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Wer darf einwandern?

8. Februar 2017 um 11:47

Da mir selten ein Ausländer erster Generation begegnet, es sei denn als Hilfskraft oder Manager, beschäftigt mich das Thema wenig. Wer etwas leistet, hat meinen Respekt; wer nur so tut als ob, wird meist rasch erkannt und aussortiert.

Doch ist es auffallend, dass die USA mit 330 Millionen Einwohnern jährlich selten mehr als 70 000 Menschen aufnehmen, das entspricht ziemlich genau den Aufnahmezahlen der Schweiz mit 8,2 Millionen Einwohnern.

Es trifft schon zu, dass man sich vielerorts bei uns von Ausländern überschwemmt fühlt. Nicht jedermann kann sich, wie Dr. Christoph Blocher und Familie, eine Burg über dem Zürichsee bauen und dann von oben gegen die Ausländer wettern, deren schlimmste Ausprägung Flüchtling genannt wird.

Unser politisch linksgesteuerter Bundesrat, dies mit tatkräftiger Unterstützung von FDP-Bundesrat Didier Burkhalter, der sich im Amt nur deshalb halten kann, weil weder seine eigene Partei, die längst an ihm verzweifelt, noch CVP und SP auf diesen Verbündeten verzichten wollen, betreibt eine Ausländer- und Flüchtlingspolitik, die so hilflos ist wie das meiste, was aus Bern kommt.

Wir haben im politischen Bern keine Balance der Stärke mehr, sondern eine Balance der Schwäche. Der Kampf um die Macht und die Suppentöpfe Berns hat in den Parteien zu einer Abwehrhaltung gegenüber echten politischen Talenten geführt, die nun üble Folgen hat.

Brauchen wir Einwanderer? Ja, aber klug und dosiert wie es die Amerikaner tun, die Kanadier und die Australier auch.

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