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Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Bielersee – Ein Zentrum für Raser?

Thursday, den 22. July 2010 um 8:23

Langsam erhärtet sich der Eindruck, dass der Bielersee ein Zentrum für Bootschaoten und Feiglinge ist. Furchtbar ist der Unfall des jungen Paares und berichten die Medien (wunderbar für das nicht existierende Sommerloch) über weitere Unfälle auf den Seen. Ein junges Paar sei von einer Blondine gerammt und versenkt worden. Ich habe langsam den Eindruck, dass die Kapitäne auf dem Bielersee alle pennen. Ich bin selber Kapitän seit vielen Jahren und habe vom ersten Tag an gelernt: beobachte immer dein Umfeld. Auf dem Bielersee scheint man das die Bootsführer nicht zu lehren in der Ausbildung. Und was tut eigentlich die Seepolizei den ganzen Tag? Sonnen die sich oder müssen die auch arbeiten?

Fidel Stöhlker

Shining im Engadin

Wednesday, den 21. July 2010 um 14:53

Wir erinnern uns an Stanley Kubricks Horror-Klassiker “Shining” mit Jack Nicholson, der in einem abgelegenen Hotel in Colorado das Amt als Hausverwalter übernahm. Die Einsamkeit liess ihn verrückt werden. Er sah Gespenster und Tote, was ihn in den Wahnsinn trieb. Fast tötete er im Wahn seine Familie.

Erwartet uns jetzt ähnliches im Engadiner Hotel, wo eine lustige Holländerin das Zepter in der Hand hat? Spuken soll es in den alten Mauern des Hauses. Also liebe Engadiner Polizei: vielleicht fangen die Bewohner des Engadins bald an zu spinnen, weil sie tatsächlich an Geister glauben. Das heisst Arbeit für Euch aber eigentlich glauben wir eher an eine lustige Sommer PR-Aktion, die mit viel Aufwand orchestriert wird. Immer wieder schön zu sehen, worauf die Medien im Sommer so anspringen.

Fidel Stöhlker

Europas Magersucht

Tuesday, den 20. July 2010 um 8:51

Die dünnstimmige französisch-italienische Schlagersängerin Carla Bruni, bekannt auch als Ehefrau des schleudernden französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, gilt bei manchen Europäern als elegant und gut aussehend, womit sie als strahlender Beweis der Künste der Schönheitschirurgen für diese eine nützliche Marketingfunktion erfüllt. Dieser Tage stand sie jedoch zwischen den Frauen von zehn afrikanischen Staatschefs, weshalb von ihr in diesem grösseren Bild nur der Eindruck eines senkrecht gestellten Bindestrichs blieb, Ausdruck europäischer Magersucht. Nicht nur waren die repräsentativen Afrikanerinnen kräftiger gebaut, was uns nicht überrascht, sie waren auch grösser als die keineswegs kleine Bruni und wirkten sehr viel vitaler als die Repräsentantin einstiger französischer Glorie. Merke: Was im engen Blick als attraktiv erscheint, löst sich bei weiterer Perspektive meist in ein Nichts auf.

Neuenburger Polizei ist effizient

Friday, den 2. July 2010 um 8:14

Zürichs Polizei ist überfordert. Die anderen Kantone sind bezüglich Kriminalitäts- oder Unfallprävention viel weiter als die Zürcher. St. Gallen setzt bei Fussballmatches Helmkameras ein, damit die Rabauken gefunden werden können. Die Neuenburger Polizei schaltet heftige Filme, worin Unfallhergänge online zu sehen sind. Ich finde es absolut richtig und zukunftsweisend, dass die digitalen Medien in solche Infokampagnen mit einbezogen werden. Junge Raser, es sind vorwiegend Menschen aus dem osteuropäischen Raum, sollen sehen was passiert, wenn sie mit hohem Tempo und voller Wucht gegen eine Wand fahren oder mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kollidieren. Leider aber wird auch diese Massnahme nicht ausreichen, denn die Jungs aus den Balkanstaaten sind emotional abgestumpft. Doch der Versuch ist sinnvoll, denn wenn dadurch nur eine Person weniger verletzt wird, darf man diese Massnahme bereits als Erfolg betrachten. Nur schade, dass die Zürcher Polizei so weit hinterher hinkt und nicht mehr mit zeitgemässen Massnahmen arbeitet. Vielleicht wachen die Verantwortlichen der Zürcher Polizei irgendwann noch auf. Kommandant Hotzenköcherle ist eigentlich ein guter Mann, doch blockiert die Zürcher Politik wieder einmal?

Fidel Stöhlker

Der Schönheitsdruck ist ein Irrtum

Monday, den 28. June 2010 um 8:56

Die US-Amerikaner geben jährlich 100 Milliarden Dollar aus für Diätprodukte, aber nur 60 Milliarden für Bildung. Der gleiche Prozess spielt sich jetzt bei uns ab. Weil die meisten Diäten fehl schlagen, freut sich die Diäten-Industrie. Es liesse sich auch sagen: Viele werden schöner, aber noch mehr werden dümmer.

In 100 Tagen um die Schweiz - Einladung zum Mediengespräch mit dem Abenteurer John Harlin III

Thursday, den 17. June 2010 um 8:58

Am 23. Juni startet der Alpinist John Harlin III zu seinem jüngsten Abenteuer: die erstmalige Umwanderung und Umsteigung der Schweiz auf ihrer Landesgrenze im Alleingang. Nach 100 Tagen und 1899 Kilometern will der US-Amerikaner, der einen engen Bezug zur Schweiz hat, wieder am Ausgangsort in St-Gingolph im Wallis ankommen. Harlin III hat das Abenteuer im Blut. Sein Vater war wegen seiner atemberaubenden Besteigungen und der Gründung der International School of Mountaineering in Leysin bereits eine Legende, als er 1966 bei der Durchquerung der Eigernordwand tödlich verunglückte.
Auf seiner Tour um die Schweiz kann John Harlins Standort jederzeit via GPS-Tracking auf www.swissinfo.ch verfolgt werden. Einen Tag vor dem Start zur Expedition stellt sich John Harlin bei einem Buffet mit Walliser Spezialitäten in St-Gingolph den Medien.

22. Juni 2010, 15.15 Uhr
Château de St-Gingolph
La salle du Billard
1898 St-Gingolph / VS

Anmeldung unter bruno.huggler@valais.ch

Freie Stelle bei der Stöhlker AG in Zollikon

Thursday, den 10. June 2010 um 14:05

Stelle für KV-Lehrabgängerin zu vergeben, die gewillt ist, ins Erwerbsleben einzusteigen und Karriere zu machen. Das abwechslungsreiche Aufgabengebiet umfasst zudem Postein- und -ausgang, Betreuung von Besuchern, Büromaterialbestellungen, Mitarbeit im Sekretariat und Erledigung von Korrespondenz. Sie sind flexibel, sofort verfügbar, verfügen über Englisch- und Französischkenntnisse und über den Führerschein. Wenn Sie Ihren wichtigen Beitrag zu einem reibungslosen Funktionieren eines Unternehmens leisten möchten, richten Sie Ihre Bewerbung bitte an:

Stöhlker AG
Frau Eva Lehner
Zollikerstrasse 114
Postfach 330
8702 Zollikon
Telefon: 044/396 48 88
eva.lehner@stoehlker.ch

Bundesrat Merz warnte sein Volk nicht

Monday, den 31. May 2010 um 15:55

Wozu braucht das Schweizer Volk einen Bundesrat, wenn er in der Stunde der Gefahr seine Bürgerinnen und Bürger, die in wählten, nicht davor warnt? Genau dies hat FDP-Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Frühjahr 2008 versäumt, als er von der Krise des UBS-Konzerns erfuhr und die Information verschwieg. Die Schweiz hätte in dieser Stunde der Not, wie der GPK-Bericht bestätigt, wie Island Bankrott gehen können. Hansruedi Merz fühlte sich mehr der Grossbank verpflichtet, deren Angestellter er einst war, als dem obersten Souverän des Landes, dem Schweizer Volk. Sein Rücktritt kann nur eine Frage von Stunden sein. Doris Leuthard, die kurz darauf von der Krise erfuhr, hat ebenfalls geschwiegen. Zwei oberste Magistraten haben damit gezeigt, dass sie die Interessen eines Unternehmens vor die eines ganzen Landes stellen. Niemand kann davon überrascht sein. Der Bundesrat war handlungsunfähig. Auch das ist nicht neu. Nicht nur der Finanzplatz, unsere grossen Konzerne der A-Schweiz, die weltweit ausgerichtet sind, brauchen die politische Verwaltung der Schweiz nur noch zur Sicherung eines idealen Standortes. Keine Partei, auch die sozialdemokratische nicht, kann diese Situation mehr infrage stellen. Damit hat auch der politische Wille der Schweiz abgedankt. Aus der Schweiz ist ein Konzernstandort mit einem schwachen politischen Herz geworden.

Schweizer Offiziere wenig gefragt

Monday, den 10. May 2010 um 10:09

Bei Auslandeinsätzen haben Schweizer Offiziere ohnehin wenig zu sagen, sind sie doch immer ausländischen Chefs unterstellt. Wer nun meint, Schweizer Offiziere seien in der Privatwirtschaft gefragt, irrt sich. Nur äusserst selten greift ein “headhunter” auf die Führungsreserve der Schweizer Armee zurück, wenn es gilt, eine Position zu besetzen. Der Niedergang der Schweizer Armee ist daran erkennbar, war es doch vor 20 Jahren noch eine Auszeichnung, in der Armee gedient zu haben. Niemand machte auf dem Finanzplatz oder im Maschinenbau Karriere, der nicht auch in der Armee erfolgreich war. VBS-Chef Ueli Maurer wird noch einen langen Weg gehen müssen, um an diese grosse Vergangenheit anzuschliessen. Mit “Klatschen im Hühnerstall” wird er wieder die Informatik- noch die Logistikprobleme lösen können, die aus unserer Armee einen Scherbenhaufen gemacht haben. Ihm die Schuld zuzuweisen, wäre jedoch falsch, denn vor ihm haben die beiden Partei-”Freunde” Dölf Ogi (”Freude herrscht”) und Sämi Schmid das Chaos angerichtet. Geradezu widersinnig ist es, dass es die “stramme SVP” ist, die zum Niedergang der Schweizer Armee derart viel beigetragen hat.

Neuer Ethiker-Boom

Wednesday, den 21. April 2010 um 8:19

Alle steigen in den Schnellzug des Ethiker-Booms. Das renommierte Lassalle-Haus, oberhalb des unethischen Sündenpfuhls Zug ideal gelegen, hat soeben das erste Lassalle-Ethik-Forum mit achtzig Teilnehmern durchgeführt. Nr. 2 soll folgen. Wer wirklich Geld verdienen will (Glencore, Trafigura, Sergio Marchionne, alle rund um Zug ansässig) hat natürlich keine Zeit, derlei Professoren- und Oberlehrer-Gedöns anzuhören. Zudem bestätigt Jan-Egbert Sturm von der ETH Zürich/KOF soeben: “Das Vertrauen in die Wirtschaft ist gut.” Kollege Bruno S. Frey, “aussermarktlicher Ökonom” an der benachbarten Uni Zürich, hat ohnehin die Lösung bereits gefunden. Sie lautet “Auszeichnungen statt Leistungslöhne”. Er meint dabei bisher allerdings nur die Uni-Professoren.

 
     
     
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