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Tagesarchiv für 22. Oktober 2014

Ostschweiz – was ist das?

Mittwoch, den 22. Oktober 2014 um 11:24

Die Westschweiz hat in den letzten 15 Jahren ein grossartiges Wachstum erlebt, die Innerschweiz rund um Luzern desgleichen. Basel-Stadt und Basel-Land, obwohl miteinander in vielem nicht einig, sind grossartig gewachsen. Die Greater Zurich Area ist der Schweizer Wachstumsmeister, kein Zweifel.

Aber was ist die Ostschweiz? Der Kt. St. Gallen, als deren Herzland, einst gut bürgerlich und erfolgreich, wie der Aargau auch, ist tief in die roten Zahlen gerutscht und wird von den anderen Kantonen subventioniert. Graubünden ist viel Land mit Hornvieh, aber wenig Umsatz. Und sonst?

„Zukunft Ostschweiz“ lädt ein, in einer St. Galler Olma-Halle zu diskutieren, was das Thema verspricht. Kurt Weigelt, der Direktor der IHK St. Gallen, wird eine ETH für die Ostschweiz verlangen. Die einst berühmte Universität St. Gallen ist offiziell nur am Rande durch die Prorektorin vertreten. Es assistieren das Lokalblatt aus dem Hause NZZ, das St. Galler Tagblatt, die Staatsbank St. Galler Kantonalbank und Abacus, eine IT-Firma der Schweizer Städte und Kantone.

Derart viel Staat führt zu Botschaften, wie „harziges Umfeld“ (KOF) und „Lähmende Unsicherheiten“ als Konjunkturtalk. Der Ostschweiz fehlen Unternehmer, wie einst der Bankier Konrad Hummler einer war, wie Peter Spuhler es ist, der aber keine Zeit hat für derlei Anlässe. Auch Raiffeisen-Chef Piero Vinzenz, der seinen Hauptsitz in St. Gallen hat, fehlt. Und Mühlen-Unternehmer Bühler, einer der grossen Schweiger im Land, lässt sich schon gar nicht aufbieten.

Die Ostschweiz bleibt deshalb ein halbstaatliches Mysterium.

 

 
     
     
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