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Konsument zahlt gescheiterte Energiepolitik

14. Januar 2016 um 8:35

Bereits siebzig Prozent aller Schweizer Grosskunden versorgen sich mit billigem Strom aus der EU. Bundesrätin Doris Leuthard hat nun die von ihr versprochene Liberalisierung unseres Strommarkts auch für „Normalkunden“ auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Die Schweizer Elektrizitätswerke, die mehrheitlich den Gemeinden und Kantonen gehören, würden jährlich Hunderte von Millionen Franken verlieren, wenn auch die Normalkonsumenten im Ausland günstigen Strom einkaufen würden.

Die Schweizer Energiepolitik à la Doris Leuthard ist gescheitert, weil der Schweizer Konsument seither nur mit steigenden Strompreisen konfrontiert ist. Während Grosseinkäufer davon weitgehend dispensiert sind, müssen „Hans und Heiri“ eine Energiewende finanzieren, deren Erfolg in den Sternen steht. Das „grüne Denkmal“, welches die Aargauer Anwältin mit dem Verkaufstalent eines Bill Clinton für sich bauen wollte, wird, ganz wie die ägyptischen Pyramiden auch, mit dem Schweiss des Volkes aufgerichtet. Man kann nur ahnen, wann diese Konstruktion kracht. Dass sie es tun wird, ist nicht zu bezweifeln, aber alt Bundesräte haben dafür kein Musikgehör mehr.

Ein Kommentar zu “Konsument zahlt gescheiterte Energiepolitik”

  1. Markus Saurer

    Sehr guter Beitrag. Im Moment stellt jede zusätzliche Kilowattstunde aus Photovoltaik oder Wind nicht ein wirtschaftliches Gut, sondern ein „Bad“ dar. Wenn die Sonne Scheint und der Wind blässt, ergibt sich eine Überproduktion, dass der Strom mit hohen Kosten „vernichtet“ werden muss. Weil der Strom aus den hochsubventionierten neuen Erneuerbaren priorisiert ins Netz gespeist werden kann, müssen zu Zeiten dieser Überproduktion beispielsweise Flusslaufkraftwerke (die wohl umweltfreundlichsten und effizientesten Werke) auf Leerlauf geschaltet werden – in der Tat ein enormer Leerlauf!!!
    Die Preise im europäischen Stromhandel fallen zu solchen Zeiten unter den Nullpunkt (eben, wie gesagt, Strom als Bad statt als Gut). Aber wer glaubt, bei den Konsumenten würden diese niedrigen oder gar negativen Preise ankommen, der irrt sich. Die Endkundenpreise mitsamt Abgaben steigen, steigen, steigen….

    Der Stimmbürger wird diesem Spuk den Garaus machen – je früher, desto günstiger für unsere Volkswirtschaft und Gesellschaft. Frau Leuthard und ihre Entourage werden bald die Verantwortung für dieses Debakel zu tragen haben. Hoffentlich!

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