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Comeback von Abt Martin, heute Pater Martin

5. November 2014 um 8:00

 Er hat fast ein Jahr geschwiegen, der sehr beliebte alt Abt des Klosters Einsiedeln, heute Pater Martin Werlen. Zehntausende in ganz Europa haben sein Buch gelesen „Die Glut unter der Asche wecken“, tausende folgten seinen Twitter-Botschaften, die er auf den Bahnreisen mit der SBB als kleine Gebete an seine Gefolgschaft weiter leitete.

Nie hatte die Schweiz einen moderneren Abt, dessen Ohr nicht nur zum Vatikan hin ausgerichtet war, dem Einsiedeln direkt unterstellt ist. Abt Martin, ein Oberwalliser, lebte auch mit seinem Kirchenvolk und dieses dankte ihm mit Jubel. Er war in der Lage, die wachsende Kluft zwischen Kirchenleitung und Volk zu überbrücken.

Nun ist er zurück, glanzvoller denn je. Der renommierte Herder Verlag („Lesen ist Leben“) stellt am 21. November Pater Martins neues Buch der Schweizer Öffentlichkeit vor. Es heisst, nicht ganz zufällig, „Heute im Blick“ und bringt, wie es im Untertitel heisst „Provokationen für eine Kirche, die mit den Menschen geht“.

Pater Martin, viele Jahre aktives Mitglied der Schweizerischen Bischofskonferenz, steht inhaltlich in vielem sehr nahe bei Papst Franziskus, lehnt aber kirchliche Strukturen ab, die mehr aus Gewohnheiten entstanden sind als sie dem Auftrag von Jesus Christus entsprechen. Martin Lütz schreibt dazu: „Ein kraftvoller, oft provozierender Christ.“ Ich sage: Eine gute Vorlage für Weihnachts-Gottesdienste und Gespräche an dunklen Winterabenden. Die Glut unter der Asche lebt in diesem ebenso spröden wie lebendigen Oberwalliser Mönch.

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