Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 18. Februar 2015

UBS zieht „Tagi“ der NZZ vor

Mittwoch, den 18. Februar 2015 um 16:12

Das gab es noch nie: der CEO des unter ausländischer Kontrolle stehenden UBS-Konzerns, der Tessiner Sergio Ermotti, gibt einen „Deregulierungs-Pakt“ für die Schweizer Wirtschaft nicht in der „Neue Zürcher Zeitung“ bekannt, sondern hat dafür den „linken“ Zürcher „Tagesanzeiger“ ausgewählt. Mit dabei sind der „Corriere della Sera“ und die Axel Springer/Ringier-Tageszeitung „Le Temps“.

Mit dieser Medienwahl hat CEO Sergio Ermotti einen weiteren Sargnagel in die wackelnde Hütte der „NZZ“ geschlagen. Während über einem Jahrhundert war es das einstige Zürcher Edelblatt, das als Sprachrohr der beiden Schweizer Grossbanken diente. Jetzt hat der „Tagesanzeiger“ mit der Ermotti-Publikation einen Durchbruch erzielt.

Die NZZ steht mit ihren Regionalblättern in St. Gallen und Luzern ziemlich alleine da, während Tamedia zum grössten Schweizer Verlag aufgestiegen ist. Zusammen mit der UBS äussern sich auch SVP-Präsident Toni Brunner und FDP-Präsident Philipp Müller in die gleiche Richtung, eine grosse Koalition bürgerlicher Parteien vorweg nehmend, die vielerorts, darunter auch von BaZ-Chefredaktor Markus Somm, dem „Schatten-Chefredaktor“ der NZZ, ersehnt und erschrieben wird.

Die NZZ hat, wie Kurt W. Zimmermann in der „Weltwoche“ geschrieben hat, ihr Zürcher Fundament verloren. Die UBS hat dafür den Beweis angetreten.

 

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog