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Weblog
Archiv der Kategorie 'Allgemein'
Monday, den 8. March 2010 um 14:28
Das Bündnerland wird mit Negativschlagzeilen geradezu überhäuft. Erst findet man heraus, dass der Polizeichef ein Alkoholiker ist. Danach werden die Zürcher, die wichtigste Einnahmequelle, mindestens für die Davoser, angeschwärzt und jetzt sind die Bündner Beamten hinter ihren Beizern her. Das Bündnerland ist zum Kanton der Witzbolde verkommen und das hat nichts mit dem Humor-Festival in Arosa zu tun. Ab dem 1. Mai darf man in Schweizer Beizen nicht mehr rauchen, ausser, man hat sich ein entsprechendes Fumoir eingerichtet. In Schiers/GR musste ein Beizer sagenhafte CHF 1′800.00 Busse bezahlen, weil Gäste im Restaurant geraucht hatten. Anstatt vernünftig darüber zu sprechen, hagelt es Schreibgebühren, die das x-fache der Busse ausmachen. Irrsinn aber anhand dieser Situation sieht man, wie einfach es die staatlichen Geldeintreiber haben. Wenn die Regulatorien in der Schweiz weiter ausgebaut werden, dann wird der Alkohol im Restaurant irgendwann auch noch verboten, was sich eventuell positiv auf den Gemütszustand der Bündner Polizei auswirken könnte. Immer klare Gedanken. Aber eines ist den Bündnern zurzeit definitiv abhanden gekommen: das Feingefühl für die Gäste.
Fidel Stöhlker
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Thursday, den 4. March 2010 um 17:27
Kaum jemand redet darüber aber weiss die Bevölkerung eigentlich, dass unsere Stadtpräsidentin Corine Mauch ursprünglich Amerikanerin ist? Geboren in Iowa City, einer amerikanischen Kleinstadt, die im Jahre 2000 gerade mal etwas über 60′000 Bewohner hatte. Ihre Mutter Ursula lebt als SP-Nationalrätin im tiefsten Aargau. Also schon wieder Provinz. Wie soll Zürich zu einer international strahlenden Metropole werden, wenn eine Provinzlerin und talentfreie Promotorin unsere Stadt weiterhin so gelangweilt vertritt? Der Glanz von Zürich bröckelt laufend, und am Sonntag wird entschieden, ob Zürichs Ausstrahlung weiter verblassen wird oder nicht. Wird Corine Mauch wiedergewählt, dürfen wir alle fröhlich zusehen, wie diese “Dame” eigenhändig den Verputz der schönen Zürcher Fassade runterholt.
Fidel Stöhlker
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Wednesday, den 3. March 2010 um 11:04
Die Kuppelshow “Swissdate” ist Geschichte. Die Sendung ist nicht daran gescheitert, dass sich zu wenige Kandidatinnen und Kandidaten verkuppen lassen wollten. Vielmehr sind die Gründe anderswo zu suchen. Mit Gabriela Ursprung, der Nachfolgerin von Joël Gilgen, kam der rasante Absteig. Die Frau ohne Glamour-Faktor und mit noch weniger Einfühlungsvermögen, bei der man immer den Eindruck hatte, sie habe ihre Texte schön auswendig gelernt wie eine Schülerin, ist die Verkörperung des Züri-Trash-Lebenstils. Wollen das die Leute wirklich sehen? Ich glaube nicht. Der Einbezug der Sex-Beraterin und des Horoskopes waren nur noch letzte Zuckungen eines bereits im Sterben liegenden Konzeptes. Die ganze unbeholfene Ernsthaftigkeit, mit der Ursprung ihre Kandidaten verkuppelte, hatte etwas Anstrengendes. Mit ein bisschen mehr Augenzwinkern und einem anderen Moderator hätte das Gefäss eine Chance gehabt.
Philippe Welti
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Tuesday, den 2. March 2010 um 13:21
Wer Schwarzgeld in der Schweiz versteckt, legt nicht primär Wert auf eine hohe Rendite. Denn diese ist marginal im Vergleich zu den Steuern, die im Herkunftsland entrichtet werden müssten. Davon haben Schweizer Vermögensverwalter jahrelang profitiert. Sie konnten hohe Verwaltungsgebühren verrechnen. Nun, da die Schweiz nicht mehr zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug unterscheidet, ist dieser zentrale Wettbewerbsvorteil Vergangenheit. Weshalb also sollen vermögende Ausländer ihr Geld weiterhin in die Schweiz bringen? Diese Frage werden sich in den kommenden Jahren immer mehr Anleger stellen. Die Antwort der Schweizer Banken müsste lauten: Weil wir bezüglich Stabilität, Sicherheit, Dienstleistung und Performance weltweit an der Spitze stehen. Dumm nur, dass das Swiss Private Banking diesen Anspruch bei weitem nicht (mehr) erfüllt. Was ist zu tun? Mehr…
Philippe Welti
Allgemein, Wirtschaft | 1 Kommentar »
Monday, den 1. March 2010 um 14:01
Ce n’est pas sur les rendements que comptent ceux qui déposent de l’argent sale en Suisse : ils cherchent avant tout à contourner l’impôt qu’ils auraient à verser dans leur pays d’origine. C’est pourquoi les gestionnaires suisses de fortune en profitent depuis des années, ne lésinant pas sur les frais d’administration. Maintenant que la Suisse ne fait plus de différence entre la soustraction d’impôt et la fraude fiscale, elle a perdu cet atout concurrentiel. Alors pourquoi des étrangers fortunés continueraient-ils d’apporter leur argent en Suisse ? C’est ce que vont se demander de plus en plus de déposants ces prochaines années. Les banques suisses devraient pouvoir répondre haut et clair : parce que nous sommes les meilleures pour la stabilité, la sécurité, les services et les performances. Dommage que les banques privées suisses soient maintenant trop loin du compte pour en dire autant. Lire l’article dans le “Temps” d’aujourd’hui.
Philippe Welti
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Monday, den 1. March 2010 um 9:52
Unter der Führung von Bundesrat Schmid, kamen die unschönen privaten Taten seines Armeechefs zu Tage. Schmid geriet unter Druck und fand sich in einer nationalen Medienkampagne wieder. Auch die Mutproben in einzelnen Bereichen der Armee haben zu kleineren Skandalen geführt, wie auch die private Schlauchbootfahrt auf einem Fluss, die für die Soldaten tödlich endete. Viele weitere Fälle gab es und irgendwie scheint mir, dass die Armeeführung auf politischer Ebene keinen blassen Schimmer davon hat, was eigentlich tagtäglich passiert.
Jetzt kommt der pädophile Berufsmilitär, der einen 13-jährigen Buben sexuell missbraucht hat und verurteilt wurde. Der normale Verstand sagt jedem Menschen: der Mann darf künftig in keinster Weise Kontakt mit Kindern haben. Doch die Militärführung beschäftigt ihn weiter und tut so, als wäre nichts. Das ist ein Skandal und es wird Bundesrat Maurer noch einigen Ärger einbringen, wenn er an dieser Tatsache nichts ändert. Der private Kung-Fu Club, wo der Kinderschänder Mädchen und Buben ausbildet, dürfte jetzt auch am Ende sein oder welche Eltern bringen ihre Kinder zu einem verurteilten Pädophilen in den Unterricht? Das Militär ist weiterhin stur und wird sich mediale Prügel gefallen lassen müssen, bis die Bevölkerung aufsteht und sagt: so nicht, Herr BR Maurer.
Fidel Stöhlker
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Monday, den 1. March 2010 um 8:13
Als Stadtpräsidentin taugt sie rein gar nichts und auf der Strasse wird sie von den Bürgern nicht erkannt. Aber als Partymäuschen scheint sie ja richtig gut zu funktionieren. Immer wenn ich von Mauch lese, war sie an einer Party. Nun gut, Mauch muss sich im Wahlkampf tatsächlich nicht gross bemühen, als Stadtpräsidentin wiedergewählt zu werden, da die SP aus einem labilen Pack besteht, denen die Zukunft der Stadt sowieso egal ist. Susi Gut hat zwar wenig Chancen aber sie würde wie eine Löwin für die Stadt kämpfen und schlechter als Mauch, würde sie es bestimmt nicht machen.
Fidel Stöhlker
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Tuesday, den 23. February 2010 um 14:35
Kein Witz. Gestern übernachtete ich zum ersten Mal im Knast. Es war in Basel. Nach einem wunderbaren Anlass des Comité Schnitzelbängg im Theater Basel. Eine sehr unterhaltsame Angelegenheit übrigens, die ich jedem nur empfehlen kann, der noch nie an der Basler Fasnacht war. Danach machte ich mich auf den Weg in den Basler Knast. Die Türe zu meiner Zelle öffnete sich und ich war angenehm überrascht, was mich erwartete. Die Zelle war ca. 14qm gross, mit rot gestrichenen Wänden, an denen alte Basler Stiche hingen. Vom Bett aus blickte man direkt durch die grosse Fensterfront in den bezaubernden Innenhof, der von historischen Gebäuden umgeben ist. Die Zelle war richtig charmant eingerichtet, das Bett sehr bequem und die Nasszelle moderner als in manchem 3-Sterne-Hotel in der Schweiz.
Ich muss Euch alle enttäuschen. Ich war kein Häftling, sondern Gast im kleinen geschichtsträchtigen Hotel Lohnhof gleich beim Barfüsserplatz. Als ich davon hörte, musste ich es einfach ausprobieren, und ich war sehr angenehm überrascht. Der ehemalige Gefängnistrakt des Lohnhofs wurde in Hotelzimmer umfunktioniert. Selbst die sechs ehemaligen Polizeibüros im Hause sind nun bequeme Hotelzimmer. Ich muss gestehen, die Basler sind ganz schön innovativ. So eine aussergewöhnliche Übernachtungsgelegenheit hatte ich noch nie.
Fidel Stöhlker
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Thursday, den 4. February 2010 um 12:07
Wer die Berliner Politik kennt, weiss, dass wir die Waffen strecken müssen. FDP-Ständerat Rolf Schweiger sagt: “Ich will nicht kapitulieren.” Die beiden Grossbanken UBS und CS-Group verstecken sich hinter den FDP-Politikern, der unter strengstem Fraktionszwang stehen. Abgeltungssteuer oder nichts. Merke: Als ich “kapitulieren” schreiben wollte, hiess es zuerst “kapitalieren”. Das nennt man inhärente oder freudianische Widersprüche.
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Wednesday, den 3. February 2010 um 14:03
Die Datenklau-Affäre spitzt sich immer mehr zu und drängt Teile der deutschen Bundesregierung in die Rolle des grossen Erpressers. Einerseits wollen Finanzminister Schäuble, einst ein Schweiz Freund, und Bundeskanzlerin Angela Merkel die CD für Euro 2,5 Mio erwerben, womit sie einen Verbrecher unterstützen würden. Dies tun sie momentan noch nicht und drohen den deutschen Bürgern, die Geld in der Schweiz angelegt haben, mit harten Strafen, wenn sie sich jetzt nicht anzeigen. Schäuble und Merkel erpressen auf billigste Art und Weise ihre eigenen Bürger. Natürlich werden einige schwach und zeigen sich selbst an. Andere hoffen auf ihr Glück. Doch die Bundesregierung scheint dieselben Methoden anzuwenden, wie eine „familiäre Gruppierung“, die ursprünglich aus Italien stammt und Menschen in Angst und Schrecken versetzt.
Die deutsche Politik hat keinen Überblick mehr, wie sie ihren Haushalt in Ordnung bringen können und wie die Steuerhinterziehung gestoppt werden kann. Würde Deutschland ihre arbeitenden Bürger nicht wie eine Weihnachtsgans ausnehmen, dann würden mehr Firmen gegründet, weniger Firmen würden abwandern und mehr Menschen hätten wieder eine Beschäftigung. Nur wie sie das anstellen sollen, weiss kein einziger Politiker in Deutschland. Guido Westerwelle, FDP, eiert wie immer rum, wenn er sich vor den Medien äussern muss. Schliesslich will er sein Aussenministeramt nicht gleich wieder abgeben müssen, wenn er sich unbeliebt macht. Merkel kann‘s egal sein. Sie ist wiedergewählt und kann mehr oder weniger tun und lassen, was sie will. Das zeigt wieder einmal: die deutschen Politiker sind keinen bisl besser, als diejenigen in der Schweiz.
Fidel Stöhlker
Allgemein, Wirtschaft | 8 Kommentare »
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