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Deutschland hat wieder einen Staatsdenker

2. Juli 2015 um 16:52

Bundespräsident Gauck, in Deutschland das Pendant zur englischen Königin, ist eher ein gebildeter Unterhaltungskünstler, der als ehemaliger Pfarrer die Kunst der Tröstung meisterlich beherrscht.

Von ganz anderem Kaliber ist Heinrich August Winkler, 76, den man aufgrund seiner Bücher, Texte und Interviews einen neuen deutschen Staatsdenker nennen darf.

Winkler ist nicht nur allzeit brillant, sondern stellt auch einen Mann von Goethe’scher Statur dar. Sich ihm entgegen zu stellen, ist physisch wie psychisch anspruchsvoll.

Was ist seine Botschaft?

Deutschland muss seine Rolle als Weltmacht wahrnehmen, dies aber nur im weisen Zusammenspiel mit den westlichen Atlantikern. Angesichts des dauerhaften Zitterns auf höchster Ebene, sei es in die Regierungen, der NATO oder der EU, verlangt er Stabilität und Klarheit im Grundsatz.

Offensichtlich ist er auch ein NATO-Philosoph, bezeichnet er Wladimir Putin doch als jemand, der einen Keil in EU und NATO treiben wollte, dessen ungeachtet, dass es EU und NATO waren, die ihre Front nach Osten ausweiteten und stärkten.

Als Schweizer sollten wir dies in völliger Unabhängigkeit beurteilen. Deutsche Staatsdenker waren für unser Land nie ganz ungefährlich.

Ein Kommentar zu “Deutschland hat wieder einen Staatsdenker”

  1. Harry R. Wilkens

    Aha, jetzt verstehe ich, wieso dieser Gebrauchsdenker und Bundesverdienstkreuzträger wie Precht, Bosbach und Welke fester Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Infotainments ist.

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