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Kontrolle soll das Chaos zügeln

27. Oktober 2014 um 16:04

Wie wird die Schweiz regiert? Wer glaubt, dies erfolge via Stammtisch in Berner Beizen, irrt sich gewaltig. Die neue Kommunikationschefin des Bundesamtes für Statistik, die vormalige Aggressiv-Journalistin Catherine Duttweiler, sagt: „Politik und Wirtschaft stützen ihre Entscheide vermehrt auf statistische Analysen ab.“ Nicht der Mensch, sondern Big Data soll es sein, das auch bei uns an Bedeutung gewinnt.

Kein Wunder, dass es gerade Journalisten sind, die immer rascher in die Kommunikationsbranche wechseln. Linke Journalisten, wie der wenig erfolgreiche Philipp Löpfe, beklagen, der US-Sender Fox News werde immer mehr zum Vorbild für Schweizer Redaktionen. Die Mediengewerkschaften selber sind es, die für Journalisten eine feste Arbeitszeitkontrolle verlangen. Jeder echte Journalist, der diesen Namen verdient, würde über derlei lachen, denn die besten Formulierungen kommen meist vor dem Einschlafen oder beim Rasieren. Keiner würde daran denken, dies seinem Verleger zu verrechnen.

Der Niedergang medialer Klasse ist erkennbar an derlei Entwicklungen: Data auf der einen Seite, Misstrauen auf der anderen. Wer souverän ist, nimmt diese Pole zur Kenntnis und setzt sich darüber hinweg.

 

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