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Intelligenz-Partei FDP im Grammatik-Tief

22. Januar 2015 um 14:14

War die FDP einmal die Partei der bürgerlichen Schweizer Intelligenz? Ja, aber sie ist es immer weniger. Im Kanton Zürich hat sie für den Frühlingswahlkampf Textplakate publiziert, worin die Grammatik nicht stimmte. Dies ist an sich belanglos, lässt aber die Vermutung aufkommen, die politisch Verantwortlichen würden auch sonst weder die deutsche Sprache noch andere Zusammenhänge meistern.

Wie Studien nun zeigen, sind auch unsere Maturanden, vor allem solche von Kurzzeit-Gymnasien, kaum noch in der Lage, sich korrekt auszudrücken, sei es mündlich oder schriftlich. Nichts weist darauf hin, dass dieser Trend in absehbarer Zeit gebrochen wird.

Ein grosser Teil unserer Gesellschaft verdummt, während andernorts in Europa und besonders in Asien die Zahl der gut ausgebildeten und sehr fleissigen Nachwuchskräfte zunimmt. Urs Schoettli, legendärer Asienkorrespondent, der hie und da noch in der NZZ schreiben darf, bestätigt dies.

Wer dumm ist, kann weder in Gemeinden, Kantonen noch beim Bund korrekt führen. Die überaus zahlreichen Missstände in unseren öffentlichen Verwaltungen weisen darauf hin, dass dieser Prozess schon längere Zeit im Gange ist.

Entscheidend ist nun, dass es gerade die Dummen sind, welche ihre Positionen in besonderem Masse verteidigen und Rechte für sich in Anspruch nehmen, die dem Staat schaden. Weil deren intellektueller Radius beschränkt ist, verstehen sie grössere Zusammenhänge nicht mehr; sie verändern zu wollen, ist nahezu aussichtslos.

Die Hälfte aller Schweizer ist direkt von Leistungen des Staates abhängig, ein grosser Teil der eigentlichen Leistungsträger, die Steuern voll bezahlen, lebt heute von Vermögen, die früher geschaffen wurden. Gerade von diesen hat der jüngste und notwendige Entscheid der Nationalbank viele nochmals ärmer gemacht. Mein Arzt sagt mir: „Die Geräte, welche ich noch vor zehn Jahren angeschafft habe, könnte ich mir heute nicht mehr leisten.“

Etwas läuft falsch für viele in unserem Land.

 

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