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„Ohlala“, der Zirkus kommt

9. September 2015 um 13:50

„Ohlala“, der Zirkus kommt

Wenn am 22. September Gregory Knie mit seinem Zirkus „Ohlala“ auf dem Flughafengelände in Dübendorf die Herbst-/Wintersaison eröffnet, wird sein Vater Rolf Knie nicht im Zuschauerraum sitzen. Der bekannte Schweizer Künstler, der soeben ein exzellentes Portrait von FIFA-Präsident Sepp Blatter abgeliefert hat, ist damit beschäftigt, Anfang Oktober in St. Gallenkappel auf 800 Qudratmetern seine neue Galerie zu eröffnen. Dort heisst es „Zurück zu den Anfängen“ mit Zirkusbildern von Rolf Knie.

Man sollte die Knie’s, das Schweizer Pendant zur britischen Königsfamilie, ohnehin nicht unterschätzen. Gerüchte sagen, der am Opernhaus gelegene Zürcher Bellevue-Platz, der grösste öffentliche Platz der Schweiz, sei ohnehin nur deshalb ausgebaut worden, damit das Zirkuszelt der Familie Knie richtig zur Geltung kommt.

In aller Stille hat Rolf Knie die alleinige Verantwortung für seine beiden Zirkusunternehmen „Ohlala“ und „Salto Natale“ an Sohn Gregory abgegeben. Er ist es, der die Artisten auswählt und dem Programm ein Gesicht gibt.

Damit ist das Problem des Knie-Clans genannt: Der älteren Generation mit Fredy jun., Franco und Rolf, die alle ihre eigenen Hobbies und Prioritäten haben, folgen sechs Nachfolger. Das bedeutet, mit deren Ehepartnern, 14 mögliche Thronfolger mit dem Namen Knie. Gregory, Sohn von Rolf, hat es als Erster geschafft, in die Nachfolge verantwortlich einzurücken.

Wieviel Knie braucht die Schweiz? Ganz offensichtlich muss im Familienzirkus immer mehr und besser gearbeitet werden, um den rasch wachsenden Clan standesgemäss unterhalten zu können. Wie „Ohlala“ und „Salto Natale“ geschaffen wurden, um mit neuer Kreativität auf die Wünsche der Zirkusgäste einzugehen, zieht nun der Nationalcircus nach: Mit den Elefanten sind die letzten Grosstiere in der Manege abgeschafft. Der Zauber der Manege verlagert sich mehr denn je hin zu einer Regie, die burleske Effekte in den Vordergrund stellt.

Rolf Knie hält es nicht für ausgeschlossen, alle Kompetenzen, die in der Familie zu finden sind, wieder zu bündeln. Ob die „alten“ Knies dies noch anpacken werden oder erst die Jungen, das wird sich zeigen.

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