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Tagesarchiv für 21. November 2014

Der Einsiedler „Mönch Martin“ ist wieder da

Freitag, den 21. November 2014 um 9:59

Der 52jährige Alt Abt des Klosters Einsiedeln ist als „Mönch Martin“ wieder in die Schweizer Gegenwart getreten. Martin Werlen legt im renommierten Herder Verlag, Freiburg/Breisgau, das Buch „Heute im Blick“ vor, Provokationen für eine Kirche, die mit den Menschen geht.

Das Buch ist das Ergebnis eines Sabbaticals von mehreren Monaten, das die Einsiedler Klostergemeinschaft, die heute von Abt Urban Federer geführt wird, dem erfolgreichen Walliser Klosterabt gewährte. Es entstand in der Pannonischen Tiefebene in Ungarn (St. Martin) und im Dormitio in Jerusalem.“Mönch Martin“ hat ein Buch voller Hoffnung geschrieben, das seine enge innere Beziehung zu Papst Franziskus und den Menschen, welche die Kirche bilden, verdeutlicht.

„Mönch Martin“, der die tiefe Sehnsucht der Menschen nach dem Glauben erfahren hat, will die Kirche bewegen. Beim Tischgebet zur Vorstellung des Buches sagte er: „Möge unsere Arbeit fruchtbar werden, dass die Menschen Freude daran haben.“ Der 192seitige Text beschäftigt sich mit dem Alltag, wo er feststellt, das „lebendige Zeugnis“ sei es, was die Menschen einfordern.

Papst Franziskus ist in seinen Augen nicht nur Jesuit, sondern verkörpert ein Programm, „das nicht nur franziskanisch, jesuitisch und dominikanisch, sondern auch zutiefst benediktinisch ist.“

Für alle, die sich um seine Gesundheit Sorgen machen: „Mönch Martin“ ist gesund wie ein junges Fohlen, hat sieben Kilogramm abgenommen, ist also noch schlanker als zuvor, voller Energie, twittert auch wieder und das Charisma seiner Person, das vor allem von den Augen ausgeht, leuchtet lebendiger denn je.

In konservativen Schweizer Bischofskreisen sieht man derlei gar nicht gerne, denn wichtiger als der Erfolg bei den Gläubigen ist den Spitzendienern der Staatskirche die Loyalität bis hin zur Wirkungslosigkeit. „Mönch Martin“, der als Bergler aus dem Goms es gewohnt ist, jede Höhe Schritt um Schritt zu nehmen, weiss um die Sorgen und Ängste seiner Mitbrüder. Er wird seinen ruhigen Schritt deshalb nicht einstellen.

 

 
     
     
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