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Archiv der Kategorie 'Kultur'

Max D. Amstutz legt zu „100 Jahre FIS“ ein wichtiges Buch vor

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 9:42

Die goldenen Jahre des Skirennsports

Der erfolgreiche Spitzenmanager Max D. Amstutz, dem Holderbank/Holcim, Alusisse-Lonza und viele andere Schweizer Konzerne etliches von ihrem Erfolg verdanken, hat den Unruhe-Stand genutzt, um ein Buch “Die Anfänge des alpinen Skirennsports” zu schreiben. Der Sohn eines Hoteliers aus Mürren, dessen Onkel einer der frühen Skirennfahrer der Schweiz war, hat nicht nur seiner Familie ein Denkmal gesetzt, sondern dem ganzen Schweizer Skisport.

Es sind noch keine hundert Jahre her, dass die Schweizer auf die Bretter stiegen, angefeuert von den Norwegern und Engländern, die als Abenteurer die Schweizer Berge bestiegen und, zu faul zum Abstieg zu Fuss, sich erste Ski anschnallten, um wieder die Ebene zu erreichen. Die Engländer und die Schweizer taten sich zusammen, um gegen die Norweger Abfahrt und Slalom zu einer – 1930 akzeptierten – olympischen Disziplin zu machen. Amstutz hat sein Buch im AS Verlag, Zürich, zur rechten Zeit herausgebracht. 100 Jahre FIS stehen an, es fehlt der Schweiz an einer breiten Nachwuchsförderung im alpinen Skisport. Erst Bundesrat Ueli Maurer hat das “S” in seinem Departement wieder ernst genommen und neue Initiativen gestartet. Der bekannte Schweizer Olympionike Beat Hodler, Präsident des Kandahar Ski-Clubs, hat das Vorwort verfasst. Er schreibt: “Wer die phänomenale Entwicklung des Skirennsports nachvollziehen will, wird dieses Buch mit Faszination lesen.”

Anlässlich der Vernissage appellierte Martin Hodler an den Schweizer Nachwuchs, die “Komfortzone” zu verlassen und wieder “die Zone der Herausforderung” zu betreten. Leistungswille und Leistungsvermögen müssten wieder gefördert werden. Corinne Schmidhauser, ehemaliges Mitglied der Schweizer Skinationalmannschaft, rief zu Mut und Leidenschaft auf, damit wir wieder die Besten auf die Pisten bringen.

“Die Anfänge des alpinen Skirennsports” von Max D. Amstutz (zweisprachig deutsch/englisch, 112 Abb.), 176 Seiten, im AS Verlag, Zürich, ISBN 978-3-909111-79-4, CHF 54.–

Was ist ein Künstler?

Dienstag, den 6. Juli 2010 um 7:39

Es gibt den “dienenden Künstler”, der weniger seine Selbstverwirklichung betreibt, sondern fremdbestimmt einem grösseren Anliegen Form und Farbe gibt. Es gibt den “Kunst-am-Bau”-Künstler, der höchst tristen Gebäuden einen Erkennungswert gibt. Und es gibt den wirklichen Künstler, der sich auch nicht vom Staat fördern lässt, der tut, was er tun muss. Diesen muss man abgrenzen von den zahlreichen “Trieb-Künstlerinnen”, die ihre Seele in viel Farbe und Bewegung taumeln lassen, und den Manager- und Politiker-Künstlern, die nach aufreibenden Kämpfen den Courbet in sich entdeckt haben.

Im Literatursumpf der Provinz

Donnerstag, den 15. April 2010 um 7:32

Kaum haben wir Peter Bichsel’s 75. gefeiert und ihn, wie seine Paris-Reise, rasch wieder vergessen, denn gesagt wurde nichts, legen die Feuilletons das jüngste Buch des bernischen Kultautors (für mich ohnehin ein verdächtiges Wort) Pedro Lenz vor “Der Goali bin ig”. Wir befinden uns damit im tiefsten Literatursumpf der Provinz, wo die Gestalten nur noch dahindämmern und die Serviertochter die einzig rettende Seele ist. Die Schweiz hat keinen Autor mehr, welcher jenseits unserer Landesgrenzen etwas mitzuteilen hat. Aus fernen Zeiten grüssen Dürrenmatt-Frisch und E. Y. Meyer (lebt noch, fast vergessen). Der “Geldsozialismus” (Vontobel Stiftung) und die globalen Wanderarbeiter fegen über die Schweiz hinweg. Martin Suter, die letzte Hoffnung der Schweizer Literatur, eine männliche Hedwig Courths-Mahler der Gegenwart, reizt die Lesebedürfnisse von Hausfrauen und Arztgehilfinnen, welche die grosse Welt kennenlernen möchten. Die Sonne alten Geistes und alten Wohlstands liegt in leichtem Winkel über dem Land, einige wärmen sich daran.

Lovebugs-Konzert – Wir verschenken Tickets

Dienstag, den 8. Dezember 2009 um 16:35

Am Samstag, 12. Dezember 2009, findet auf der Bettmeralp die grosse Wintertaufe statt. Es handelt sich um eine Riesenparty, bei der die Lovebugs ein Konzert geben. Wir verschenken im Namen von Bettmeralp Tourismus 14 Gratistickets.

Senden Sie eine Mail an fidel.stoehlker@stoehlker.ch mit Name und Adresse und Sie erhalten pro Namen ein Ticket. Die Tickets können aber auch in unserer Agentur an der Zollikerstrasse 114 in Zollikon abgeholt werden. Die Inhaber der Tickets werden persönlich vom Tourismusdirektor der Bettmeralp zu einem Apéro eingeladen und erhalten den VIP-Status.

Fidel Stöhlker

Türkei als neuer Bankenplatz

Mittwoch, den 2. Dezember 2009 um 17:25

Türkische Politiker unterhalten uns Westeuropäer doch immer wieder auf lustige Art und Weise. Der türkische Europaminister Egemen Bagis ruft alle reichen Muslime auf, ihr Geld in der Türkei zu bunkern. Das ist wahrhaft eine amüsante Idee, zumal in der türkischen Politik gelogen, betrogen und geschmiert wird, was das Zeug hält. Reiche Muslime sind reich, weil sie nicht dumm sind und ihr Geld sicher nicht türkischen Bankern überlassen. Da hat Bagis wohl vergessen, dass die Türkei ihr Image als künftiger Bankenplatz erst einmal aufbauen muss. Da kann der Minister so laut bellen wie er will. Der Türkei gibt man kein Geld zum verwalten, dort geht man höchstens in den Urlaub, wenn man sonst keine Ahnung mehr hat, wo man Ferien machen soll.

Fidel Stöhlker

Zurich Film Festival: “Golden Eye” als “Blaues Auge”

Montag, den 28. September 2009 um 8:15

Die Verhaftung von Roman Polanski wirft Fragen auf. Hat er sich zu sicher gefühlt? Oder hat er einfach schlechte oder gar keine Berater, die ihn auf die Gefahr einer Verhaftung hingewiesen haben?
Offenbar hat man in seiner Entourage und am Zürich Film Festival die Lage falsch eingeschätzt und ging davon aus, dass das schwere Schicksal des Filmemachers vor Verfolgung schützt. Ich meine: Nein. Auch ein Überlebender des Holocaust, dessen Frau später bestialisch ermordet wurde, darf sich keine Vergewaltigung einer Minderjährigen leisten. Offenbar messen einige Kulturschaffenden mit unterschiedlichen Ellen – die meisten davon dürfen bei Entstehung seiner Filme gar noch nicht auf der Welt gewesen sein.
Während es der Polizei in der Schweiz immer weniger gelingt, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten, hat sie nach dem Fall Hannibal Ghaddafi erneut gezeigt, dass ein grosser Name nicht automatischen Schutz garantiert. Dem kleinen Mann auf der Strasse wird dies gefallen. Auch, dass die kleine Schweiz wieder einmal der ganzen Welt beweisen konnte, ein unerschrockener Rechtsstaat zu sein. Als grosse Siegerin präsentiert sich heute Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Ob sie sich und der Eidgenossenschaft damit einen Dienst getan hat, wird sich allerdings noch zeigen.
Schon heute steht fest: Für das Zürich Filmfestival ist die Verhaftung Polanskis ein gewaltiger Imageschaden. Ihre Auszeichnung “Golden Eye” wurde für die Beteiligten zum “Blauen Auge”.

Philippe Welti

Körperwelten – Konfliktstoff seit Jahrhunderten

Montag, den 21. September 2009 um 9:58

Die Körperwelten, die derzeit in Zürich gezeigt werden sind so wenig neu wie die Proteste, die ihnen entgegenbranden. Vor 250 Jahren bereits hatte Gunter von Hagens einen Vorläufer: Honoré Fragonard aus dem südfranzösischen Grasse war auf seinem Gebiet, der Aufdeckung der verborgenen Strukturen des menschlichen Körpers, ein Pionier. Und: Er hatte, wie sein Zauberlehrling Gunther von Hagens, durchaus auch ein Gespür für die spektakuläre Umsetzung der präparierten Körper. Die wohlhabende Familie Fragonards hatte sich traditionellerweise dem Körper gewidmet. Man hatte sich einen Namen als Parfumproduzenten gemacht. Neben den Duftwässerchen wurde der Familienname aber lange nur im Zusammenhang mit der Verfeinerung französischen Kulturgutes in Verbindung gebracht: Die Bilder von Jean-Honoré Fragonard, Cousin des Honoré, gelten im Louvre als bedeutendste Exponate des zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Nun, Honoré ging schon immer seinen eigenen Weg. Er fühlte sich mehr zu Formaldahyd als zu Terpentin oder Patchuli-Essenzen hingezogen und wurde Chirurg. Später, mit 33 Jahren, wurde er Anatom an die Veterinär-Fakultät im Pariser Vorort Alfort-Maisons. Hier baute er sich eine regelrechte Freak-Show mit dem auf, was die Natur an Eigenartigem zustande bringt.
Pfeffer und Gewürze statt Plastination
Fragonard entwickelte dabei als erster eine Technik, die es erlaubte, Tier- und Menschenkörper zu enthäuten und trocken zu konservieren. 50 seiner Werke sind heute noch in dem nach ihm benannten Museum aufbewahrt. Über seine Arbeitsmethode schwieg sich Fragonard, im Gegensatz zu von Hagens, der die Plastination entwickelte, sein Leben lang aus. Es wird angenommen, dass er die Körper in Alkohol, dem Pfeffer und Gewürze beigemischt wurden, tränkte. Später dann injizierte er farbigen Wachs in Bronchien, Venen und Arterin. In ihre endgültige Position gebracht, liess er die Körper dann in der Luft trocknen.
So wie sein Ruf in der Pariser Aristokratie wuchs, nahm auch der Neid des Akademie-Direktors auf den Emporkömmling zu. 1771 stoppte schliesslich ein Gerücht Honoré Fragonards Arbeit: Bei einer seiner präparierten Figuren handle es sich in Wirklichkeit um Fragonards frühere Verlobte. Die junge Frau war aus Gram über die von ihren Eltern verweigerte Heirat mit dem Anatomen freiwillig aus dem Leben geschieden. Für das Werk “Le cavalier de l’Apocalypse” – es zeigt einen Menschen auf dem Rücken eines Pferdes – habe Fragonard die Frau aus dem Grab geholt, um sie für die Ewigkeit zu präparieren, hiess es. Erst eine Inspektion im Schrittbereich der menschlichen Gestalt liess das Gerücht schliesslich verstummen – seinen Job war Fragonard da aber bereits los geworden. Nach seiner Entlassung profitierte Fragonard davon, dass es zu jener Zeit in Adelskreise gerade en vogue war, sich Kuriositäten-Kabinette zuzulegen. So präparirte er denn weiter, was ihm unter die Hände kam. Im Jahr 1799 starb er wohlhabend mit 66 Jahren.
Die Zürcher Körperwelten sind also nichts Neues. Und umstritten waren die Präparatoren schon immer. Was treibt sie an? Die Antworten müssen in der Stille der ausgestellten Kreaturen liegen. Zu Lebzeiten gefragt, was er in seiner Welt der Kadaver treibe, soll Fragonard jeweils geantwortet haben: “venez et voyez” – eine Einladung, die auch heute noch gilt.

Philippe Welti

Deutsche – Ihr seid willkommen aber bitte versteht die Schweizer

Freitag, den 14. August 2009 um 9:25

Der Negativ-Hype um die Deutschen in der Schweiz ist eine peinliche Lachnummer im Ausland. Die Klischees leben auf: Schoggi, Banken, Berge, Bünzlis. So erleben viele Deutsche uns Eidgenossen. Aber nicht alle Deutschen wissen, wie man sich in der Schweizer Gesellschaft beliebt macht. Maria Liessmann, ehem. Ressortleiterin bei der “Bravo” und jetzt Leiterin des Ressorts “Life” beim “Blick am Abend” macht in Ihrem Essay vom 13. August klar, dass auch sie sich zuwenig auf die Schweiz vorbereitet hat. Dabei erwähnt sie, dass in Deutschland Autoreparaturen für ein Lächeln zu kriegen sind und in der Schweiz muss man dafür bezahlen. Also da hab ich in Deutschland andere Erfahrungen gemacht. An der Kasse im Supermarkt musste die unruhige Deutsche warten, weil sich zwei Menschen vor ihr unterhielten. Das ist eben Schweizer Gemütlichkeit. Dann hätte ihr eine Kassiererin sogar einen Sack (auf Deutsch: Tüte) angeboten und sie assoziiert das gleich mit den männlichen Genitalien. Ok man darf nicht vergessen, sie schreibt für den “Blick am Abend”, da geht das natürlich.

Fazit: Das Problem vieler jüngerer Deutscher in der Schweiz ist, dass sie unser Land verniedlichen und über die Fähigkeit, wie Schweizer Deutsch sprechen, lachen. Und wenn Deutsche dies gegenüber den Schweizern auch noch aussprechen, dann wirkt das für den Durchschnittseidgenossen wie eine Beleidigung und wirkt in höchstem Masse arrogant. Liebe Deutsche in der Schweiz – lest den Artikel “Gehen wir euch auf den Sack?” im “Blick am Abend” und dann wisst Ihr, wie man es in der Schweiz nicht machen soll.

Fidel Stöhlker

Pilgerwanderung zum Reality-TV des Mittelalters

Dienstag, den 7. Juli 2009 um 14:01

Im Mittelalter erlebte das Pilgerwesen in Europa seinen Höhepunkt. Das grosse Pilgerziel, neben Santiago de Compostela und Rom, war damals Jerusalem. Das Problem: Mit der Blockierung des Balkans durch die Osmanen war auch für die Pilger der Weg ins Heilige Land mühsam und gefährlich geworden. Die Vergebung ihrer Sünden durch eine Pilgerfahrt rückte für die meisten Menschen in weite Ferne. Dies brachte den Mailänder Franziskanermönch Bernardo Caini auf die Idee, eine Pilgerstätte zu erbauen, die ohne Gefahr für Leib und Leben erreichbar ist. Im Jahr 1491 begann Bernardo Caini das Werk auf dem Sacro Monte über Varallo im Piemont, das an die Höhepunkte des irdischen Lebens Jesu erinnern sollte. Entstanden ist ein Monumentalkomplex mit 43 Kapellen, in denen das Leben und Sterben Christi mit über 600 lebensgrossen Statuen – ein Reality-TV des Mittelalters, dessen Besuch in Zeiten, in denen man kaum mal das eigene Dorf verliess, ein einmaliges Ereignis im Leben war. Praktischerweise noch verbunden mit dem Ablass. Als im Jahr 1578 der Mailänder Erzbischof Karl Borromäus den Sacro Monte besuchte, war er so begeistert, dass er den Ort “Nova Jerusalem” taufte. Der neue Pilgerort war geboren.
Während Jahrhunderten fanden zur Feier von Maria Himmelfahrt Pilgerfahrten zum Sacro Monte di Varallo statt. Die letzte historisch belegte Wallfahrt unternahmen vier Walliser aus Ayer im Val d’Anniviers im Jahr 1963. Jetzt belebte der Walliser Wanderführer Peter Salzmann den historischen Pilgerweg. Vom 5. bis zum 15. August leitet er eine Pilgerreise von Spiez über den Rawilpass ins Wallis und von dort über den Moro-Pass ins Piemont nach Varallo. Ich selber werde als Protestant mitgehen. Wer weiss, vielleicht erhalte ich dabei während des meditativen Wanderns einen neuen Blick auf die Welt und kehre als alpiner Buddhist zuirück. Mehr dazu später auf dieser Plattform.

Anmeldung:
Peter Salzmann
Mobile: 079 680 14 67
Tel: 027 946 21 40
p.salzmann@rhone.ch
www.alpevents.ch

Buchempfehlung: Pilgerweg “Neues Jerusalem”, Peter Salzmann, Kultur- und Wanderführer, 168 Seiten, 32 Franken. Erschienen im Rotten-Verlag in Visp.

Philippe Welti

71 Gault-Millau-Punkte, 1 Winzer des Jahres und mein Portemonnaie

Montag, den 22. Juni 2009 um 13:50

Am Freitag um 10 Uhr startete ich im Weinberg von Diego Mathier, Winzer des Jahres 2007, in Salgesch mit der Degustation eines Merlots. Danach gings mit Degustationen im Viertelstundenrhythmus weiter. Bald nahm ich das Rauschen der Raspille, des Bachs, der Ober- von Unterwallis trennt und zugleich Sprachgrenze ist, nur noch durch einen Filter wahr.
Dafür umso mehr Diego Mathier, der als begnadeter Verkäufer nie um eine Geschichte über seiner Weine verlegen ist. Am Nachmittag lud der Gastgeber zur Tafelrunde im Carnotzet seiner Kellerei “Nouveau Salquenen” ein. Die Hochdekorierte Küchenmannschaft vereinigte ganze 71 Gault-Millau-Punkte auf sich: Markus Neff, “Koch des Jahres 2007″ und Küchenchef im Hotel “Fletschhorn” in Saas-Fee (18 Punkte), Alain Kuster, Küchenchef im Hotel “Mirabeau” in Zermatt (15 Punkte), Franz Schwery, Inhaber des Restaurants “Findlerhof” in Zermatt (13 Punkte), Jörg Walter, Küchenchef im Hotel “Ferienart” in Saas-Fee (13 Punkte), Urs Biner, Inhaber des Restaurants “Chez Heini” in Zermatt (12 Punkte) und Heinz Rufibach, Küchenchef im “Alpenhof” Hotel in Zermatt. Zu jedem der sechs Gänge kredenzte Gastgeber Diego Mathier, dessen fünf kleine Töchter sich nun auch zeigten, den passenden Wein. Ziel des Anlasses für Medienvertreter aus der ganzen Schweiz, der in Zusammenarbeit mit Wallis Tourismus durchgeführt wurde: Die Positionierung des Alpensüdkantons als Genussland. Fazit: Ich habe schon lange nicht mehr so gut gegessen und getrunken. Der Wein-Cocktail hat keine Spuren gelassen. Ausser vielleicht, dass ich mein Portemonnaie auf der Rückreise mit dem Zug irgendwo liegengelassen haben muss.

Philippe Welti

 
     
     
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