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Der Wahlbluff der „Schweizer Illustrierten“

28. August 2015 um 15:30

Unser Flaggschiff-Magazin des Ringier Verlags, die „Schweizer Illustrierte“, sollte sich selber den Kaktus verleihen, den sie gerne anderen verteilt. Sie wird in Kürze die „100 frischen Köpfe für Bern“ vorstellen, Kandidatinnen und Kandidaten für National- und Ständerat.

Wer nun meint, die hoch qualifizierte Redaktion, wo wöchentlich Frank A. Meyer sich vom VR-Delegierten des Hauses interviewen lässt, habe in mühsamer Arbeit die Kandidaten ausgewählt und analysiert, täuscht sich. Aus Recherche- wie Kostengründen liess man sich die Namen der Kandidaten gleich von den Parteien selber liefern.

Derlei Spiele machen natürlich auch andere Redaktionen im Land. Der Niedergang der Redaktionen, die sich aus Spargründen keine ernsthaften Recherchen mehr leisten können, ist offensichtlich. Einfacher ist es für die „Verlagshäuser“, die konzessionierten Werbebeilagen in multimediale Kanäle einzuspeisen, Partner- und Personalvermittlungen zu betreiben oder ein neues Restaurant einzurichten, ganz so, wie es Ringier im Erdgeschoss seines Hauptsitzes derzeit tut.

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