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USR III – das Chaos regiert

6. Februar 2017 um 14:37

Ganz offensichtlich haben die Befürworter der USR III den Überblick verloren. Die Anwälte der grossen globalen Beratungsfirmen sind weitgehend verstummt, denn sie haben ihr Pulver verschossen. Die Politiker der bürgerlichen Parteien halten sich zurück, denn sie möchten in 14 Tagen nicht als Verlierer gelten. Die grossen Wirtschaftsführer haben Besseres zu tun, als laufend Interviews zu Randfragen, wie es Steuern sind, zu geben. „C’est la grande merde“, wie die Franzosen sagen.

Einzig in Basel kämpft Eva Herzog, die eigentliche Herrscherin im Stadtkanton, gegen alle Bösewichte, die USR III nicht wollen. Die SP-Politikerin hat ihre eigene Partei, die Grünen, die Liberalen und die kümmerlichen SVP-Reste am Rheinknie gebodigt. Einzig ihr weibliches Pendant, die SP-Ständerätin Anita Fetz, hält ihr entgegen. Brunhild und Krimhild kämpfen wieder gegeneinander, ganz wie vor 1000 Jahren.

In diesem Augenblick gilt USR III als verloren. Die Befürworter, angeführt von der économiesuisse, hab en beim Timing grässliche Fehler gemacht. Wo es darum ging, dem Schweizer Volk einen grossen Fortschritt zu verkünden, verlief alles eher heimlich und hinter den Kulissen. Eveline Widmer-Schlumpf und andere hoben den Rock über die Schamzone an und das Schweizer Volk begann sich zu fragen: Ist es das, was wir wollen?

Nun beginnt die letzte Kampfwoche, die Arena tobt. Brunhilde „Eva“ will als Heldin den Gürtel, Krimhilde „Anita“ will ihn auch. Das Schweizer Stimmvolk hat sich der Basler Ständerätin zugeneigt. Wollen wir einmal sehen, ob Brunhilde der finale Schwung gelingt.

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