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Wie saniert man Seilbahnen? Beispiel Gstaad

2. Februar 2016 um 13:25

Die wohlhabende Berner Gemeinde Gstaad hat zwei seit Jahren stagnierende Seilbahnen saniert. Dazu haben die Kantone Bern, Waadt und einige Private 40 Millionen Schulden abgeschrieben. Milliardär Ernesto Bertarelli hat mit Freunden nun die Bergbahnen Gstaad saniert und darf dafür auf dem sonnigen Rellerli eine private Luxuslodge bauen. Die bisher dort hinauf führende Bergbahn für die Öffentlichkeit wird abgebaut; Privatfahrten auf den Berg, mit Ausnahme derjenigen Bertarellis und seiner Freunde sind verboten. Die Gondelbahn auf das beliebte Eggli wird mit acht Millionen Franken von anderen Privatiers saniert. Diese dürfen dafür im Berghaus Eggli einen Privatclub verwirklichen.

Dieses „Gstaader Modell“ sollten sich auch andere Schweizer Berggemeinden zum Vorbild nehmen. Wer zu wenig eigene Milliardäre und Millionäre aufweist, muss dann selber in die Tasche greifen oder die Anlagen schliessen.

Ein Kommentar zu “Wie saniert man Seilbahnen? Beispiel Gstaad”

  1. René Bitterlin

    Gstaad ist als ‚Modell‘ total überholt: Vollgestopft mit Modeboutiques, schlechte Hotelauslastung (Palace 6 Mtet zu, Rest 50% Auslastung), Golf-Club überaltert, unbezahlbar teuer, Mitgliederschwund, Menuhin-Festival immer noch im Zelt mit mieser Akkustik. Gstaad war nie ein ‚Skifahrer-Ort‘, deshalb sind Bergbahnen eigentlich völlig unwichtig, ob der Bertarelli ein ‚Botox-Hospiz‘ auf einem Berg eröffnet: Who cares ? Sympathisch ist Gstaad seit Jahrzehnten nicht mehr – nur ‚teuer‘ und ‚Snob‘ bringt keine Zukunft (mehr) – Gott sei Dank !

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