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Steigende Anforderungen im Kanton Zürich

13. April 2015 um 10:31

Die Bürgerinnen und Bürger des Kantons Zürich haben „Für mehr Ökonomie statt Ökologie“ gestimmt. Das bedeutet eine Teilkorrektur jener linksgrünen Fehlentwicklung,  die mit Fukushima vor vier Jahren eine Höhepunkt erlebt hat.

Wie sehr die bürgerliche Gesellschaft, welche die Schweiz mit ihrem Fleiss erfolgreich gemacht hat, bedroht ist, zeigen zwei weitere Vorgänge:

– Bruno Oberle, der Direktor des Bundesamts für Umwelt in Bern, meint: „Ich kann mir vorstellen, dass in Zukunft der Appetit nach materiellen Gütern gestillt ist.“ Das mag für wohlhabende Berner Chefbeamte gelten, nicht aber für den Rest der Welt.

– Tony Atkinson, Prof. in Oxford, sieht hohe Steuern als notwendig für die zivilisierte Gesellschaft. Er will ein Mindesterbe für jeden 18jährigen, wobei er nicht sagt, wer die Steuern zahlen und das Mindesterbe ausrichten soll.

– In Zürich hat Stadtpräsidentin Corine Mauch soeben präsentieren lassen, was sie unter Stadt-Entwicklung versteht. Ergebnis: Zürich ist mit gut 400 000 Einwohnern ein bunter, sehr attraktiver und sehr teurer Fleck in Europa, ,wo sich die sozialen Grenzen zwischen der Schweiz und Europa verwischen, wo Berlin, Rom und Paris, aber auch New Eindrücke hinerlassen. Im Stadtblick 31 schreibt Annie Schindler, die Direktorin der Zürcher Stadtentwicklung: „Die Stadt definiert sich durch Differenz.“ Saskia Sassen bekennt: „Every sector of our lives has been financialized.“ Inmitten vieler weiterer Floskeln erfahren die Zürcher, dass ihre Stadt auf eine halbe Million Menschen ausgebaut werden soll. Das nennt Thomas Straubhaar „Pioniergeist“. Eine der  vielen Zürcher Hausphilosophen, Katja Gentinetta, darf mahnend anmerken: „Wenn vierzig Prozent der Bevölkerung nicht stimmberechtigt sind, haben wir ein Demokratieproblem.“ Die elegante  Intellektuelle will aus dem schweizerischen Bürgerrecht eine Unionsbürgerschaft machen. Der noch linkere emeritierte Soziologe François Höpflinger darf „Stadtspione“ fordern, die Entwicklungen früh aufnehmen. Ich ergänze: Die Stadt Zürich hat einfach zu viel Geld für derlei Wohlstands-Spässe. Im Kanton Zürich wird aufgrund der Wahlen künftig vielleicht mehr gespart werden.

 

 

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