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Die Lex Koller-Badran ist totaler Blödsinn

3. Juli 2017 um 16:00

Während in der Deutschen Schweiz und im Tessin wie verrückt gebaut wird, leiden die Bergkantone unter der Lex Koller, die von Nationalrätin Jacqueline Badran auch noch verlängert wurde. Jetzt hat das Bundesgericht sogar entschieden, dass Ausländer, die in den Bergkantonen ein Haus an andere Ausländer verkaufen wollen, dies auch nicht mehr dürfen. Das bedeutet mehrheitlich, dass sie billiger an Deutschschweizer verkaufen müssen, die damit zu Objekten in den Bergen kommen, die sie sich sonst nicht leisten können.

Diese Repression der reichen Deutschschweizer gegen die arme Bergbevölkerung ist skandalös. Die Baufirmen und andere Gewerbebetriebe in den Bergen leiden unter diesem „grünen Wahnsinn“. Die Wiesen werden geschützt, aber die Menschen werden zur Abwanderung gezwungen.

Ich habe schon zweimal erlebt, wie im Wallis reiche Ausländer, welche die Schweiz wieder verlassen wollten oder deren Kinder kein Interesse mehr am Objekt hatten, ihr schönes Haus de facto an Schweizer verschenken mussten. Diesen Raubzug auf ihr Vermögen haben sie bis heute nicht verdaut und weigern sich, in die Schweiz zurück zu kehren.

Wie man Ausländer und Zweitwohnungsbesitzer ausraubt, machen auch die Tessiner vor. Einheimische und Mieter dürfen im Tessin zu Vorzugskonditionen den öffentlichen Verkehr benutzen und haben vergünstigte Eintritte in kulturelle Organisationen. Die meist ausländischen Besitzenden, auch Nichttessiner aus der Deutschen Schweiz, müssen die vollen Tarife bezahlen.

Wer von Luzern aus über den See auf den Bürgenstock fahren will, kann für den gleichen Preis billiger nach London fliegen. Die Luzerner Verkehrsbetriebe zocken mit Höchsttarifen die Bürgenstock-Gäste ab und reden sich heraus mit der Behauptung, alle Schweizer hätten ohnehin ein Halbtax-Abo.

Ich halte die Schweizer Grünen deshalb für eine Art Geisteskrankheit, weil niemand annehmen darf, wir Schweizer könnten die Welt vor der Überhitzung retten. Wer die Verschmutzungsziffern international vergleicht, wird feststellen, dass sich der Anteil der Schweiz im mü-Bereich bewegt.

Deshalb werden auf dem Zürcher Flughafen Kloten im Start- und Landebereich die Kröten und Vögel der Flachmoore geschützt. Man könnte dort aber auch zwischen den Flachmooren eine nützliche Rollbahn bauen, die zur Folge hätte, dass 300 000 Menschen rund um Kloten weniger vom Lärm der landenden und startenden Flugzeuge betroffen sind. Die einzigen, die sich an den Flachmooren erfreuen, sind die Wildkatzen. Sie haben freie Bahn, sich die schmackhaften Vögel und Frösche zu fischen. Kein Grüner und keine Grünliberale werden deshalb auch nur den Finger heben.

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