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Monatsarchiv für Mai 2015

NZZ zwischen Establishment und Boulevard

Mittwoch, den 20. Mai 2015 um 10:06

Unglaubliches tut sich in den Redaktionen der NZZ-Medien. Im Kampf um mehr Relevanz, Inserate und Leser steigert sich die Redaktion hin zu einer Berichterstattung, welcher in der Summe der Charakter des Grotesken anhaftet. Wer in der Chefredaktion dafür verantwortlich ist, lässt sich schwer ausmachen.

Dazu vier Beispiele:

  • Die Sinologin Claudia Wirz, Mitglied der Redaktion, hat das neue Buch des vormaligen Redaktionsmitglieds und heute festen Mitarbeiters Urs Schoettli über China und die Schweiz („Aufbruch aus Europa. Die Schweiz im asiatischen Zeitalter“, Verlag NZZ) in feiner NZZ-Manier förmlich zerrissen, indem sie darauf hinwies, dass es vor Schoettli schon solche Bücher gab und das seinige eher feuilletonistisch sei. Der beste Schweizer Asienkorrespondent seit 30 Jahren hat dies nicht verdient.
  • Hildegard Schwaninger, welche die Zürcher Gesellschaft besser kennt als dies bei den meisten NZZ-Journalisten der Fall ist, beklagt die Tatsache, dass die „Neue Zürcher Zeitung“, aber auch die anderen Zürcher Medien, den offiziell ungeklärten Tod, ein wahrscheinlicher Selbstmord, des ehemaligen Staranwalts, kantonalen Politikers und Ehren-Zunftmeisters Dr. Jürg Rappold kaum thematisieren. Rappold hat das Vermögen von Lulu Berner, das Erbe ihres Mannes André Berner, offensichtlich in eigener Sache an den Börsen verspielt und dies vor seinem Tod auch schriftlich gestanden. Er, ein Freisinniger, stand der NZZ stets sehr nahe. Ergebnis: Der Mann aus dem Zürcher Establishment ist tot, die Witwe, welche er schädigte, bankrott.
  • Die FDP-Nationalrätin Christa Markwalder wird von der NZZ in einer Enthüllungs-Story an den Pranger gestellt, was nicht unverdient ist. Markwalder hat getan, was die Mehrheit aller Nationalräte sonst auch tut: Sie war einer Interessengruppe behilflich, in Bern deren Willen durchzusetzen. Dass es sich dabei um Kasachen handelt, die für die Schweiz politisch wichtig sind, wirkt allenfalls belastend. Die „alte Tante“ wird boulevardesk. Sie betreibt Heimatschutz und beklagt den Verrat ins Ausland. Eine tiefere Analyse hat sie bisher nicht vorgelegt.
  • Die „NZZ am Sonntag“ wirft der Walliser Sängerin Stefanie Heinzmann, die sich von ihrem Bruder managen lässt, latenten Inzest vor; jedenfalls war dies nicht nur mein Eindruck. Dass sich Chefredaktor Felix E. Müller, der einen guten Ruf geniesst, für eine solche Story nicht zu schade war, überrascht.

Die Redaktionen der NZZ-Gruppe beschleunigen offensichtlich, um den Ruf einer langsam niedergehenden liberalen Zeitung, die einst europaweit Geltung besass, wieder aufzufrischen. Derzeit sieht es eher nach einem Schlingerkurs aus. NZZ wohin, fragen sich viele.

 

Kannitverstan

Dienstag, den 12. Mai 2015 um 14:18

Die US-Amerikaner wollen unbedingt ihr genetisch manipuliertes Überschuss-Fleisch nach Europa exportieren. Weil viele Mitgliedstaaten der EU sich in den Weg stellen, hat sich ein amerikanischer Agrarlobbyist, Tom Vilsack, derart geäussert: „Ihr in Europa könnt nicht Eure Kultur, Politik oder Konsumentenforderungen in die Verhandlungen einbringen.“ Er empfahl, der Konsument könne seine Wahl nur im Rahmen eines offenen Marktes treffen. Die Europäer sollten sich im Rahmen der TTIP-Verhandlungen, denen auch die Schweiz folgen will, für den freien Markt entscheiden.

Das würde bedeuten, dass europäische Qualitätsprodukte immer weniger Menschen zur Verfügung stehen. Diese würden so teuer, dass die Mehrheit der Europäer auf das bekannte US-Junkfood umsteigen müssten. Wollen wir das?

Was die europäische Kultur angeht, bleibt mir bis heute unverständlich, weshalb wir eine Biennale von Venedig brauchen. Die dort vorgestellten Kunstwerke sind von einer beliebigen Belanglosigkeit, die nur erschrecken kann. Der diesjährige Leiter der 56. Biennale, Okwul Enwezor, erklärt programmatisch: „Es geht mir nicht um platte Kapitalismuskritik, sondern um die Reflexion der inhärenten Widersprüche und extremen Ausschläge des Kapitals.“

Dort soll nicht „platt“, d.h. direkt, kritisiert werden. Dort sollen auch die Widersprüche und „extremen Ausschläge des Kapitals“ nicht offen gelegt werden. Dort soll vielmehr darüber reflektiert werden. Aha. Und die weniger extremen Ausschläge, was machen wir mit denen?

Kannitverstan.

 

Wenn Verlage zu Entertainern werden…..

Montag, den 11. Mai 2015 um 9:12

Lädt Patrik Müller, Chefredaktor der „Schweiz am Sonntag“, mich zu einem seiner Medienanlässe ein, frage ich mich nur, ob das seine Aufgabe ist. Noch häufiger flattern Einladungen der „Neue Zürcher Zeitung“ auf meinen Tisch, wo ich Philosophen, Literaten oder sonstigen Edeldenkern zuhören kann.

Gabor Steingart, ein Chefredaktor, jetzt Herausgeber des renommierten deutschen „Handelblatt“, treibt dies nun auf die Spitze. An einem „Tag des Nachdenkens“ lädt er seine besten Inserenten und sonstigen Geschäftspartner zu einem „Pfadfindertag 2016“ ein. Dort dürfen Konzernchefs und andere Vordenker vor 800 Nachwuchs-Führungskräften demonstrieren, wo ihre Kraft der Nachdenklichkeit liegt.

Jürgen Fitschen, Co-Chef der deutschen Skandalbank Deutsche Bank, darf dann eine zehn Meter hohe Kletterwand ersteigen zum Beweis dafür, dass er auch Milliardenrisiken zu meistern vermag. Zur Belohnung darf er dann im „Handelsblatt“ in einem grossen Interview sagen „Ohne Vertrauen kommt keine Bank der Welt aus.“ Da gerade seine Bank wegen Dauerbetrugs an Kunden und anderen serienweise verurteilt wurde, wollen wir dieses rituelle Gebet, das ihm ein deutscher Star-Verleger gewährt, in guter Erinnerung behalten.

Damit die 800 Nachwuchs-Führungskräfte auch intellektuell auf Vordermann kommen, bietet sich der Risikoforscher Ortwin Renn mit der hoch riskanten Aussage an „Manche Risiken lohnen sich“. Ja, man müsste nur wissen, welche. Eines weiss er gewiss: „…dass Unternehmen Gewinn machen, ist nicht das Problem.“ Damit hat er sein Tageshonorar wohl verdient.

Als Gebrauchsphilosoph für geringere Ansprüche bewährt sich bei solchen Gelegenheiten auch Richard David Precht. Er behauptet, dass man früher davon ausging, der Mensch handle nur zu seinem Vorteil. Vor Konzernchefs, die sicher zustimmend genickt haben, stellt er klar: „Die grösste Rolle spielt, was andere wichtige Menschen tun.“

Zur Sache spricht der Krankenkassen-Manager Jens Baas. Er empfiehlt, die Mitarbeiter wert zu schätzen, damit sie steigenden Mehrwert bringen. Auch Gabor Steingart, der einem serbelnden deutschen Medienkonzern vorsteht, dürfte damit einverstanden sein.

Was sagen wir Schweizer zu derlei Unfug? Verlage sollten sich gut überlegen, wozu sie einladen. Zwar ist ihr Ruf kaum noch zu ruinieren, aber tiefer geht es immer.

 

Roger de Wecks barockes SRG-Ballett

Freitag, den 8. Mai 2015 um 12:55

Mit dem Freiburger Roger de Weck hat die SRG einen Generaldirektor, der inhaltliche Stärke mit operativer Schwäche verbindet. Das Schweizer Volk läuft seinen Sendern davon, der SRF 2-Kultursender wird gerade noch von 50 000 Zuhörern eingeschaltet. Das ist mehr eine Bankrotterklärung für die Deutschschweizer als für den Sender selbst, der das Programm popularisiert hat, um an Relevanz zu gewinnen. Ein Schwächezeichen.

Roger de Weck fürchtet, dass das Schweizer Volk am 14. Juni seine neue Billag-Steuer ablehnt. Ich entdecke tatsächlich auf meinen Reisen durch das Land nur wenige überzeugte Verteidiger dieses neuen Finanzinstruments, es sei denn unter Staatsangestellten, die zur Treue verpflichtet sind.

De Wecks Krux ist es, dass er „gutes Radio und TV verspricht“, aber seine Mitarbeiter dies bei weitem nicht liefern. Der Begriff „gutes“ ist ohnehin so dehnbar wie „gutes Glacé“. Jedermann hat die freie Wahl, aber Menschen mit Ansprüchen lehnen derlei ab. De Weck verteidigt seinen Sender: „Kommerzielles Fernsehen ist immer Boulevard-Fernsehen.“ Mir will nicht einleuchten, dass ich mir derlei antun und dann auch noch (Büro, privat) mehrfach dafür bezahlen soll.

Nun spürt Roger de Weck, der in seinem Leben viele berufliche Hürden leichtfüssig übersprungen hat, plötzlich den Widerstand jener Vielen, die mit seinen Programmen nicht zufrieden sind. Einige Beispiele:

– Auf Radio DRS 1 kommen jeden Morgen zwischen 06.00 Ihr bis 08.00 meist die gleichen Nachrichten. Diese Ödnis ist erschreckend.

– Die Monotonie der Auslandnachrichten über Kriegshandlungen im Mittelmeer-Raum verleitet zum Abschalten. In ausländischen Sendern in Europa stehen Inlandnachrichten im Vordergrund und diese werden stündlich ergänzt. Diese Art von Qualität sagt mir zu.

– Wenn unsere TV-Nachrichtensprecher mit der gezierten Eleganz von Perlhühnern ihre Litaneien vortragen, fehlt mir die „human power“. Jegliche Natürlichkeit wurde ihnen abtrainiert; sie wirken so glatt wie das Mobiliar im Studio.

Wenn SRG-Präsident Raymond Loretan, ein Berufslobbyist aus den Rängen der CVP, seine 23 000 Mitglieder der föderalen SRG-Trägerschaft als Argument ins Feld führt, dies sei das Volk, entspricht dies einem Wahrheitsgehalt von maximal 20%, denn dieses kantonal gegliederte Forum ist ein Wohlfühlzirkel für Altpolitiker jeglicher Couleur.

Ich werde die neue Billag-Steuer am 14. Juni ablehnen, denn die SRG ist nicht in der Lage, die Welt, wie sie auf die Schweiz Einfluss nimmt, richtig darzustellen. Sie kann dies nicht, weil sie politisch Rücksicht nehmen muss und oft nicht über qualifizierte Mitarbeiter verfügt, die über ihre eigenen Grenzen hinaus denken und formulieren können. Roger de Weck wird weiterhin behaupten, er und seine Mitarbeiter seien völlig unabhängig. Wer dies glaubt, darf als harmlos gelten. Damit hat die SRG ein wichtiges Ziel erreicht: Der harmlose Schweizer, welcher regelmässig seine Gebühren abliefert, ist der Idealfall. Wer noch Fragen hat, möge hinten anstehen.

 

Wird „Le Temps“ die welsche NZZ?

Dienstag, den 5. Mai 2015 um 14:20

Als Abonnent und Leser  seit der ersten Ausgabe der westschweizer Tageszeitung „Le Temps“ musste ich in den beiden letzten Jahren feststellen: Sie wird immer dünner. Die gelegentlich immer noch brillanten Kommentare und Hintergrundartikel hielten mich bei dieser medialen Visitenkarte der Romands.

Nun hat Daniel Pillard, Geschäftsführer von Ringier Romandie, den Intellektuellen von „Le Temps“ inhaltlich vorgegeben: Berichtet eher zurückhaltend und kurz. Was soll denn das heissen? Ich will als Leser keine „zurückhaltenden“ Artikel über die Skandale, die Vertuschungen und missbräuchlichen Verhaltensweisen der Romands und ihrer vielen reichen Ausländer, sondern Präzision und ausführliche Berichterstattung. Die zweite Vorgabe, „kurz“ zu schreiben, ist noch erschreckender. Macht Pillard aus „Le Temps“ ein neues „20 minutes für Intellos“?

Da ich auch Abonnent und begeisterter Leser von „L’Hebdo“ bin (unersetzlich, will man mehr wissen), erschreckt mich die Pillard’sche Vorgabe für die Wochenzeitung „provokativ und ausführlich“ weniger. Wahrscheinlich werde ich dann auf „Le Temps“ verzichten können, denn die Kurznachrichten aus der Westschweiz interessieren mich weniger.

Da ich sechzig Jahre im eigenen Schreibraum gearbeitet habe, kurze Ausnahmen in Grossraumbüros bestätigten meine diesbezügliche Zurückhaltung, bin ich gegenüber den „news rooms“ skeptisch. Sie sind eine Sparmassnahme auf Kosten der gestressten Journalisten. Nennt Pillard den neuen Newsroom von „Le Temps“ und „L’Hebdo“ dann auch noch „Media Labor“ sträuben sich mir die Haare. Wer gut schreiben will, braucht Ruhe und Konzentration.

 

Der Untergang Grossbritanniens

Montag, den 4. Mai 2015 um 10:20

Natürlich sind wir Schweizer viel zu gut erzogen, um den Engländern, welchen unseren alpinen Tourismus erfunden haben, der uns seit 160 Jahren Milliarden eingebracht hat, vorzuwerfen, ihr „Great Britain“ sei am Ende. Es sind die US-Amerikaner, die voller Enttäuschung bemerken, dass ihr bester Verbündeter in Europa immer ärmer, immer verschuldeter und immer weniger in der Lage ist, an der Seite Washingtons die Welt zu befrieden.

Immerhin hat sich Anthony Atkinson aufgemacht („Inequality: What can be done?“) für England aufzuzeigen, wie man an frühere Goldene Zeiten wieder anschliessen kann, wo nicht nur globale Milliardäre die City belebten, sondern jener englische Bourgois noch vorherrschend war, der seit dreissig Jahren zunehmend verarmt ist.

Der Versuch, England wieder aufzurichten, denn das „British Empire“ ist verloren und Schottland und Wales suchen Wege, der Londoner Herrschaft zu entkommen, dürfte als misslungen gelten. War es nicht Sir Winston Churchill, Sohn einer amerikanischen Mutter, der in Omdurman und von den Burenkriegen an über Gallipoli bis zum Zweiten Weltkrieg den Versuch machte, das Reich der Engländer wieder aufzurichten? Er scheiterte, wurde abgewählt, bis zu Tony Blair, der im Gefolge der Amerikaner die Iraker besiegen wollte, ging es bergab.

Die Engländer hatten Helden. Sie hiessen in der grossen Zeit des 19. Jahrhunderts Joseph Thomson, Livingstone und Mungo Park, Kapitän Cook und Sir  John Franklin, Captain Scott und „Ruffian Dick“, Richard Burton, der Mekka und Medina besuchte, als es noch, unter Todesstrafe, verboten war. Heute schlägt dort auf dem Turm eine Schweizer Uhr, ein Zeichen der Zivilisation.

Grossbritannien ist als „British Empire“ zuerst zerfallen, vom „nackten Mönch Gandhi

ebenso besiegt wie von den eigenen Ambitionen. Die uralte Königin Elisabeth II. hält noch zusammen, was längst nicht mehr existiert. Der Niedergang Englands ist identisch mit dem Frankreichs, der Niederlande, Belgiens und mancher anderer einst grosser Nationen.

Die Schweiz hat überlebt, weil sie klein und wenig auffällig, eher schwach, gewesen ist. Vielleicht werden wir die letzten sein, die noch vom alten Europa künden können.

 

Grösste Schweizer Medienhäuser krisenbehaftet

Montag, den 4. Mai 2015 um 8:40

Eigentlich hat niemand damit gerechnet: Michael Ringier setzt für die ganze „Blick“-Gruppe einen neuen Oberaufseher und Gestalter ein, den deutschen Journalisten Wolfgang Büchner, einen Kurzzeit-Chefredaktor des Hamburger „Spiegel“, der dort die ganze Redaktion gegen sich aufgebracht hatte.

„Blick“ und „SoBli“ verlieren trotz René Lüchinger und Christine Maier laufend an Leserschaft. Bei Lüchinger mag es daran liegen, dass er einen „Skandal“-Kurs fährt, den das müde gewordene Schweizer Volk einfach nicht verkraftet. Des Volkes Seele will Ruhe und nur mässige Aufregung. Der „Sonntags-Blick“ ist langweilig geblieben und kann mit den anderen Sonntagszeitungen einfach nicht mithalten.

Die Krise bei Ringier bedeutet Substanzverlust, die Krise der SRG vor der Billag-Abstimmung bedeutet Imageverlust und das Risiko, langsamer ausbauen zu müssen. Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler hat die SRG in die Zange genommen, gefolgt von der FDP Schweiz und Teilen der Sozialdemokraten, darunter die wackere SP-Ständerätin Anita Fetz, die immer schon ein Gespür für die Volksmeinung hatte.

Die SRG mit Roger de Weck an der Spitze zeigt drei Schwächen:

  • Sie will auf keinen Fall eine Qualitäts-Diskussion über ihre Sendungen führen. Jeder gebildete Mensch weiss,  dass darunter viel Schund ist, weshalb die Auslandsender laufend gewinnen.
  • Sie will nicht ober Roger de Wecks Jahreseinkommen diskutieren, das im Geschäftsbericht sogar zu tief angegeben wurde.
  • Sie will auch nicht zugeben, dass sie während vielen Jahren fälschlicherweise 30 Millionen Franken zu viel an TV-Gebühren kassiert hat. Diese MwSt-Zulage wurde ihr nun gerichtlich untersagt.

Beide, Ringier und die SRG, haben ein Problem. Es sieht nicht so aus, als wolle man sich, in Zürich wie in Bern, demnächst der Realität stellen.

 

 
     
     
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