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Monatsarchiv für August 2015

Der Wahlbluff der „Schweizer Illustrierten“

Freitag, den 28. August 2015 um 15:30

Unser Flaggschiff-Magazin des Ringier Verlags, die „Schweizer Illustrierte“, sollte sich selber den Kaktus verleihen, den sie gerne anderen verteilt. Sie wird in Kürze die „100 frischen Köpfe für Bern“ vorstellen, Kandidatinnen und Kandidaten für National- und Ständerat.

Wer nun meint, die hoch qualifizierte Redaktion, wo wöchentlich Frank A. Meyer sich vom VR-Delegierten des Hauses interviewen lässt, habe in mühsamer Arbeit die Kandidaten ausgewählt und analysiert, täuscht sich. Aus Recherche- wie Kostengründen liess man sich die Namen der Kandidaten gleich von den Parteien selber liefern.

Derlei Spiele machen natürlich auch andere Redaktionen im Land. Der Niedergang der Redaktionen, die sich aus Spargründen keine ernsthaften Recherchen mehr leisten können, ist offensichtlich. Einfacher ist es für die „Verlagshäuser“, die konzessionierten Werbebeilagen in multimediale Kanäle einzuspeisen, Partner- und Personalvermittlungen zu betreiben oder ein neues Restaurant einzurichten, ganz so, wie es Ringier im Erdgeschoss seines Hauptsitzes derzeit tut.

130 in Amden, 80 in Ringgisberg

Mittwoch, den 26. August 2015 um 11:52

Wie in der St. Galler Berggemeinde Amden, sind auch die Bürger der Berner Oberländer Gemeinde Ringgenberg von ihren kantonalen Migrationsämtern mit der Botschaft überfallen worden: Ihr erhaltet Eriträer ins Dorf.

In Amden haben Ordensschwestern ihr Kurhaus verkauft, in Ringgenberg, einer Berner Postkartengemeinde, war es die Heilsarmee, die sich mit dem Hausverkauf sanierte.

130 Eriträer werden in Amden jetzt erwartet, 80 sind in der 2600-Einwohner-Gemeinde Ringgenberg bereits eingetroffen. Das Vorgehen der kantonalen Ämter ist stets die gleiche:

  • Die Ansiedlungsprojekte werden geheim gehalten.
  • Die Gemeindeverwaltung wird orientiert, aber zum Schweigen verpflichtet.
  • Die Verkäufer der Heime und Häuser schweigen aus gutem Grund ebenfalls.
  • Explodiert die Botschaft in den Gemeinden, werden Runde Tische eingerichtet, damit die Betroffenen Dampf ablassen können.
  • Über die Dauer der Einquartierung wird nichts gesagt.

Am meisten Betroffen, in Amden wie in Ringgenberg, sind die direkten Anwohner. Sie berichten von Drogenhandel, heftigen Auseinandersetzungen der Flüchtlinge untereinander und sehr viel Lärm. Sie betrachten die Flüchtlinge auch als bevorzugt, da man ihnen Handys gratis abgibt. Wer sein Leben lang fleissig gearbeitet und Steuern bezahlt hat, fühlt sich übergangen und belästigt.

Unter Führung von Bundesrätin Simonetta Sommaruga wiegeln linke Politiker und Chefbeamte noch ab, was die ganze Situation vor Ort noch schlimmer mac

Zwei echte und ein falscher Schweizer

Dienstag, den 25. August 2015 um 8:54

Das spätsommerlich leuchtende Wochenende vom 22. und 23. August schuf an drei Standorten Klarheit darüber, wer sich zur Elite zählen darf und zur Schweiz bekennt – und wer nicht.

Auf das Rütli zog eine Wallfahrt von gut 3000 Hauseigentümern, eingeladen von Ansgar Gmür, dem Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes (HEV). Es waren nicht die urbanen Neureichen, welche sich dort versammelten, um das 100jährige Verbandsjubiläum zu feiern, sondern Vertreter des oberen Mittelstandes der Schweiz aus 26 Kantonen. Gmür im weissen Sennenkittel hiess sie die Landeshymne zu singen, was mit Inbrunst getan wurde. Bundesrat Ueli Maurer erinnerte in seiner Festansprache daran, dass die Bewohner der Schweiz die Hausordnung beachten müssten. Die Begriffe Ausländer und Flüchtlinge fielen nicht, aber alle wussten Bescheid. Die Rütliwiese gehörte an diesem Tag dem wahren Schweizer Volk; dieses genoss den Tag und sich selber.

Gut zwei Autostunden südöstlich davon, im Oberwalliser Ulrichen, hatte zur gleichen Zeit FIFA-Präsident Sepp Blatter zum 18. Sepp Blatter-Turnier geladen. Die Walliser feierten ihren berühmtesten Landsmann, der gegen massive Widerstände aus dem europäischen Fussball den Weltfussball gemacht hat. Eine schwarze Ringkuh wechselte den Besitzer; sie wird künftig für Sepp Blatter kämpfen. Bei einem Glas Fendant wurde klar, bisher gibt es um Kampf um die FIFA-Spitze noch keinen echten Herausforderer für den global erfolgreichsten Walliser aller Zeiten.

Derweil bestätigte im Zürcherischen Kloten der CEO der „nationalen“ Fluggesellschaft Swiss, Harry Hohmeister, dass die Gerüchte um seinen bevorstehenden Abschied aus der Schweiz nicht unbegründet seien. Der deutsche Karrieremanager hat als Nachfolger von Christoph Franz die Swiss auf Vordermann gebracht und fühlt sich für höhere Aufgaben im Lufthansa-Vorstand berufen. Hohmeister wie Franz sind falsche Schweizer, benutzten sie die Swiss doch nur als Karrieresprungbrett auf Kosten von über 300 000 Anwohnern des Flughafens Kloten, die unter den lärmenden und stinkenden Immissionen der Swiss und ihrer Flugzeuge leiden. Hohmeister betreibt zudem das Projekt der Südstarts ab Kloten, womit weitere 200 000 Anwohner ganztäglich belärmt werden sollen.

Echte Schweizer sollen erfolgreich sein, gleichzeitig aber auch an das Land und seine Menschen denken. Mit „3rd country nationals“, die einige Jahre hier leben und Geld verdienen, sich aber keinen Deut um das Land kümmern, macht die Schweiz nur Verluste, Brady Dougan von der Credit Suisse sei mein Zeuge. Peter Brabeck-Letmathé, der erfolgreiche Österreicher als Nestlé-Präsident, investiert immer wieder in unser Land.

Zwei echte und ein falscher Schweizer haben an diesem Sommerwochenende Zeichen gesetzt. Ansgar Gmür, der St. Galler aus Amden über dem Walensee, darf ebenso als Vollschweizer gelten wie Sepp Blatter, der Walliser. Sie haben das Land reicher gemacht und feiern es mit ihren Freunden.

Dringt der Wahnsinns-Virus in Bern ein?

Freitag, den 21. August 2015 um 17:07

Ein aus Afrika stammendes und in der Schweiz lebendes Elternpaar schickt seine beiden halbwüchsigen Söhne nach Benin, in die Heimat zurück. Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die mit ihrem schriftstellernden Ehemann einen Afrika-Sachverständigen im eigenen Haus hat, lässt die beiden Jugendlichen auf Kosten der Schweizer Steuerzahler zurück fliegen, nein, nicht zu den Eltern, sondern in ein Heim. Monatliche Kosten bis zu Fr. 18 000.—

Ist in Bern der Wahnsinns-Virus eingedrungen? Man könnte es glauben. Wer die Flüchtlinge bedauert, die in unser Land kommen, sollte nicht vergessen, dass sie dieses Reiserisiko selbst eingegangen sind. Sie haben nicht selten tausende bis zehntausende von Franken bezahlt, um sich von geldgierigen Schleppern über das Meer und die Grenzen bringen zu lassen. Hier wollen sie rasch chic leben.

Wir vergessen: Es waren die US-Amerikaner, die mit Hilfe Frankreichs und Englands nicht nur den Nahen Osten, sondern auch Nordafrika zertrümmert haben. Aus dem gewollten Chaos sollten freiheitliche Staaten entstehen, die den „american way of life“ jubelnd übernehmen. Das ist nicht eingetreten; die USA haben strategisch und militärisch wieder einmal versagt. Sie wollten auch die Ukraine in die westlichen Bündnisse integrieren; dort stellte sich ihnen Wladimir Putin entgegen. Wer wollte ihm dies übel nehmen?

Nun müssen wir, in der Schweiz wie andernorts, mit den Folgen einer solchen chaotischen Politik leben. Unsere viele zehntausend Menschen umfassende „Gutmenschen-Fraktion“ verdient Milliarden mit dieser Invasion: Sozialarbeiter, Juristen, Ärzte, Psychologen, Hausbesitzer, Heimbetreiber, Sicherheitsfirmen. Wir haben eine Flüchtlingsindustrie geschaffen, die rascher wächst als Landwirtschaft, Industrie und klassische Dienstleistungen. Jeder Flüchtling steigert das BIP.

Dennoch, die Rückholung von Kindern aus Afrika ist nicht weniger schlimm als der Anspruch der Kesb, die Menschen im eigenen Land unter Kuratel zu stellen. Wir müssen keine Angst haben vor Viren aus dem Ausland, die eigenen Psycho-Viren machen uns genügend zu schaffen.

Schneller im Ausland einkaufen

Montag, den 17. August 2015 um 9:12

Der Schweizer Detailhandel erlebt bittere Zeiten, denn wer als Schweizer in der Nähe einer Grenze lebt, kauft jenseits der Schweiz billiger und oft sogar besser ein. Die Basler Verkehrsbetriebe unterstützen seit Monaten diesen Trend, indem sie von Basel-Stadt aus eine direkte Tramlinie nach Lörrach eingerichtet haben. Die Basler steigen jetzt inmitten des Lörracher Einkaufszentrums mit vollen Taschen ins Basler Tram nach Hause und fahren an den leeren eigenen Boutiquen und teuren Restaurants vorbei.

Derlei lässt die St. Galler nicht ruhen. Ab Mitte Dezember, also rechtzeitig zu den Weihnachtseinkäufen, erhalten sie nun eine SBB-Direktverbindung durch den Thurgau nach Konstanz. Fünf Züge täglich in beide Richtungen sollten den Einkauf im badischen Konstanz erleichtern. Per Ende 2018 will die SBB einen stündlichen Pendelverkehr zwischen beiden Städten einrichten.

Noch mehr zu lachen ergibt die Rechnung für Schweizer Züge nach Konstanz: Der Schweizer Steuerzahler übernimmt 84 % der jährlichen Kosten von Fr. 750 000 für diese Zugsverbindung, Konstanz zahlt nur 16% der Kosten.

Die Schweiz subventioniert damit den Einkauf im Ausland, sei es in Basel oder St. Gallen. Seldwyla allerorten.

 
     
     
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