer jenes „Morgen“ im Auge hat, die von Unsicherheiten geprägte Landschaft der Zukunft, wird in Martin Meyers Werk erleichtert feststellen, dass „Gerade gestern“ auch keine gemütliche Zeit gewesen ist. Er mag erschrecken, wie rasch jene Dinge und Zustände wertlos geworden sind, die ihm kürzlich noch lieb waren.

Dr. Dr. h.c. Martin Meyer ist Träger zahlreicher Auszeichnungen. Seine grösste Leistung ist sicher die Tätigkeit als Redakteur der „Neue Zürcher Zeitung“, deren Feuilleton er von 1992 bis 2015 intellektuellen Glanz verlieh. Er ist ein sanfter Aufklärer, dem es aber durchaus geschehen konnte, dass er einer Spur folgte, die dann eine Explosion zur Folge hatte, die weit über die Landesgrenzen wahrgenommen wurde.

Sein „exploit“ ist ein nachdenklicher, stellenweise fast ein wenig trauriger, immer aber von einer distanzierten Eleganz des Ausdrucks getragen, die auch einem disruptiven Vorgang, wie John F. Kennedys Ermordung es gewesen ist, noch sanfte Rundungen verleiht. Man spürt, die Geschichte raspelt das erschreckend Verstörende weg. Was bleibt, ist „nostalghia“.

Meyer zählt zu den Schweizer Entertainer-Philosophen, die dem Bürgertum auch heute noch jene sanften Erregungen vermitteln, die Schlimmeres ahnen lassen, aber die Brutalität der direkten Konfrontation vermeiden.

Wenn er Marcel Reich-Ranicki beschreibt, wie er sich von den krawattenlosen Journalisten distanziert, in deren Kopf „wenig aufgeräumt sei“, kommentiert Meyer trocken: „Das wollen wir einmal so stehen lassen.“

Diese alte Zürcher und Schweizer Noblesse, dem Heimischen verbunden, aber der Welt weit aufgetan, war es, die dem NZZ-Feuilleton über Jahrzehnte hinweg jene Klasse gab, die es heute wieder sucht. René Scheu hat jetzt nach unüblich kurzer Zeit Rolf Dobelli von der Pflicht des Kolumnenschreibens wieder entbunden. Während eine ganze Reihe grossartiger Journalisten das NZZ-Feuilleton ohne Nachruf freiwillig verlassen haben, erhielt der Zürcher Vorzimmer-Stoiker einen solchen aus der Feder seines Kurzzeit-Auftraggebers. Ein Teil der NZZ-Leserelite atmet auf.

Peter Sloterdijk, dessen Aufsätze in den grossen deutschen Medien kaum mehr zu finden sind, hat im NZZ-Feuilleton Asyl gefunden. Dort konstatiert er Ende Januar 2017 „den Zerfall der amerikanischen Klammer“, was weiter vorn in der NZZ, dem Auslandteil, so hart noch nie geschrieben wurde.

„Mittlerweile ist die Rolle der Schweiz in der Welt unhörbar geworden“, sagt Pierre Simonitsch, lange Zeit UNO-Korrespondent und Grossreporter europäischer Medien. Dies zu vermeiden ist die grösste Herausforderung für die „Neue Zürcher Zeitung“, die als letztes Schweizer Verlagsprodukt ausserhalb des Landes noch wahrgenommen wird.

Martin Meyer löst diesen und andere Vorgänge auf seine Art, schreibt er doch im Kapitel „Contemporary“: „Ich enthalte mich der Stimme und stelle nur fest: Selbst als zeitiger Zeitgenosse hat man heute seine Probleme.“

Ich empfehle daher Zeitgenossen, die nicht bei jedem Grossereignis einen Herzkrampf erleiden wollen, ganz ohne Einschränkung die Lektüre von „Gerade gestern“, erschienen bei Hanser. Es ist eine Überlebenslektüre, welche die Kunst des Seins an Beispielen vermittelt, die uns noch gegenwärtig sind.

Credit Suisse-Investmentchef sagt Volksrevolution voraus

Montag, den 18. Dezember 2017 um 15:32

Diese langweiligen Hochglanz-Magazine der Banken sind meist keinen Blick wert. In einer Cafépause am Schreibtisch nahm ich mir deshalb das „Bulletin“ 4/17 der Credit Suisse vor. Dort liess sich der Investment-Chef der Grossbank präsentieren, optisch wie ein jüngerer Harvey Weinstein, nur ohne 5-Tage-Bart, der sagte: „Die Leute werden rebellieren wie während der Französischen Revolution.“

Michael Strobaek, der sich „als Mann der klaren Worte“ bezeichnet, verkündete auf die Frage, wie man den Lebensunterhalt der arbeitslosen Menschen im Westen sichert: „Durch eine Art bedingungsloses Grundeinkommen, sonst werden die Leute rebellieren wie während der Französischen Revolution, als sie den Adel zur Guillotine auf die Place de la Concorde geschleift haben.“

Eine Vollbeschäftigung wird es im Westen nach Strobaek künftig nicht mehr geben. „Millionen von Leuten werden arbeitslos werden“, sagt der Grossdenker der Credit Suisse.

Wie das bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden soll, weiss Strobaek nicht. Die Antwort auf diese Frage müssten wir als Gesellschaft noch finden.

Derlei unlustige Jahresend-Prophezeiungen sind wir üblicherweise nur von der politischen Linken gewohnt. Strobaek beruhigt deshalb, kurzfristig könne es noch genügend Arbeit geben, „allenfalls zu tieferen Löhnen“.

Ohnehin seien es die über 60jährigen, die ihre Interessen auf Kosten der anderen, vor allem der Jungen, durchsetzen würden. Nicht schlechtes Pensionskassen-Management, das oft von den Banken verantwortet wird, sondern die Umverteilung zwischen den Generationen sei schuld an der schlechten Performance der zweiten Säule.

Was die alten Menschen, arbeitslos, künftig tun könnten, ist für Strobaek klar: „…werden sie sich in der Betreuung älterer Menschen oder auch von Kindern engagieren können.“

Weil der freie Westen die Puste verliert, empfiehlt er heute schon seinen Kindern, nach Asien zu gehen, um Mandarin zu lernen. „Die westliche Welt wird nicht mehr die bestimmende Macht der Zukunft, Englisch nicht mehr die Hauptsprache sein.“

Die Mehrheit der Schweizer wird ob solcher Stellungnahmen hochrangiger Ausländer in der Schweiz wenig glücklich sein. Sie nimmt sie auch gar nicht zur Kenntnis, denn wer liest schon das „Bulletin“ der Credit Suisse, der einstigen Ur-Zürcher Grossbank der Spitzenklasse, von Alfred („Gotthard“) Escher gegründet, die heute von einem globalisierten Afrikaner geführt wird?

Ist das noch die Schweiz, deren Bevölkerung selbstbewusst ihre Zukunft bestimmt?

Strobaeks Enthüllungsrhetorik macht die Härte der Auseinandersetzungen deutlich, die uns bevorstehen.

NZZ/Wanner – ein Merger of equals?

Freitag, den 8. Dezember 2017 um 14:46

Viel wurde in den letzten 25 Jahren über „mergers of equals“ berichtet. Das stimmte nie, denn immer gab es einen Sieger.

Wenn nun der Aargauer Verleger Peter Wanner mit der NZZ eine Regionalmedien-Allianz schliesst, wo beide die Hälfte der Aktien halten, bedeutet dies zweierlei:

  • Das Ende der familiären Verleger-Ambitionen der Familie Wanner. Es gibt künftig keinen grossen, selbständigen Verleger Wanner mehr. Keinen Vater und keinen Sohn Wanner mehr, die ihr eigenes Verlagshaus leiten werden.
  • Das unternehmerische Gewicht ist derzeit gut balanciert, aber bei den „operations“ zeigt sich ein leichter Vorteil zugunsten der NZZ. Dieser kleine Vorteil kann genügen, künftig ausgebaut zu werden. Das ist typisch Etienne Jornod.

Verlierer sind unabhängige Meinungsbildner auf nationaler Ebene. Es wird einen gemeinsamen Mantel für die regionalen Redaktionen geben, also weniger Individualität, weniger Föderalismus, weniger regional sich aufbauende Meinungsbildung, mehr Zentralisierung.

Verlierer sind natürlich schwächere Journalisten, die jetzt grosszügig aussortiert werden. Wir leben in einem Wettbewerb, der den Schwachen, seien sie ganz oben oder weiter unten, keine Chancen mehr lässt. Sie können dann PR-Berater werden.

Höhlen Dividenden ganze Nationen aus?

Freitag, den 8. Dezember 2017 um 8:48

Die EU ist stolz darauf, jedes Jahr Milliarden in die Staaten Osteuropas zu überweisen, um dort die Gesellschaft und die Wirtschaft zu entwickeln. Jetzt hat Andre J. Babis, der Ministerpräsident Tschechiens, darauf hingewiesen, dass aus seinem Land jährlich Dividenden in der Höhe von 10 Milliarden Euro in den Westen überwiesen werden. In Polen seien es sogar 25 Milliarden Euro jährlich.

Nichts ist gratis im Leben, nicht einmal der Tod. Mit dem EU-Finanzausgleich in andere Staaten werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die EU-Konzerne dort überhaupt investieren und Dividenden beziehen können.

In der Schweiz ist es nicht anders. Seit Jahrzehnten wird nicht mehr publiziert, welche Dividenden ausländische Konzerne und Investoren aus der Schweiz beziehen. Es müssen jährlich hunderte von Milliarden Franken oder US-Dollars sein. Zuletzt, erinnere ich mich, war es vor dreissig Jahren, dass durch einen Irrtum publiziert wurde, was US-Konzerne aus der Schweiz jährlich beziehen. Es waren über 30 Milliarden Franken jährlich. Heute gehören die 150 grössten Schweizer Firmen mehrheitlich ausländischen Aktionären. Wer Zeit hat, möge ausrechnen, was die Erträge ihrer Investments sind.

Wie sehen reiche US-Republikaner die Welt?

Freitag, den 1. Dezember 2017 um 8:42

Wer in den USA als reicher und einflussreicher Republikaner lebt, sieht eine Welt voller Überfluss auf sich und uns zukommen.

Zu essen gibt es reichlich und es wird auch immer billiger. Meerwasser wird in Süsswasser umgewandelt und kann überall verteilt werden. Es gibt keinen Durst mehr.

Google und Facebook überziehen die Welt mit Gratiskommunikation. Jeder kann mit jedem Kontakt aufnehmen.

Einige Hindernisse müssen überwunden werden:

Die Politik funktioniert nicht richtig. Donald Trump ist der Vorbote dessen, was kommen wird.

Die Lebenserwartung 45-55jähriger weisser Männer sinkt, weil sie sich, ohne Arbeit zu Tode saufen oder Drogen nehmen. Andere erschiessen sich gegenseitig.

Die Staatsschulden sind zu gross. Es wird 20 Jahre dauern, bis das wachsende BIP sie wieder zu 50% abgebaut sein wird.

Die Renten können nicht mehr bezahlt werden

Sechs Millionen Taxi- und Lastwagenfahrer werden arbeitslos werden.

Eine Rezession wird demnächst kommen und sich rasch global ausbreiten.

Was soll getan werden?

. Der Wandel (KI) muss angenommen werden. Wir sind aber auf dessen Geschwindigkeit nicht vorbereitet.

. Die Immigration muss verstärkt werden, damit Wachstum entsteht.

. Eine Grundbeschäftigung wie zur Zeit des „New Deals“ zum Bau von Strassen und Brücken muss wieder geschaffen werden, um Arbeitslosigkeit einzuschränken.

. Wer Geld angelegt hat, soll es absichern, um grosse Verluste zu vermeiden.

 
     
     
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