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Warum Sepp Blatter ein Mythos bleibt

22. April 2016 um 9:03

Ein zum Kampf bereiter Sepp Blatter stellte vor einer guten Hundertschaft internationaler Journalisten und Freunde sein Buch „Sepp Blatter – Mission & Passion Fussball“, Werd Verlag, vor. Nach Monaten des Schwankens bekannte er sich erneut zur FIFA und zu jener Sportart, welcher er Weltgeltung verschafft hat. Blatter bestätigte, es sei ein Komplott aus den USA gewesen, das ihn die FIFA-Präsidentschaft gekostet habe. Wäre die Fussball-WM 2022, wie von ihm geplant, in die USA gegangen, wären die FIFA und er von dort nie angegriffen worden.

Blatter bestätigte, dass wohl die 209 Mitgliedsländer in der finanziellen Abwicklung kontrolliert worden seien; dies sei aber bei den sechs länderübergreifenden Konföderationen nicht möglich gewesen. Blatter: „Die UEFA ist reicher als die FIFA.“ In Lateinamerika sei Jeffrey Webb als Regionalpräsident seine grösste Enttäuschung gewesen, stellte sich der angebliche Saubermann dann doch als hoch belastet heraus.

Seinen Rücktritt als FIFA-Präsident Anfang Juni 2015 erklärte mit der Darstellung der FIFA als „mafiöse Organisation“ durch die US-Justizministerin Loretta Lynch.

Was bleibt von Sepp Blatter? Er ist nur noch angeklagt, ein „unpassendes Geschenk“ an Michel Platini gemacht zu haben; Ende April erwartet er seinen Freispruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne.

 

Was sicher bleibt, ist der Mythos Blatter, dessen Werk, die grösste Sportorganisation der Welt, weiter wächst. Als grösster Walliser aller Zeiten bleibt er Teil nicht nur der Fussball-, sondern auch der Schweizer und Walliser Geschichte.

Seine Enkelin, die wegen des Mobbyings die Schule wechseln musste, wird eines Tages auf diesen Grossvater sehr stolz sein.

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