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Warum sind die Bürgerlichen schwach?

6. Juni 2018 um 14:47

Wenn Christian Lévrat, der SP-Präsident, der einzige Politiker sein soll, der im Berner Parlament mit seiner Leistung zufrieden sein darf, zeigt dies nur die Schwäche der bürgerlichen Politiker, vor allem von SVP und FDP.

Die CVP präsentiert sich als einst dicker Fisch, der heute kaum noch Wasser unter den Flossen hat; kein Wunder, dass Parteipräsident Gerhard Pfister alle Mühe hat, ihn auf Kurs zu halten. Was nach Erfolg aussieht, ist mehr Gezappel.

SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi, der sich schon als Bundesrat sah, weil Christoph Blocher ihn angeschoben hatte, muss nun als Fraktionschef seiner Partei erst einmal Politik lernen. Deshalb ist aufschlussreich, wie er sich ausdrückt:

. „Weil wir die zwei besten Bundesräte stellen und noch zwei Helfer bei der FDP haben…..“ Seine Aussage von den „zwei besten Bundesräten“ ist Propaganda einer tieferen Stufe. Die beiden FDP-Bundesräte Cassis und Schneider-Ammann als „Helfer der SVP“ zu bezeichnen, zwingt diese zur Distanzierung.

. Während die FDP-Bundesräte für Aeschi Helfer sind, nennt er CVP-Ständeräte, die mit der SP stimmen, deren „Gehilfen“. Macht auch keine gute Stimmung.

Die politische Unerfahrenheit, die aus solchen Aussagen hervor tritt, ist kennzeichnend für unsere bürgerlichen Politiker. Lebendige Politik ist nicht nur eine Sache von Taktik und Strategie; bekanntlich läuft dann meist vieles schief. Lebendige Politik drückt sich vor allem über Sprache aus.

Lévrat ist wesentlich erfahrener als die meisten bürgerlichen Politiker und weiss daher, wie man sein politisches Gewicht sorgsam mehrt.

 

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