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Tagesarchiv für 21. April 2017

Unsere Tourismusträume nimmt niemand wahr

Freitag, den 21. April 2017 um 16:39

Es geschah soeben gleichzeitig:

  • Das deutsche „Handelsblatt“ publiziert am 21. April einen doppelseitigen Report zum internationalen Tourismus. Von den USA bis Malysia, von der EU bis Ägypten werden die wichtigsten Reisedestinationen genannt und bewertet. Die Schweiz ist keiner Erwähnung wert –keine Zeile.
  • Tourismuschef Jürg Schmid gibt am 20. April bekannt, im Sommer wolle man vor allem Deutsche und andere Europäer wieder in die Schweiz locken. Mit 700 Klein- und Erlebniszielen wolle man den seit über zehn Jahren negativen Trend kehren. Für Asiaten kommt dieses Angebot zu früh, denn diese wandern weiterhin nicht gerne.

Was nicht stimmt, an diesen beiden Vorgängen, ist klar. Immer weniger nimmt man im Ausland die touristischen Botschaften der Schweiz zur Kenntnis. Unsere Bergwelt ist Champions League, wie Schmid sagt, aber 30 Jahre haben die Ski-Abfahrtsfanatiker alles getan, um unsere Bergwelt unattraktiv zu machen. Österreich hat deshalb gewaltig gewonnen. Auch viele Schweizer sind abgewandert Richtung Arlberg.

Wir dürfen uns nichts vormachen. Unsere Tourismuswerbung ist seit über zehn Jahren ein Flop. Jürg Schmid, der ein Idealverkäufer ist, trägt nicht alleine die Schuld. Unsere Tourismus-Führungsstruktur ist nicht mehr Weltklasse.

Elon Musk hat Ärger mit den Deutschen

Freitag, den 21. April 2017 um 11:58

Als ich vor einiger Zeit den Hauptsitz von Google in Seattle besuchte, stellte ich fest, dass mich dort keine Dollar-Millionäre und –Milliardäre begrüssten, sondern junge Mitarbeiter, die kaum 2000 USD im Monat verdienten. Während die Google-Gründer mit ihren engsten Mitarbeitern Milliarden verdienten, ging es dem normalen Mitarbeiter eher mässig.

Jetzt hat Elon Musk, dessen Autos sich in der Schweiz glänzend verkaufen, ein Problem in Deutschland. Für ca. 150 Mio Euro hat er die Grohmann Engineering GmbH in Rheinland-Pfalz gekauft, nicht weit vom Ort entfernt, woher auch Grossvater Trump stammt, dessen Enkel jetzt US-Präsident ist. Grohmann war Lieferant von BMW und Daimler, seither aber nur noch von Tesla.

Den Mitarbeitern zahlte der gebürtige Südafrikaner und naturalisierte Amerikaner Elon Musk, 45, aber nur Saläre, die 25% tiefer waren als der in Deutschland übliche Metall-Flächentarif vorsieht. Musk konterte: „Ich glaube nicht, dass die IG Metall unsere Mission teilt.“

Das ist wohl wahr. „Our mission“ heisst, die Bosse verdienen, die Mitarbeiter dürfen beten und hoffen. Was in den USA geht, ist in Europa noch nicht üblich. Firmengründer Klaus Grohmann, 74, hat sein Unternehmen fluchtartig verlassen. Das Taschengeld für den Verkauf durfte er behalten.

 
     
     
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