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Kampf um den Steuerfranken

14. Juli 2015 um 10:44

 

Unseren Bergkantonen geht es schlecht und es besteht keine Aussicht, dies werde sich in den kommenden fünf Jahren ändern. Nehmen wir den Kanton Wallis als Beispiel, wie der Kampf um den Steuerfranken geführt wird.

Ohne die Zuschüsse von über Fr. 2 Mio. pro Tag kann der Kanton Wallis nicht mehr geführt werden. Der Staat muss sparen, weshalb vorgesehen ist, die Sozialhilfe einzuschränken. Gleichzeitig wollen die Walliser Bergbahnen, weil ihnen seit Jahren nichts einfällt, um mehr Touristen in die schönsten Berge der Welt zu bringen, jetzt mehr Geld vom Staat haben. Andernfalls müssen die ersten Bahnen schliessen.

Immer grössere Teile der Wirtschaft werden vom Staat abhängig. Ob Bauern, Schoggi-Produzenten oder Bergbahnbetreiber, sie alle wollen den Steuerfranken, ohne selbst viel dazu beizutragen. Erinnert das nicht verdächtig an Griechenland in der EU? Im Wallis spricht man allerdings nicht vom WAXIT aus der Schweiz, ebenso wenig wie es die Bündner, Berner, Urner und St. Galler tun. Die zahlenden reichen Kantone haben sich etwas einfallen lassen und verdienen Geld. Die Empfängerkantone jammern und freuen sich auf den nächsten Gratis-Apéro.

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