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Tagesarchiv für 30. Juni 2017

Die Schweiz hat einen neuen PR-Star: Mark Schneider, Nestlé

Freitag, den 30. Juni 2017 um 11:20

Wie Mark Schneider, der neue CEO des Schweizer Nestlé-Konzerns, den ersten Angriff von Daniel Loeb abwehrte, verrät Kraft und Eleganz. Der amerikanische Hedge Fund-Manager, dem ein Prozent der Nestlé-Aktien gehören, hat bereits eine Gruppe von aggressiven US-Milliardären um sich geschart und greift nun den Elefanten Nestlé an wie es eine Horde von Hyänen tut, welche die Beute erlegen und unter sich aufteilen wollen.

Mark Schneider muss leisten, was Paul Polman, dem CEO des Unilever-Konzerns, vor kurzem gelungen ist, die Meute abzuschütteln. Der ehemalige Finanzchef des Nestlé-Konzerns verliess das Unternehmen, als Peter Brabeck-Letmathé Paul Bulcke in seiner Nachfolge den Vorzug gab.

Schon jetzt zeigt sich, Schneider ist, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Bulcke, ein ausgezeichneter Kommunikator, ein PR-Mann der besten Art in eigener Sache. Er beherrscht nicht nur die finanztechnischen Abwehrmanöver, sondern ist willens, über die Medien auch die Öffentlichkeit, darunter Milliarden von Nestlé-Kunden weltweit, für sich zu gewinnen.

Nach Helmut Maucher, der den Konzern im letzten Jahrhundert schon einmal vor einem Angriff der US-Amerikaner rettete, ist bei Nestlé viel geschehen, aber der grosse Sprung nach vorn ist ausgeblieben. Jetzt könnte es wieder ein Deutscher sein, der nach Jahrzehnten des Übergangs Nestlé den lange erwarteten grossen Schub nach vorn gibt.

Gewinnt Daniel Loeb mit seinen Hedge Fund-Hyänen das Spiel, wird Nestlé für die Schweiz verloren sein. Der alte Ruf „Germans to the front“ kann für Nestlé die Rettung bedeuten.

Heinz Brestel, FAZ, unerreicht

Freitag, den 30. Juni 2017 um 11:18

Als seit Jahrzehnten treuer Abonnent und Leser der FAZ, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sei an dieser Stelle Dr. Heinz Brestel ein Kranz gewunden. Dieser im letzten Jahrhundert langjährige Korrespondent der FAZ aus der Schweiz hat nie mehr einen kongenialen Nachfolger gefunden.

Wenn Heinz Brestel, der schrieb, wie ein Eichhörnchen die Körner aufpickt, so seine minder begabten Kollegen, sich als Korrespondent zu den Weltfinanzplätzen äusserte, dann musste man die Augen oder Ohren weit aufhalten. Er wusste mehr als die meisten anderen.

Heinz Brestel ist nicht mehr, das ist der Gang der Dinge. Was seinen amtierenden Nachfolger, rit, angeht, sollte man aus Höflichkeit schweigen. Mit der Kompilation von irgendwelchen Ereignisse oder Vorgängen ist dem FAZ-Leser wenig gedient. Er verlangt mehr.

Heinz Brestel, diesem Wunder-Korrespondenten mit Sitz in Zollikon, sei ehrend gedacht. Derlei ist selten geworden.

 
     
     
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