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Monatsarchiv für März 2015

Pisten sind gefährlicher als Strassen

Dienstag, den 24. März 2015 um 9:29

Die Skipisten der Schweiz sind bedeutend gefährlicher als die von alt Bundesrat Moritz Leuenberger entschärften Strassen. Jährlich verunfallen in der kurzen Wintersaison über 43 000 Skifahrer und 24 000 Snowborder, davon einige tödlich.

Wer auf der Strasse nur maximal 120 km/h fahren darf, sollte auch auf den Pisten Geschwindigkeitsbeschränkungen akzeptieren, an gefährlichen und unübersichtlichen Stellen sind massive Tempobeschränkungen angebracht.

Die Kosten für unsere Gesellschaft gehen in die Milliarden, sei es für die Reparatur der Verunfallten in teuren Klinikaufenthalten oder aufgrund der damit verbundenen Arbeitsausfälle. Daher sollte man auch ins Auge fassen, von über 70jährigen Skifahrern alle zwei Jahre einen Fahrtest zu verlangen. Jüngeren Rasern, die gröbere Unfälle verursachen, sollte die Berechtigung für den Zutritt zu den Pisten entzogen werden.

 

Der Frankfurter Turm zu Babel

Freitag, den 20. März 2015 um 15:46

Blausilbern glänzt der neue Turm zu Babel über der deutschen Handelsstadt Frankfurt. Es ist die Europäische Zentralbank, die zusammen mit den EU-Kommissaren und den Regierungen der EU-Staaten bestimmt, wer Geld erhält, wie viel, und wer nicht.

Kommt der „Graccisdent“, der plötzliche Austritt Griechenlands aus der EU, sind die Griechenland gegebenen Anleihen von über 310 Milliarden Euro nur noch fünf Prozent des Ausgabepreises wert. Tun die Griechen dies „geregelt“, erhalten die Geber noch 14% dieses Betrags.

Den Griechen noch mehr Geld zu geben, heisst, es zu verbrennen. Die griechischen Eliten, Milliardäre in der Schweiz, Monaco und London, die griechische Ober- und Mittelklasse, die seit Jahresbeginn 91 Milliarden Euro aus dem Land in andere Staaten verbracht hat, haben ihr Volk im Stich gelassen. Sollen nun die Rentner und der Mittelstand der EU für den beinarmen griechischen Rest aufkommen? Niemand in Europa versteht dies.

In Wirklichkeit braucht es den Staat Griechenland nicht mehr. Die talentierte Jugend flieht ohnehin in Europas Norden. Einige politische Rabauken werden dort noch für einige Zeit überleben. Dionysos und Sokrates bleiben uns; sie haben mit derlei nichts zu tun.

 

Die Boni-Diskussion ist grosser Unfug

Mittwoch, den 18. März 2015 um 15:22

Wieso gibt es in der Schweiz eine Diskussion um angeblich zu hohe Boni und Einkommen? Der Grund ist ein einfacher: Die Schweiz ist zu eng für grosse Boni; hier kann jeder dem anderen über die Schulter schauen und sich über dessen Privilegien ärgern.

Ganz anders ist dies in England oder den USA. Während in England das Volk ohnehin wenig zu sagen hat und sein Wille an den Wahlen signifikant verfälscht wird, sind die USA einfach zu grosse, um kleine Neidgefühle zu entwickeln.

Der Amerikaner Martin Rothblatt, heute transsexuell und Martine genannt, ist der bestbezahlte CEO der USA. Die 60jährige Unternehmerin Martine Rothblatt, wie sie heute genannt wird, hat im vergangenen Jahr 38 Mio. USD  verdient. Ihr Pharmakonzern United Therapeutics will digitale Repliken von Menschen schaffen. Sie hat bereits eine eigene Schweinefarm, wo die Tiere derart genetisch verändert werden, dass sie Ersatzteile für Menschen, wie Lungen, liefern können. Ray Kurzweil und Craig Venter sitzen in ihrem Verwaltungsrat.

Der 70jährige englische Werbeunternehmer Martin Sorrell bezog im letzten Jahr ein Salär von Euro 56 Mio. Er hat die grösste Werbeagentur der Welt mit 179 000 Mitarbeitern in mehr als hundert Ländern geschaffen.

Wie arm sind dagegen unser Banker und Versicherungsmanager. Wer einmal zehn Millionen Franken verdient, wird schon mit schrägen Augen angesehen. Wer einen Bonus von Dutzenden von Millionen erhalten soll, wie Craig Dougan (CS), Daniel Vasella (Novartis) oder Percy Barnevik (ABB) wird von den Medien öffentlich gekreuzigt. Bei uns hat das Kleinbürgertum die soziale Kontrolle.

 

Schawinski als PR-Mann der SRG

Montag, den 16. März 2015 um 16:15

Roger Schawinski, einst Held der Deutschschweizer Jugend, dann zunehmend weniger beliebt bei den Erwachsenen, war viele Jahre der giftigste Angreifer gegen die schwachen Leistungen des „Staatssenders SRG“.

Dann tat SRG-Generaldirektor Roger de Weck den brillanten Schachzug, diesen Roger de Weck als „Night Talker“ anzustellen. Seither hat der Wolf vom Zürichberg Kreide geschluckt und dient der SRG als PR-Mann.

Überaus deutlich wird dies an seinem Beitrag „Und dafür bezahle ich Billag!“ in der März-Ausgabe des Werbemagazins „persönlich“. Dort sieht er sich aufgrund der neuen Gebühr von jährlich 462 Franken „als Mitbesitzer der SRG“. Derart intelligent verdreht wurde eine neue Zwangssteuer noch nie vorgestellt.

Auf der anderen Seite kämpft Hans-Ulrich Bigler, der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, gegen diese SRG-Steuer, unterstützt von der SVP. Bigler vertritt die Interessen von 300 000 Gewerbebetrieben und KMU. Verlassen wurde er aufgrund eleganten Lobbyings vom Vorstand der économiesuisse, der dieser Belastung angesichts seiner Konzernmitglieder keine Bedeutung beimisst. Alleine meine Familie zahlt diese neue Steuer gleich viermal, was fast 2000 Franken im Jahr ausmacht. Immerhin haben wir kaum Zeit, auch noch die meist schwachen Sendungen der SRG zu verfolgen. Dem Zwangszahler wird eines Tages der Zwangshörer oder –Zuschauer folgen müssen, wenn die ausländischen Sender weiter Marktanteile gewinnen.

 

Die Weltmarke Rom blüht

Freitag, den 13. März 2015 um 11:47

Offensichtlich kann es gar nicht genug Rom geben:

  • Rom Nr. 1 ist heute eine leicht verfallende italienische Hauptstadt, wo alleine der Vatikan lebendige Impulse aussendet.
  • Rom Nr. 2 ist das alte Konstantinopel, das als modernes Istanbul zur grössten europäischen Stadt herangewachsen ist.
  • Rom Nr. 3 ist Moskau, das vom Griechen Dimitrios Kisoudis in dessen neuem Buch „Goldgrund Eurasien“ (Edition Sonderwege) glanzvoll vorgestellt wird.
  • Rom Nr. 4 ist Washington, das den Glanz der westlichen Welt unter seinen Kuppeln sammeln wollte und davon bedroht ist, alles zu verlieren.

Shanghai und Mumbai eignen sich als Kapitale der Zukunft wohl kaum zu einem Rom Nr. 5 oder 6. Wir können deshalb davon ausgehen, dass höchstens in Westafrika oder in Rio de Janeiro derartige Fluchtwege bestehen. Der argentinische Papst könnte ein erstes Indiz sein.

 

NZZ im Angstmodus

Mittwoch, den 11. März 2015 um 16:10

Seit Stunden nur gequälte Gesichter in meiner Umgebung: Warum Gujer? Der bisherige Auslandchef der „Neue Zürcher Zeitung“, ein seit fast 30 Jahren kaum aufgefallener Schweizer, wurde zum neuen Chefredaktor der wichtigsten Schweizer Tageszeitung gewählt. Wer diesen Blog liest, erinnert sich: Schon vor Monaten habe ich ihn als Primärkandidaten genannt in der wohlweislichen Annahme, dass es keinen unabhängigen liberalen Schweizer Intellektuellen europäischen Formats mehr gibt, dem man diese Leitwolf-Funktion übertragen könnte.

Markus Somm, seit seiner gescheiterten Berufung zum Schatten-Chefredaktor der NZZ, wäre geeignet gewesen, das Fundament des Verlags in der Deutschen Schweiz wieder zu festigen. Jetzt wurde unter dem Druck der Mitarbeiter und einflussreicher Freisinniger einer Kollegiallösung der Vorzug gegeben, die den „big change“ zurück zum Erfolg kaum verspricht.

Eric Gujer ist zweifellos ein seriöser Journalist, aber sein gut gemachter Auslandteil kann nicht mithalten mit den grossen Redaktionen Europas zwischen Nordsee und Mittelmeer. Es ist eine Koinzidenz, dass gerade in diesem Augenblick der Verlag des „Tagesanzeiger“ die redaktionelle Zusammenarbeit mit diesen grossen Redaktionen Europas bekannt gibt. Das war eine Position, welche die NZZ vor 30 Jahren inne hatte. Schiebt sich der „Tagi“ nach vorn, während die NZZ stagniert?

Die jetzt bekannt gewordenen Initiativen, mit welchen die NZZ wieder Oberwasser gewinnen will, mögen qualitativ hochstehend sein. Warten wir es ab. Das jetzt neu präsentierte Magazin „Z“ trägt den gequälten Untertitel „Die Substanz des Stils“. Die von Tyler Brûle angekündigten „Geschichten hinter einem Punkt“ habe ich in der ersten Ausgabe nicht gefunden. „How to spend it“ von der „Financial Times“ macht mehr Lesevergnügen.

Die immer wieder aus der Falkenstrasse zu vernehmende Behauptung, die Marke NZZ verfüge international über Autorität, sehe ich weder in den Inseraten noch bei den HIP’s, den “Highly Intellectual Personalities“. In Wirklichkeit ist sie eine sehr anspruchsvolle Regionalzeitung der Deutschen Schweiz, deren Einfluss im linksgrünen Zürich und in der Bundeshauptstadt Bern, parallel zum Niedergang der Freisinnigen Partei, massiv gesunken ist.

Eric Gujer soll seine Chance haben, wie seine beiden eher unglücklich agierenden Vorgänger auch. Er muss den Titel „Weltblatt“ wieder holen; CEO Veit Dengler, der sich in dieser Personalfrage klug zurück gehalten hat, muss dies finanziell absichern.

Bis auf die Knochen blamiert stehen VR-Präsident Etienne Jornod und die Mitglieder des Verwaltungsrates da. Sie haben den grossen Sprung vorwärts gewagt, erhielten aus dem eigenen Kreis das Messer in den Rücken und leben seither im Angstmodus. Keine gute Ausgangslage für mutige Entscheide.

 

Der Frauenkrieg in den Medienhäusern

Dienstag, den 10. März 2015 um 9:19

Der Verband Schweizer Medien hat Glück, dass er von einer Frau als Direktorin geführt wird, Verena Vonarburg. Wäre es ein Mann gewesen, der auf den Aufruf von über hundert Journalistinnen und Journalisten in Sachen Frauenkarrieren in den Medienhäusern in gleicher Art geantwortet hätte, er wäre heute schon gekreuzigt.

Verena Vonarburg, früher radikale Journalistin, heute im Dienst der Arbeitgeber, verteidigt ihren ex Chef Res Strehle gegen den Ansturm emanzipatorischer und zum Teil frustrierter Journalisten aller Geschlechter, die bis 2016 einen 30 Prozent-Anteil in den medialen Führungsetagen verlangen. Sie lehnt diese Forderung ab.

Frauen begegnen mir im Tagesgeschäft vor allem bei den Soft-Themen. Geht es um Wirtschaft und Politik, spielen sie eine sehr geringe Rolle. Überdurchschnittlich beschäftigen sich viele Redaktorinnen mit Frauenthemen. Meistens sind es Frauen, die andere Frauen interviewen, was auf den geneigten Leser auch monoton wirken kann. Ausnahmen, wie Claudia Steinmann, Geschäftsführerin und Redaktionsleiterin, die bei Züri Plus auch regelmässig „männliche“ Themen behandelt, bestätigen nur die Regel.

Um in das Management zu kommen und dort dauerhaft etwas zu leisten, braucht es mehr als Talent. Vor allem ist ein Arbeitswille notwendig, der das Normalmass bedeutend übersteigt. Heute feiert Sepp Blatter,  der Präsident der FIFA, seinen 79. Geburtstag. Geht er im benachbarten Zürcher Zoo oder in den Walliser Alpen spazieren? Nein, er sitzt am Schreibtisch und arbeitet – und dies seit vierzig Jahren.

Das oft zu hörende Argument, man könne so nicht glücklich werden, wird von jenen Menschen widerlegt, die gleichzeitig erfolgreich und glücklich sind. Heinrich Villiger, der Cigarren-Unternehmer, ist auch so ein Fall. Ich kenne wenig glücklichere Menschen als ihn, die Arbeit ist für ihn kein Zwang.

Wer nur von 9 Uhr morgens bis 16.00 Uhr am Nachmittag arbeiten will, wird nie eine richtige Karriere machen. Das gilt auch für ehrgeizige Journalistinnen. Ohnehin sind Spitzenmanager und erstklassige Journalisten in einem gleich: Ihr Kopf arbeitet immer. Sie sind immer bei der Sache und haben keine Zeit, Resolutionen zu formulieren oder zu unterschreiben.

 

 

 

Ein Star, der auf 72 Mio. USD verzichtet

Montag, den 9. März 2015 um 13:48

Percy Barnevik, der den ABB-Konzern schuf, hat nur unter Druck auf einen 80 Mio. Franken-Bonus verzichtet, Daniel Vasella, der Novartis schuf, musste unter öffentlichem Druck auf gut 60 Millionen verzichten, Oswald Grübel verzichtete freiwillig auf zwei Millionen Franken, als er von der Credit Suisse zur UBS wechselte.

Dem steht der Entscheid des deutsch-amerikanischen Baseballspielers Dirk Nowitzki gegenüber, der zugunsten seines Teams, der Dallas Mavericks, auf USD 72 Mio. Jahressalär verzichtete, damit seine Mannschaft, die er liebt, sich weitere gute Spieler kaufen kann. Er begnügt sich mit einem Jahressalär von acht Millionen USD.

Nowitzki, 36, ist eine Baselball-Legende in den USA. Die meist dunkelhäutigen Spieler in der Liga nennen ihn gerne „Weissbrot“.

 

Chefökonomen, Wirtschaftsprofessoren und andere Wahrsager

Freitag, den 6. März 2015 um 11:08

Ein Chefökonom oder Professor, der immer wieder im Dienst der Bundesverwaltung oder starker finanzieller Gruppen steht, wird seine Ökonomie, die bekanntlich keine echte Wissenschaft ist, immer an den Interessen der Auftraggeber ausrichten. Alles andere würde seine berufliche Position oder Karriere unterminieren.

Auffallend ist dies in der unterschiedlichen Sichtweise angelsächsischer oder kontinental-europäischer Spezialisten. Die Schweizer Ökonomen fahren fest im Fahrwasser der US-Ökonomen, während andernorts mehr Denkfreiheit herrscht.

Während Engländer und Amerikaner die US-Wirtschaft als strahlendes Beispiel wirtschaftlichen Erfolgs darstellen, zeigen europäische Analysen, dass dies bei weitem nicht so ist. Hier nenne ich zwei Chefökonomen, die mein Vertrauen haben: Steen Jakobsen von der dänischen Saxo Bank und Erik F. Nielsen, den Global Chief Economist der italienischen UniCredit. Jakobsen ist kein Verkäufer, wie es praktisch alle Schweizer Chefökonomen sind. Er gibt Bilder der wirtschaftlichen Landschaften und Langfristentwicklungen, wo er auch vor dem Einstieg warnt; mit Terminangabe.

Erik F. Nielsen findet gute Argumente gegen die Anmassung der US-Schule. Das Wachstum der USA habe in den letzten zehn Jahren auf einem meist tief bewerteten Dollar beruht. In Europa habe das Wachstum nicht zu derart grotesken Vermögensverlagerungen vom Arm nach Reich geführt, wie dies in den USA der Fall gewesen ist. Wenn die USA den Westeuropäern vorwerfen, sie würden ihre Minderheiten schlecht behandeln, weist Nielsen darauf hin, dass in den USA 2,3 Millionen Menschen in Gefängnissen sitzen, zehnmal mehr als in Deutschland, Frankreich und Grossbritannien zusammen. Er war so höflich, nicht auf andere Minderheitenprobleme der USA einzugehen, wovon der „white trash“ eines der kleinsten ist.

 

Schneider-Ammann quo vadis?

Mittwoch, den 4. März 2015 um 16:23

Der Wassermann (geboren am 10. Februar) Johannes Schneider-Ammann hat fast alle Gipfel zwischen Glärnisch und Montblanc bestiegen. Im kommenden Jahr will er Bundespräsident werden. Das Schweizer Volk will das nicht, wie die Umfragen zeigen.

Offensichtlich haben ihm seine internen Berater eine Medienoffensive verordnet. Warum sollte er sonst Exportfirmen und Gewerbebetriebe besuchen oder Journalisten zu Interviews einladen? Schneider-Ammann will sich nicht in die Ecke drängen lassen, denn nur seine Hunde („Die lieben Kerli….“, SI vom 2.3.15) hören ihm zu und schweigen.

Was er sagt, klingt nach Alarmsignalen:

  • „Ich stehe am Abend vor dem Spiegel und kann mir in die Augen schauen.“ Wer kann das nicht? Derlei ist „dumm’s Zügs“, wie sein Parteivolk sagt.
  • Es ist ihm eine „Herzensangelegenheit“, dass „möglichst jeder einen Job und eine Perspektive hat“. Das Wort „Herzensangelegenheit“ ist in hohem Masse inflationär und wird von Politikern gerne missbraucht. Schneider-Ammann findet keine besseren Worte.

Was Schneider-Ammann als Bundesrat, Wirtschaftsminister zumal, geleistet hat, ist schwer erkennbar. Er war immer dabei, aber selten vorn. Deshalb will er „noch 20 Jahre im Amt“ als Bundesrat bleiben, was unmöglich ist. Ein Akt der rhetorischen Verzweiflung.

Auch ich habe an ihn geglaubt. Heute sage ich mit vielen anderen: Es war ein Irrtum.

 

 
     
     
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