Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Monatsarchiv für September 2017

Was bringt die Ostmilliarde?

Freitag, den 29. September 2017 um 10:25

Die Schweiz zahlt seit Jahren über eine Milliarde Franken jährlich an die EU-Staaten Europas; in diesem Jahr sind es über 1,2 Milliarden, die an Steuergeldern in die Visegrad-Staaten fliessen. Was bringt das?

Wie wir soeben erfahren, erhält ein seriöser Schweizer Lieferant, der in Polen seine Züge und Bahnen anbietet, die Stadler Rail, dort keine Aufträge mehr. Stadler hat in Krakau und Warschau die billigsten und besten Angebote eingereicht. Den Zuschlag erhalten haben aus politischen Gründen einheimische Firmen.

Ich denke, dies ist nicht der einzige Fall, wo man in Osteuropa mit der einen Hand Schweizer Geld nimmt und mit der anderen Hand Schweizer Angebote ablehnt.

Unser sogenannter Aussenminister Didier Burkhalter, FDP, der sich nur deshalb im Amt halten konnte, weil er immer ein Päckchen mit der Ratslinken machte, hat Milliarden an Steuergeldern in Brüssel und andernorts verschwendet, ohne irgendetwas zu erreichen. Unser Wirtschaftsminister Johannes Schneider-Ammann, FDP, der höchstens zu 30% formulierungs- und handlungsfähig ist, hat weitere Milliarden ohne erkennbaren Erfolg in der Welt verteilt.

Jetzt wollen wir einmal sehen, was im Cassis-FDP-Jahrzehnt besser wird.

Keine Angst, Gröpaz Trump lärmt nur

Mittwoch, den 6. September 2017 um 8:58

Die europäischen Medien tun, als würde in der kommenden Woche in Nordkorea der Krieg ausbrechen. Vergessen wir das: Nordkorea ist der Daumenkasper von China und Russland. Beide Staaten testen mit Hilfe von Nordkorea, was die USA an Provokation vertragen. Trump lärmt nur, hat aber keine passenden Fäustlinge für einen echten Kampf.

Wie er Europa erpresst im Hinblick auf Lieferungen nach Russland oder Lieferungen aus Russland, grenzt an das Lächerliche, können die Amerikaner ihre Raketen auf Cape Canaveral doch nur in den Weltraum schiessen, weil sie sich russischer Raketen bedienen. Boeing kann frühestens 2018 vergleichbare Raketen liefern.

Trump ist ein Maulheld, ein Twitterkasper, aber sicher kein effizienter Politiker. Nordkorea kann er auch deshalb nicht angreifen, weil er gedroht hat, die Handelsbeziehungen zu Südkorea abzubrechen. Die Südkoreaner denken nicht mehr im Mindesten daran (sie haben auch eine neue, relativ liberale Regierung), die Amerikaner zu unterstützen.

Der Pazifik ist längst zur Einflusszone Chinas geworden, wo US-Kriegsschiffe wegen Eigenunfällen bereits zur Lachnummer geworden sind.

Die Philippinen sind zu China bereits übergelaufen, Indonesien wird bald den gleichen Schritt tun.

Der Westen hat nur einen Gröpaz, den grössten Präsidenten aller Zeiten.

Wo Auswandern zur Pflicht wird

Dienstag, den 5. September 2017 um 10:51

Niemand wird Griechenland zum Wohlstand führen können. „Die Staatsverschuldung ist so gigantisch hoch“, schreibt die Süddeutsche Zeitung, „dass Griechenland auch nach dem Rettungsprogramm auf Jahrzehnte hinaus ein armes Land bleiben wird.“ Die Tageszeitung der reichen Münchner empfiehlt den Griechen, „dieser Zeit mit Anstand und Würde zu begegnen“. Die Vermutung liegt nahe, dass der Führer durch die griechische Wüste Tsipras heissen wird. Wäre ich ein junger Grieche, würde ich auswandern. Schon die Gross- und Urgrossväter haben dies getan. Für deutsche Touristen tanzen? Nie im Leben.

Sind die USA noch kampffähig?

Montag, den 4. September 2017 um 14:08

Es ist wahrscheinlich, dass Kim Jong-un, der Regierungschef Nordkoreas, die USA nur testen will, wie reaktionsfähig sie noch sind. Er tut dies mit Sicherheit auch im Interesse Chinas und Russlands, verdankt er doch diesen beiden Staaten das Überleben seiner Familie an der Regierung seit drei Generationen.

Sind die USA überhaupt noch kampffähig?

  • In Afghanistan gehen sie einer sicheren Niederlage gegen die Taliban entgegen, die bereits weite Teile des Landes unter Kontrolle haben. Das Beispiel erinnert an Vietnam.

 

  • Der Krieg im Irak ist ein Verbrechen der Regierung Bush II, wobei schon der vorausgehende Krieg seines Vaters gegen das gleiche Land „most tricky“ eingeleitet wurde, ganz nach amerikanischer Sitte (Kuba, Vietnam etc.)

 

  • Die US-Flotte im Pazifik ist nach vier selbstverschuldeten Unfällen in einem halben Jahr derzeit manövrierunfähig.

 

  • Die USA haben es nicht vermocht, in Syrien einen Frieden herzustellen. Dazu waren Russland und der Iran viel mächtiger.

 

  • Und: Die USA sind mit Staatsschulden von über zwei Trillionen USD bankrott. Sie werden es noch mehr sein, wenn Ende September im Parlament der Schuldendeckel nochmals um einige hundert Milliarden USD erhöht wird.

 

  • Die USA haben auch keine fähigen Soldaten mehr, kommen doch 65 000 junge Menschen in den USA jährlich allein durch Drogenexzesse ums Leben. Das sind zehn Divisionen. Kämpfen mussten in den letzten 25 Jahren in der glorreichen US Army Lateinamerikaner, die einen US-Pass wollten, oder gleich private Legionärstruppen, die so teuer sind, dass das USD-650 Milliarden-Militärbudget nur knapp dafür genügt.

Was einen Krieg gegen Nordkorea betrifft, sind die letzten Worte des vom Präsidenten gefeuerten Steve Bannon relevant: „Es gibt keine militärische Lösung. Sie haben uns.“ Der grosse Feldherr Donald Trump nahm dies zum Anlass, Südkorea, engste Verbündete der USA seit 70 Jahren, des Defätismus zu beschuldigen.

Deshalb haben die USA einen Präsidenten, dem bisher kein einziger Erfolg zugerechnet werden kann. Er hat einiges zerstört, weshalb die grösste Gefahr der Regierung Trump darin liegt, aus Twitter-Kriegen einen realen Krieg zu machen, einfach deshalb, weil dem aus Deutschland zugewanderten „Tertio“ nichts anderes einfällt. Nero plus?

 

 

 

Nein, der Übernahme der Südpfälzer, der Bewohner jener einst bayrischen Landschaft, aus welcher Donald Trumps Grossvater als Militärdienstverweigerer in die USA flüchtete, heisst „Pälzer Chrischer“ – Pfälzer Schreihälse. Genau als solcher zeigt sich der Präsident der USA, der Führungsmacht des freien Westens.

Ist es nicht zum Heulen?

Scheinheilige Empörung.

Freitag, den 1. September 2017 um 17:02

Ich kenne keinen Schweizer, der sich nicht gerne empört über den Waffenmissbrauch in den USA. „Es ist grauenhaft, wie in den USA jeder Zugriff zur Waffe hat und deshalb viele unnötige Morde stattfinden“, ist die Standardformulierung.

Jetzt erfahre ich an der GV des Schweizer Ruag-Konzerns, dass die Umsätze mit Schweizer Munition schlecht gewesen seien. Die amerikanischen Waffenbesitzer hätten sich vor den letzten US-Präsidentenwahlen aus Angst vor Hillary Clinton, die eine Verschärfung der Waffengesetze wollte, übermässig mit Schweizer Pistolen- und Gewehrmunition eingedeckt. Jetzt seien sie damit gut versorgt und würden in der Schweiz weniger einkaufen.

Zweimal tief durchatmen! Bei jeden Mord in den USA, sei es Weiss gegen Weiss oder Weiss gegen Schwarz oder Schwarz gegen Weiss oder Mensch gegen Polizei oder Polizei gegen Mensch oder Schüler gegen seine Lehrer oder Mann gegen Frau oder Kinder gegen ihre Eltern, dass Schweizer Munition es ist, mit welchen Amerikaner sich gegenseitig ins Jenseits befördern. Hunderttausende von Verwundeten nicht einmal eingerechnet.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog