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Tagesarchiv für 9. April 2015

Bundesräte: Kampf um die Kommunikations-Hoheit

Donnerstag, den 9. April 2015 um 17:20

Regelmässig wie der Frühling stellen sich jetzt Artikel ein, der Bundesrat beschäftige mehr Öffentlichkeitsarbeiter als je zuvor. Gemäss Dominik Feusi in der „Basler Zeitung“, die Markus Somm als Chefredaktor zur Muss-Lektüre gemacht hat, sind es jetzt 308 Bundesbeamte, die offiziell als staatliche Kommunikatoren dienen, hoch bezahlt selbstverständlich, mindestens Fr. 120 000.—im Jahr.

Nach dem Motto „Je unglaubwürdiger die Politik, desto mehr Kommunikatoren“ dreht sich das Rad jedes Jahr eine Nabe weiter.

Da lassen sich die bürgerlichen Parteien nicht lumpen. Sie lauschen in Bern einem US-Politikberater, der einen „blutigen Wahlkampf“ in den USA für das kommende Jahr ankündigt. Ich rechne nicht mit Toten im Stil Chicago 1930, wohl aber mit Milliarden, um Hillary Clinton in den Sattel zu heben oder einen ihrer derzeit ca. sechs republikanischen Gegner.

Die Mode, das Heil der Welt in den USA zu suchen, ist wohl nicht abzuschaffen. Selbiger Alec Ross hat für die ehrgeizige Hillary in zwei Wochen via Internet USD 40 Mio. für Haiti gesammelt. Unsere „Glückskette“ macht dies mit weniger Lärm besser. Die Haitianer hatten natürlich nichts von diesem Clinton’schen Einsatz, denn sie sind so arm wie eh und je.

Dieser jugendliche Held aus Baltimore sagt auch „In den westlichen Demokratien gibt es keine Stasi“. Er hat mit Sicherheit noch nie von der NSA und ihren Abhörprogrammen rund um den Globus gehört. Vielleicht irrt er sich auch und unsere Wahlen im Herbst werden „blutig“. Nein, dazu sind wir viel zu vorsichtig.

 

 
     
     
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