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USA, die Macht des Guten?

13. November 2017 um 15:03

Mit Rührung lese ich im „Economist“ vom 11. November 2017: „Trotz aller Schwächen war Amerika lange Zeit die grösste Macht der Welt, um viel Gutes zu erreichen, indem es die liberale Ordnung aufrecht hielt und beispielhaft zeigte, wie die Demokratie funktioniert.“

Soll ich lachen? Zuerst ein Kontinent erobert und Millionen einheimischer Indianer ermordet, dann das Erbe des spanischen Imperiums angetreten und seit 1890 von Kuba bis zu den Philippinen viele Völker unterjocht. Vietnam und Kambodscha überfallen, die afghanischen Stämme unterdrückt, dann Jugoslawien zerstört. Schliesslich den Irak gleich zweimal überfallen und die Franzosen unterstützt, Libyen zum „failed state“ zu machen. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig.

Trumps USA sind geführt von einer Regierung der Milliardäre und Generäle, die über die marode Ukraine am liebsten in Russland einmarschieren möchten. Wir Europäer haben von dieser „Macht des Guten“ nichts zu erwarten.

Und der Marshall-Plan, war das nichts? Die USA hatten Angst vor einer kommunistischen Revolution und wollten die Deutschen und andere Europäer prophylaktisch davon abhalten, um „griechische Zustände“ zu vermeiden.

„Macht des Guten“? Zum Lachen.

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