Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  


Sind die USA noch kampffähig?

4. September 2017 um 14:08

Es ist wahrscheinlich, dass Kim Jong-un, der Regierungschef Nordkoreas, die USA nur testen will, wie reaktionsfähig sie noch sind. Er tut dies mit Sicherheit auch im Interesse Chinas und Russlands, verdankt er doch diesen beiden Staaten das Überleben seiner Familie an der Regierung seit drei Generationen.

Sind die USA überhaupt noch kampffähig?

  • In Afghanistan gehen sie einer sicheren Niederlage gegen die Taliban entgegen, die bereits weite Teile des Landes unter Kontrolle haben. Das Beispiel erinnert an Vietnam.

 

  • Der Krieg im Irak ist ein Verbrechen der Regierung Bush II, wobei schon der vorausgehende Krieg seines Vaters gegen das gleiche Land „most tricky“ eingeleitet wurde, ganz nach amerikanischer Sitte (Kuba, Vietnam etc.)

 

  • Die US-Flotte im Pazifik ist nach vier selbstverschuldeten Unfällen in einem halben Jahr derzeit manövrierunfähig.

 

  • Die USA haben es nicht vermocht, in Syrien einen Frieden herzustellen. Dazu waren Russland und der Iran viel mächtiger.

 

  • Und: Die USA sind mit Staatsschulden von über zwei Trillionen USD bankrott. Sie werden es noch mehr sein, wenn Ende September im Parlament der Schuldendeckel nochmals um einige hundert Milliarden USD erhöht wird.

 

  • Die USA haben auch keine fähigen Soldaten mehr, kommen doch 65 000 junge Menschen in den USA jährlich allein durch Drogenexzesse ums Leben. Das sind zehn Divisionen. Kämpfen mussten in den letzten 25 Jahren in der glorreichen US Army Lateinamerikaner, die einen US-Pass wollten, oder gleich private Legionärstruppen, die so teuer sind, dass das USD-650 Milliarden-Militärbudget nur knapp dafür genügt.

Was einen Krieg gegen Nordkorea betrifft, sind die letzten Worte des vom Präsidenten gefeuerten Steve Bannon relevant: „Es gibt keine militärische Lösung. Sie haben uns.“ Der grosse Feldherr Donald Trump nahm dies zum Anlass, Südkorea, engste Verbündete der USA seit 70 Jahren, des Defätismus zu beschuldigen.

Deshalb haben die USA einen Präsidenten, dem bisher kein einziger Erfolg zugerechnet werden kann. Er hat einiges zerstört, weshalb die grösste Gefahr der Regierung Trump darin liegt, aus Twitter-Kriegen einen realen Krieg zu machen, einfach deshalb, weil dem aus Deutschland zugewanderten „Tertio“ nichts anderes einfällt. Nero plus?

 

 

 

Nein, der Übernahme der Südpfälzer, der Bewohner jener einst bayrischen Landschaft, aus welcher Donald Trumps Grossvater als Militärdienstverweigerer in die USA flüchtete, heisst „Pälzer Chrischer“ – Pfälzer Schreihälse. Genau als solcher zeigt sich der Präsident der USA, der Führungsmacht des freien Westens.

Ist es nicht zum Heulen?

Einen Kommentar schreiben:

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog