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Die Legende vom teuren Franken

16. Januar 2017 um 13:51

Während 30 Jahren war der Franken zu billig. Jetzt dient die Legende vom teuren Franken dazu, alle Fehler zu verwedeln, welche die Schweizer Touristiker in der gleichen Zeit gemacht haben. Nicht der teure Franken hat dem Schweizer Tourismus geschadet, sondern die Trägheit der Touristiker.

Zermatt, Gstaad und St. Moritz laufen als Stationen ausgezeichnet, denn sie haben Zielpublika, die ihnen treu geblieben sind: Die sehr wohlhabenden Menschen aus aller Welt.

Saas Fee hat mit seinem Aldi-Angebot einen Coup gelandet, wo sich in drei Jahren zeigen muss, ob er sich rechnet.

Die meisten anderen Stationen schrammen an der Pleite entlang oder sind längst untergegangen, werden von den Gemeinden subventioniert oder von Rentnern am Leben gehalten, die sich ein Leben ohne Seilbahn und Ski nicht vorstellen können. Sie haben auf Dauer keine Chance, weil die Kantone ihre Subventionen Zug um Zug einstellen.

Der Franken hat jetzt ein angemessenes Preisniveau, aber dem Schweizer Tourismus ist die Umstellung nicht gelungen. Er will, wie auch die neuen Olympia-Bewerbungen zeigen, mehr vom Alten und Gleichen. Das Klima wie die Klientele haben sich aber verändert, weshalb dieses Rennen nicht zu gewinnen ist.

Ganze Mannschaft kehrt.

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