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Arabische und andere östliche Herausforderungen

30. Juni 2016 um 14:49

Obwohl ich stolzer Besitzer von gleich zwei Ausgaben von „Tausend und einer Nacht“ bin, die ich seit meinem 14. Lebensjahr immer wieder lese, das Bagdad des grossen Kalifen Harun al Raschid wie dessen westliche Provinzen Al Andalus (Andalusien) und Al Gharb (Algarve) hoch schätze, auch die Leistung Saladins, eines Kurden, wie er bei den Hügeln von Hittin die christlichen Kreuzfahrer schlug, durchaus bewundere, sind mir die späteren Araber fremd geblieben.

Aus Genf mehr noch als aus Zürich und Basel pilgern unsere Banker und anderen Geld- wie Industriespezialisten gerne und oft mit Gewinn in diese sandig-heissen Wüstenstaaten, die gegen alle Natur Häuser bauen, die reichen Gewinn in die europäischen Kassen spülen.

„Sie haben keine Kultur, nur Öl“, flüstern mir schlimme Menschen ins Ohr. Dies abwehrend, greife ich zu Joseph O’Neills „Der Hund“, wo der Londoner Anwalt seine Erfahrung aus jenen Regionen romanhaft glänzend verarbeitet hat. Neill ist glaubwürdig, weil schon sein „Niederland“ über die Bankenkrise 2008 die Welt bis hin zum US-Präsidenten begeistert hat.

Sein neuer Roman heisst „Der Hund“. Warum? In den Augen der arabischen „Global Masters“ sind wir Europäer, die dort arbeiten, nur „räudige Hunde“. Das gilt auch dann, wenn sie uns gut füttern.

Ich habe es geahnt. Auch Lawrence von Arabien war nur ein englischer Spätromantiker, dessen Werk misslang.

Und weiter östlich von Arabien? Inder, Chinesen, Japaner? Eigentlich sollten wir sie kennen. Mein schlimmes Gefühl im Magen lässt nicht nach.

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