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Scheinheilige Empörung.

1. September 2017 um 17:02

Ich kenne keinen Schweizer, der sich nicht gerne empört über den Waffenmissbrauch in den USA. „Es ist grauenhaft, wie in den USA jeder Zugriff zur Waffe hat und deshalb viele unnötige Morde stattfinden“, ist die Standardformulierung.

Jetzt erfahre ich an der GV des Schweizer Ruag-Konzerns, dass die Umsätze mit Schweizer Munition schlecht gewesen seien. Die amerikanischen Waffenbesitzer hätten sich vor den letzten US-Präsidentenwahlen aus Angst vor Hillary Clinton, die eine Verschärfung der Waffengesetze wollte, übermässig mit Schweizer Pistolen- und Gewehrmunition eingedeckt. Jetzt seien sie damit gut versorgt und würden in der Schweiz weniger einkaufen.

Zweimal tief durchatmen! Bei jeden Mord in den USA, sei es Weiss gegen Weiss oder Weiss gegen Schwarz oder Schwarz gegen Weiss oder Mensch gegen Polizei oder Polizei gegen Mensch oder Schüler gegen seine Lehrer oder Mann gegen Frau oder Kinder gegen ihre Eltern, dass Schweizer Munition es ist, mit welchen Amerikaner sich gegenseitig ins Jenseits befördern. Hunderttausende von Verwundeten nicht einmal eingerechnet.

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