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Tagesarchiv für 18. Januar 2017

Das Grundeinkommen lebt

Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 15:11

Wir Schweizer haben das bedingungslose Grundeinkommen abgelehnt. In Finnland, einem nahezu abgestürzten Staat mit Not leidender Wirtschaft und hoher Arbeitslosigkeit, wird soeben an 2000 Menschen getestet, was sie mit einem solchen Grundeinkommen tun und wie sie sich verändern.

Deutschland hat 2015 fast 900 Milliarden Euro für Sozialleistungen ausgegeben, das sind gut 1000 Euro pro Monat für jeden Menschen, der in Deutschland lebt. Ein fast bedingungsloses Grundeinkommen.

Wir in der Schweiz haben einen schwächeren Sozialstaat als Deutschland, weshalb nach meiner Schätzung pro Kopf nur rund 600 Franken im Monat für Sozialleistungen anfallen.

Nach Ansicht unserer Ökonomen haben wir zwei Jahre mässigen Wachstums vor uns. Das bedeutet, dass die Schnellen und Reichen mehr verdienen werden und die Schwachen schwächer werden.

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Die Schweizer Cannabis-Lobby liegt falsch

Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 15:09

Viele riechen auch bei uns im Land das grosse Geschäft: Cannabis muss freigegeben werden, denn es ist harmloser als Walliser Rotwein und lässt Menschen besser leben, die krank sind, so heisst es.

Jetzt hat eine 16jöpfige Kommission der amerikanischen nationalen Wissenschaftsakademien den Medizinalhanf untersucht und kommt zum Ergebnis: total überschätzt.

Der medizinische Nutzen von Cannabis kann nicht nachgewiesen werden, obwohl bereits 29 US-Bundesstaaten und Distrikte dessen Produktion und Verkauf erlaubt haben. Dort geht es um Milliardengewinne und hohe Steuereinnahmen, die andernorts nicht zu generieren sind.

Cannabis und die Cannabinoiden nützen viel weniger als angenommen. Bei starken chronischen Schmerzen und Krämpfen kann er beruhigend wirken. Auch Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapien werden schwächer. Sonst gibt es keine oder nur „mässige“ Beweise.

Angestiegen ist die Zahl der Unfälle nach Cannabis-Genuss. Das Risiko von Schizophrenien und Angststörungen nimmt zu.

 

Ich frage mich ernsthaft, weshalb unsere Gesundheitsbehörden dem nicht entgegen treten. Gemeinden und Kantone, die grosse Steuerausfälle erwarten, könnten sich mit der Freigabe von Cannabis sanieren; einige Grosslieferanten auch.

 
     
     
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