Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  


Das Comeback des Staatsbauern

9. Februar 2017 um 17:11

Es ist unmöglich, Toni Brunner, den Staatsbauern aus St. Gallen, nicht einen netten Menschen zu finden. Der Profi-Politiker, dessen Eltern die Kühe melken und dessen Frau eine PR-Agentur betreibt, die auch Roger Köppel betreut, setzt sich nun dafür ein, keine deutschen Professoren und Lehrer mehr an Schweizer Universitäten und Schulen zuzulassen.

Das passt.

Unsere Kantone fördern einen Lehrplan 21, welcher der Verdummung der Primar- und Sekundarschüler dient. Sie sollen nichts mehr lernen, ganz im Unterschied zu den fleissigen Asiaten, sondern nur noch „Kompetenzen“ erwerben, vor allem jene, einen Computer zu bedienen und sich in der IT-Landschaft des 21. Jahrhunderts zurecht zu finden.

Toni Brunner, das „Sünneli“ seiner Partei, der SVP, hat vergessen, dass ETH und Uni Zürich von Deutschen aufgebaut wurden. Er weiss auch nicht, dass der Ruf unserer Schweizer Hochschulen ganz entscheidend von ausländischen Professoren abhängig ist.

Welche Schweiz will er?

Eine SVP-Schweiz, wo mehr als 50% der Bevölkerung „Blocher TV“ sehen, wo die Milliardäre Christoph Blocher, Walter Frey und Peter Spuhler den Tarif für das Volk durchgeben und sich von diensteifrigen SVP-Intellektuellen wie Christoph Mörgeli die Reden schreiben lassen.

Ich denke, Toni Brunner hat eine ganz andere Sorge. Sein Nachfolger im Amt des Parteipräsidenten, Albert Rösti, hat bisher nicht jenen Zug entwickelt, den sich ein Alt-SVP’ler wünschen kann. Jetzt tritt der mit Staatsmitteln geförderte St. Galler Staatsbauer wieder an die Öffentlichkeit. Der Gottseibeiuns ist wieder zurück.

Einen Kommentar schreiben:

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog