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Schweizer Nonnen leiden unter Globalisierung

29. November 2016 um 15:21

Eine Hostie, den „Leib Christi“, lassen sich alte Leute vom Geistlichen gerne noch direkt auf die Zunge legen, während das jüngere Volk sie in der rechten Hand empfängt, um sie mit der linken Hand aufzunehmen und in den Mund zu befördern.

Jetzt klagen die Nonnen Schweizer Klöster, ihre eigene Hostienproduktion zu sieben Rappen das Stück ginge zurück, weil immer mehr Schweizer Pfarreien die Hostien zu zwei Rappen per Stück direkt in Italien oder Polen bestellen würden. Die von der römisch-katholischen Kirche gerne verdammte Globalisierung fasst offensichtlich auch in den eigenen Reihen Platz, indem das lokale Geschäft vernichtet wird.

Ganz unschuldig sind die hehren Schweizer Nonnen auch nicht, bildeten sie doch während Jahren ein Preiskartell, das von der Schweizer Bischofskonferenz auch noch legitimiert wurde. Betrug der Kartellpreis ursprünglich in der Schweiz 6 Rappen pro Hostie, wurde er auf Antrag des Benediktinerklosters Einsiedeln auf 7 Rappen erhöht, weil Einsiedeln höhere Personalkosten hat.

Die Geschäfte der so heiligmässig auftretenden Kardinäle, Bischöfe und Äbte waren mir schon immer unheimlich. Was sich unter „Marias Mantel“ auch in der Schweiz abspielt, darüber schweigt der fromme Mensch lieber.

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