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Banken kommunizieren wie Zinserträge: suboptimal.

21. März 2016 um 11:11

Im neuen „Bulletin“ der Credit Suisse, der zweitgrössten Schweizer Bank, die laufend am Rande des Abgrunds balanciert, entdecke ich eine Grafik der innovativen Schweizer Regionen. Der Kanton Bern ist dort ein Minus-Ereignis, wie die ganze Alpenregion auch. Der Tessin hält recht gut mit. Die Stars sind die „Greater Zurich Region“, Basel und die Westschweiz von Lausanne nach Genf bis hinein in den Jura, wobei ich mich frage weshalb, denn gerade die Leistungen der Uhrenindustrie im globalen Wettbewerb sind umstritten. Einzig Jean-Claude Biver überragt alle, auch die Swatch-Erben, die sich der Realität weitgehend verweigern.

Bankpräsident Urs Rohner versteckt sich auf S. 44 dieser Hochglanz-Publikation. CEO Tidjane Thiam ist überhaupt nicht zu sehen, andere Starbanker auch nicht. Dafür werden uns auf S. 1 namenlose Autorengesichter vorgestellt, die keinen Bankkunden interessieren. Das Editorial der Redaktion „Grosse Irrtümer/Ideen“ ist dürftig.

Banken kommunizieren wie Zinserträge, suboptimal. Niemand nimmt die Chance wahr, seinen Kunden etwas Sinnvolles mitzuteilen. Erhalte ich von der grösseren UBS Empfehlungen, heisst es dort bei Aktien: Im besten Fall 9000 Punkte, im schlechtesten 7 200. Derlei nützt dem Leser wenig, der weniger „compliance“ als einem Berater folgen möchte.

Als aktiver und zufriedener Investor sage ich: Unsere Bankberater sind entmannt, Opfer der eigenen Konzernstruktur wie regulativer Einflüsse. Wer Geld verdienen will, verlasse sich auf sich selbst und sein Glück – etwas Erfahrung vorausgesetzt.

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