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Der Frankfurter Turm zu Babel

20. März 2015 um 15:46

Blausilbern glänzt der neue Turm zu Babel über der deutschen Handelsstadt Frankfurt. Es ist die Europäische Zentralbank, die zusammen mit den EU-Kommissaren und den Regierungen der EU-Staaten bestimmt, wer Geld erhält, wie viel, und wer nicht.

Kommt der „Graccisdent“, der plötzliche Austritt Griechenlands aus der EU, sind die Griechenland gegebenen Anleihen von über 310 Milliarden Euro nur noch fünf Prozent des Ausgabepreises wert. Tun die Griechen dies „geregelt“, erhalten die Geber noch 14% dieses Betrags.

Den Griechen noch mehr Geld zu geben, heisst, es zu verbrennen. Die griechischen Eliten, Milliardäre in der Schweiz, Monaco und London, die griechische Ober- und Mittelklasse, die seit Jahresbeginn 91 Milliarden Euro aus dem Land in andere Staaten verbracht hat, haben ihr Volk im Stich gelassen. Sollen nun die Rentner und der Mittelstand der EU für den beinarmen griechischen Rest aufkommen? Niemand in Europa versteht dies.

In Wirklichkeit braucht es den Staat Griechenland nicht mehr. Die talentierte Jugend flieht ohnehin in Europas Norden. Einige politische Rabauken werden dort noch für einige Zeit überleben. Dionysos und Sokrates bleiben uns; sie haben mit derlei nichts zu tun.

 

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