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Wer liebt Dölf Ogi nicht?

17. August 2016 um 17:00

Es ist unmöglich, dem Charme von Dölf Ogi nicht zu erliegen. Sein authentischer Bergler-Charme ist ein wohltuender Gegensatz zu den Bemühungen amtierender Bundesrätinnen und –räte.

Der Kandertaler, dem die Schweiz massblich den neuen Lötschberg-Tunnel in das Wallis verdankt, weshalb er dort zum de facto Ehrenbürger ernannt wurde, hat sich mit der Formel „Freude herrscht“ selbst zu einer Marke gemacht. Wie er dann zum 1. August mit einer Tanne vor dem Tunnelportal stand, verdankte er dem Rat von Kurt Felix. Unbeholfenheit in Sprache und Ausdruck bringt in der Deutschen Schweiz fast immer eine Goldmedaille; die grosse Ausnahme ist Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Doch Dölf Ogi hat eine Seite, die weniger attraktiv ist:

  • Auf Empfehlung des Ringier-Publizistin Frank A. Meyer gab er im Bundesrat den Ausschlag für das Beitrittsgesuch der Schweiz an die EU; dieses Gesuch wurde kürzlich zurückgezogen.
  • Als VBS-Bundesrat brachte er die Schweiz mit den Beitritt zur Partnerschaft für den Frieden in den Bannkreis der NATO. Seither lässt sich von Schweizer Neutralität nicht mehr sprechen.

Dölf Ogi, obwohl er dies immer bestritten hat, blieb letztlich als SVP-Politiker ein Mann Dr. Christoph Blochers. Blocher wusste diesen bodenständigen Berner immer gut zu nutzen.

Dölf Ogi, der eigentlich Adolf heisst und seinen Familiennamen von zugewanderten Hugenotten („Oschi“) ableitet, verkörpert, gerade mit seinen Leistungen für den Schweizer Sport, jene ideale Schweiz, die wir heute nur noch in Resten finden. Wer diese Schweiz liebt, muss Ogi lieben.

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