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Schneider-Ammann quo vadis?

4. März 2015 um 16:23

Der Wassermann (geboren am 10. Februar) Johannes Schneider-Ammann hat fast alle Gipfel zwischen Glärnisch und Montblanc bestiegen. Im kommenden Jahr will er Bundespräsident werden. Das Schweizer Volk will das nicht, wie die Umfragen zeigen.

Offensichtlich haben ihm seine internen Berater eine Medienoffensive verordnet. Warum sollte er sonst Exportfirmen und Gewerbebetriebe besuchen oder Journalisten zu Interviews einladen? Schneider-Ammann will sich nicht in die Ecke drängen lassen, denn nur seine Hunde („Die lieben Kerli….“, SI vom 2.3.15) hören ihm zu und schweigen.

Was er sagt, klingt nach Alarmsignalen:

  • „Ich stehe am Abend vor dem Spiegel und kann mir in die Augen schauen.“ Wer kann das nicht? Derlei ist „dumm’s Zügs“, wie sein Parteivolk sagt.
  • Es ist ihm eine „Herzensangelegenheit“, dass „möglichst jeder einen Job und eine Perspektive hat“. Das Wort „Herzensangelegenheit“ ist in hohem Masse inflationär und wird von Politikern gerne missbraucht. Schneider-Ammann findet keine besseren Worte.

Was Schneider-Ammann als Bundesrat, Wirtschaftsminister zumal, geleistet hat, ist schwer erkennbar. Er war immer dabei, aber selten vorn. Deshalb will er „noch 20 Jahre im Amt“ als Bundesrat bleiben, was unmöglich ist. Ein Akt der rhetorischen Verzweiflung.

Auch ich habe an ihn geglaubt. Heute sage ich mit vielen anderen: Es war ein Irrtum.

 

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