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Die Intelligenz des Schweizer Volkes nicht unterschätzen

29. November 2016 um 15:23

Weil unsere grossen Schweizer Medien uns eine Welt vorspiegeln, die in der Realität nicht existiert, lohnt sich immer wieder ein Blick auf die Leserbriefspalten, wo auch in der Schweiz viel frustrierte Intelligenz hie und da auftreten darf.

So in der „Zürichsee Zeitung“, einem heute unbedeutenden Regionalblatt im tamedia-Reich, das eine meist konservative Klientele bedient, die sich mit ihren Millionen und Milliarden am rechten Zürichsee-Ufer eingebunkert hat, Dr. Christoph Blocher allen voran, aber auch die Lehmänner und Schwarzenbachs sind dort zuhause, Milliardäre der besonderen Art.

Dort schreibt Hugo Bohny, ein vor dreissig Jahren sehr bekannter Bankier, am 26. November 2016, „nur ein Schuldenschnitt“ könne die Staaten der westlichen Welt aus der globalen Produktionskrise erlösen. Der Überhang eines globalen Finanz-Schuldenbergs von USD 152 Bio. sei der wahre Grund, weshalb die Zinsen derart tief seien. Bohny schlägt vor, 90% davon, USD 136 Bio., abzuschreiben. Angesichts eines Wertes globaler Immobilien von USD 684 Bio. müssten die Immobilienbesitzer auf ca. 20% dieses Wertes verzichten. Bohny: „Damit kann die Blockade der Weltwirtschaft gelöst werden.“

Bohny erinnert an die Schuldenschnitte von 1949 und 1953 in Deutschland und ruft 5. Buch Mose in Erinnerung, wo es heisst „Alle sieben Jahre sollst Du einen Schuldenerlass gewähren.“

Im Gegensatz dazu sagt Ricardo Garcia, Nationalökonom der UBS, aktuell: „Einige Staaten können sich noch mehr verschulden.“ Sicher meint er nicht das hoch verschuldete Japan oder die USA, die schon vor der Trump-Präsidentschaft pleite sind und es künftig noch mehr sein werden. Deutschland ist mit 82% des BIP (anstelle der von der EU vorgegebenen 60%) das „new normal“. In diesem Sinne solide sind die Türkei, Norwegen und Mexiko, aber auch die Schweiz und Dänemark.

Die Schweiz hat in den letzten Jahren 20 Milliarden an Schulden abgebaut, weshalb in Bern unsere Mittelinks-Fraktionen einen Verzicht auf die Schuldenbremse, wie sie in der Verfassung steht, fordern. Unser Parlament, National- und Ständerat, hat in diesem Jahr bereits 800 Mio. Franken mehr ausgegeben als gemäss Schuldenbremse budgetiert. Es wird sich zeigen, ob das Schweizer Volk sich dem Niedergang der westlichen Völker anschliessen will.

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