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Staatssozialismus nach Berner Art

9. September 2015 um 9:20

Staatssozialismus nach Berner Art

Täglich überweisen die reichen Kantone der Schweiz dem Schwesterkanton Bern über drei Millionen Franken, damit dieser seine überteuerte Infrastruktur finanzieren kann. Bern selber war einmal die reichste Stadt nördlich der Alpen, wovon heute nur noch die Museen Zeugnis ablegen, in denen das „prächtige Bern“ gefeiert wird.

Was ist mit den Bernern los? Die kritische Situation ist leicht zu erklären: Von 620 000 Beschäftigten im Kanton Bern sind über 200 000 direkt beim Staat beschäftigt, sei es in der Öffentlichen Verwaltung und dem Bildungswesen ( 80 000), den Ressorts Gesundheit und Soziales (90 000) oder der Land- und Forstwirtschaft, die ohne Staat nicht überlebensfähig wäre (ca. 35 000).

Die staatsnahen Firmen, wie SRG, SBB, Swisscom, Post, sind darin nicht einmal enthalten. Sie laufen unter Industrie und Kommunikation, d.h. weitere 100 000 sehr staatsnahe Mitarbeiter.

Damit sind die Hälfte aller Einwohner des Kantons Bern beim Staat beschäftigt. Sie leben mehrheitlich auf des Steuerzahlers Kosten, die Bundesangestellten mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 120 000.—Franken.

Ich kann es den Innerschweizer Kantonen nicht übel nehmen, wenn sie diese Abzocke auf Kosten der Tüchtigen und Weitsichtigen nicht mehr hinnehmen wollen. Vom alternden Schweizer Volk dürfen sie allerdings nicht mit grosser Unterstützung rechnen. Für dieses bedeutet der Staat Rettung vor den kapitalistischen Firmen, die ihre Mitarbeiter aussaugen. „Dann lieber gleich zum Staat….“, sagen nicht nur die Romands.

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