Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Monatsarchiv für Oktober 2014

Amerika liebt seine Helden

Dienstag, den 28. Oktober 2014 um 13:19

Ein Land, das seit 50 Jahren keinen Krieg mehr gewonnen hat, liebt seine Helden. So berichtet John F. Ross, ein Autor amerikanischer Heldengeschichten, im WSJ vom 27. Oktober 2014 aus der Zeit des Ersten Weltkrieges: „The pilots wrote about their experiences with straightforwardness and a plain, can-do attitude, a deep modesty melded with big courage – a uniquely American combination.“

Der Formulierung “..a uniquely American combination…” darf wohl widersprochen werden, und der “Rote Baron”, Manfred von Richthofen, sei mein Zeuge. Die Amerikaner siegten im Luftkampf nicht wegen besonderen Heldentums, sondern deshalb, weil sie viel mehr Flugzeuge produzierten, als es die Deutschen vermochten. Neben den Amerikanern gab es Helden auch in Frankreich und Italien, die Russen nicht zu vergessen.

 

Kontrolle soll das Chaos zügeln

Montag, den 27. Oktober 2014 um 16:04

Wie wird die Schweiz regiert? Wer glaubt, dies erfolge via Stammtisch in Berner Beizen, irrt sich gewaltig. Die neue Kommunikationschefin des Bundesamtes für Statistik, die vormalige Aggressiv-Journalistin Catherine Duttweiler, sagt: „Politik und Wirtschaft stützen ihre Entscheide vermehrt auf statistische Analysen ab.“ Nicht der Mensch, sondern Big Data soll es sein, das auch bei uns an Bedeutung gewinnt.

Kein Wunder, dass es gerade Journalisten sind, die immer rascher in die Kommunikationsbranche wechseln. Linke Journalisten, wie der wenig erfolgreiche Philipp Löpfe, beklagen, der US-Sender Fox News werde immer mehr zum Vorbild für Schweizer Redaktionen. Die Mediengewerkschaften selber sind es, die für Journalisten eine feste Arbeitszeitkontrolle verlangen. Jeder echte Journalist, der diesen Namen verdient, würde über derlei lachen, denn die besten Formulierungen kommen meist vor dem Einschlafen oder beim Rasieren. Keiner würde daran denken, dies seinem Verleger zu verrechnen.

Der Niedergang medialer Klasse ist erkennbar an derlei Entwicklungen: Data auf der einen Seite, Misstrauen auf der anderen. Wer souverän ist, nimmt diese Pole zur Kenntnis und setzt sich darüber hinweg.

 

Ostschweiz – was ist das?

Mittwoch, den 22. Oktober 2014 um 11:24

Die Westschweiz hat in den letzten 15 Jahren ein grossartiges Wachstum erlebt, die Innerschweiz rund um Luzern desgleichen. Basel-Stadt und Basel-Land, obwohl miteinander in vielem nicht einig, sind grossartig gewachsen. Die Greater Zurich Area ist der Schweizer Wachstumsmeister, kein Zweifel.

Aber was ist die Ostschweiz? Der Kt. St. Gallen, als deren Herzland, einst gut bürgerlich und erfolgreich, wie der Aargau auch, ist tief in die roten Zahlen gerutscht und wird von den anderen Kantonen subventioniert. Graubünden ist viel Land mit Hornvieh, aber wenig Umsatz. Und sonst?

„Zukunft Ostschweiz“ lädt ein, in einer St. Galler Olma-Halle zu diskutieren, was das Thema verspricht. Kurt Weigelt, der Direktor der IHK St. Gallen, wird eine ETH für die Ostschweiz verlangen. Die einst berühmte Universität St. Gallen ist offiziell nur am Rande durch die Prorektorin vertreten. Es assistieren das Lokalblatt aus dem Hause NZZ, das St. Galler Tagblatt, die Staatsbank St. Galler Kantonalbank und Abacus, eine IT-Firma der Schweizer Städte und Kantone.

Derart viel Staat führt zu Botschaften, wie „harziges Umfeld“ (KOF) und „Lähmende Unsicherheiten“ als Konjunkturtalk. Der Ostschweiz fehlen Unternehmer, wie einst der Bankier Konrad Hummler einer war, wie Peter Spuhler es ist, der aber keine Zeit hat für derlei Anlässe. Auch Raiffeisen-Chef Piero Vinzenz, der seinen Hauptsitz in St. Gallen hat, fehlt. Und Mühlen-Unternehmer Bühler, einer der grossen Schweiger im Land, lässt sich schon gar nicht aufbieten.

Die Ostschweiz bleibt deshalb ein halbstaatliches Mysterium.

 

Köniz als Warnung

Montag, den 20. Oktober 2014 um 12:06

Die in der Berner Vorort-Gemeinde Köniz wohnhafte SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga, deren distinguierter Auftritt wenig zu tun hat mit der Lebenswirklichkeit in den urbanen Zentren der Schweiz, die ihr als Zukunft des Landes vorschweben, sagt: „Niemand ist gezwungen, eine Person im Ausland zu rekrutieren.“

Da offensichtlich auch niemand die Interviews mit der schöngeistigen Magistratin liest (in diesem Fall „Der Bund“ vom 17. Oktober 2014, S. 2) ist aus Kreisen der Wirtschaft, Verwaltung und der Hochschulen noch keine Protestwelle losgebrochen. Von économiesuisse bis zum Schweizerischen Gewerbeverband, von Novartis bis zu den beiden ETH’s in Zürich und Lausanne heisst es seit Jahren, ohne Zuwanderung gebe es kein Wirtschaftswachstum. Sommaruga ist anderer Meinung.

Noch ein Wort zu ihrem Wohnort Köniz: Diese Berner Wohlstandsgemeinde trägt Schulden von CHF 200 Mio., die sie nie wird zurück zahlen können. Lugano ist mit CHF 900 Mio. verschuldet, Stadt und Kanton Genf mit über CHF 12 Mia. Die Schweizerische Nationalbank wird wieder viel Gold verkaufen müssen, um eine eidg. Schuldensanierung zu ermöglichen, wie dies bereits vor 20 Jahren erfolgt ist.

Unser bürgerlicher Wohlstand, wie er von Simonetta Sommaruga im kleinen Schwarzen mit Perlen-Halskette zelebriert wird, spielt sich auf einem dünnen Boden über der grausamen Wirklichkeit ab. Sie wird nach ihrem Rücktritt als Bundesrätin auf Lebenszeit mit einer Staatsrente von über CHF 200 000.—rechnen können, dazu die Tantiemen ihres schriftstellernden Ehemanns. Welche andere Schweizer Familie, die in urbaner Enge leben muss, wird dies von sich sagen können?

 

Reich zu sein macht selten Spass

Dienstag, den 14. Oktober 2014 um 10:37

Seit Thomas Pikettys Buch „Capital“ geben sich zweit- oder drittklassige Reiche, die Vermögen unter 200 Millionen Franken haben, und deren dienstleistende Professoren alle Mühe, den französischen Oekonomen zu widerlegen. Die Unterschiede seien keineswegs so gross, wie von diesem behauptet und überhaupt…..

Reichtum, so wird behauptet, unterscheide sich im üblichen kaum von gehobenem Wohlstand, „denn auch als Reicher kann ich nur ein Steak auf einmal essen“, lautet die oft gehörte Argumentation. Noch mehr beeindruckt sind wir, wenn ein wohlhabender Bankier einen grossen, aber unauffälligen VW fährt. Einige Zeit später begegnete er uns auf dem Flughafen Charles de Gaulle, wo sein Chauffeur mit Rolls auf ihn wartete. Zusatz: „In der Schweiz würde ich derlei nie tun.“

Dennoch sind die Reichen verschieden von den weniger Reichen. Wenn die US-amerikanische Besitzerfamilie der Kaufhauskette Walmart ein Vermögen versteuert, das so gross ist wie das der unteren 30% der amerikanischen Bevölkerung, kann von einem Unterschied an Lebensstandard und Lebensfreude gesprochen werden. Wenn sich ein ehemaliger Schweizer Botschafter in Peking ein Schloss in der Zentralschweiz mit See und Insel wie angrenzendem Land leisten kann, beruht dies nicht auf Sparsamkeit, sondern einem industriellen Erbe.

Wenn die drei Flughäfen Cointrin, Basel-Mulhouse und Kloten voller Privatflugzeuge stehen, darunter viele beachtlich grosse, von den Helis gar nicht zu sprechen, macht dies deutlich, dass auch bei uns der tägliche Stau auf den Strassen nicht jedermann gegönnt ist.

Diese Liste lässt sich unglaublich verlängern; wer mehr wissen möchte, möge „How to spend it“, die luxuriöseste Zeitungsbeilage der Welt, herausgegeben von der „Financial Times“ lesen, ein Art Warenhaus für die  besten Kreise, wogegen die Beilagen Schweizer Verlage wie ein chinesischer Chramschopf aussehen.

Es geht nicht darum, nun den armen Reichen, die sich in verschwiegenen Resorts, möglichst den eigenen, treffen müssen, den Schwarzen Peter anzuhängen. Erstaunlich ist nur die Hilflosigkeit ihrer Verteidigung. Im Kapitalismus, in welchem wir leben, wenn er auch französischem und chinesischem Staatskapitalismus immer ähnlicher geworden ist, muss das Geld verdienen Freude machen. Wozu arbeitet der Mensch? Nicht zur Beglückung der Menschheit, das ist ein Nebenprodukt wie der Ford T und das iPad, sondern um reich zu werden. Wohlstand bedeutet schwankende Sicherheit, Reichtum Sicherheit über Generationen hinweg.

Der jungen Generation wird es heute schwer gemacht, ein richtiges Vermögen zu bilden. Wer nicht geerbt hat (Schindler, Matter, Gaydoul, Müller-Möhl, Model, Liotard-Vogt, Ringier etc.), dem fällt ein solcher Erfolg nicht in den Schoss. Zwei Ausnahmen fallen auf: Dr. Christoph Blocher und Peter Spuhler, beide von Zürich geprägt. Sie haben jenen Raubtierinstinkt und beherrschen das „power play“ echter Unternehmer, wie dies in Europa früher oft und heute selten anzutreffen ist. Hansjörg Wyss, ein Berner, der seine Karriere in den USA machte, zählt auch in diese Kategorie. Die Hofmann, Oeri und Landolt sind heute industrieller Adel, wo externe Topmanager das Geschäft betreiben. Nicht zu verwechseln ist dies mit den Spekulationsvermögen eines Dr. Tito Tettamanti oder eines Martin Ebner, wo dauerhafte Anlagen eher eine Seltenheit sind und Totalverluste hingenommen werden müssen.

Die Schweiz ist ein reiches Land, wo rund die Hälfte der Bevölkerung staatliche Zuschüsse für Wohnen, Krankenkassen, Ackerbau und Viehzucht, AHV und IV und vieles andere erhält. Viele Schweizer könnten es sich sonst nicht leisten, in der Schweiz zu wohnen. Das mag mit ein Grund sein, warum junge Schweizerinnen und Schweizer kaum noch eigene Kinder wollen; es ist einfach zu teuer, mindestens aber zu aufwendig, sie zu erziehen. Sie bilden den Volkskörper der B-Schweiz.

Die Vertreter der hoch produktiven A-Schweiz, die ihr Kapital mehr denn je global einsetzen, brauchen diese B-Schweiz, damit die solide Infrastruktur des Landes erhalten und gepflegt werden kann. Weil der Nachwuchs weder quantitativ noch qualitativ genügt für das anhaltende Wirtschaftswachstum der A-Schweiz, werden Zuwanderer aller Qualitätsstufen gesucht: Nordafrikaner für den Zirkus Knie, deutsche Ingenieure für die Chemie- und Pharmaindustrie. Deshalb hat die „Swiss“, Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa, nun beschlossen, die Zahl der europäischen Kurzstreckenflüge auszubauen, damit diese Wirtschaftsflüchtlinge ohne Probleme zwischen dem Balkan, Süditalien, Nordportugal, Ostdeutschland und Zürich pendeln können.

Alàs, enrichissez-vous! Dieser Wahlspruch Napoléons III. aus dem späten 19. Jahrhundert soll wieder gelten. Thomas Piketty hat die Ausgangslage beschrieben. Wer seine Chance ergreift, kann ihn widerlegen.

 

Männer verdienen Geld, Frauen erben es

Donnerstag, den 9. Oktober 2014 um 10:45

Wo überall Frauen als „Leader“ vorgestellt werden, stellt sich heraus, dass hinter dem Anspruch wenig Wirklichkeit steckt. Wer in der Schweiz als „leaderin“ vorgestellt wurde, ist meist keine. Es mögen talentierte Anwältinnen sein, tolle Marketing-Managerinnen, Frauen, die Tourismus-Chefinnen sind oder für das Personal als HR-Managerin verantwortlich sind, Chefredaktorinnen oder TV-Talkerinnen, aber sind das wirkliche Leader?

Von Elisabeth I. über Katharina die Grosse bis hin zu Angelika Merkel haben sich Politikerinnen als „leader“ bewährt. Was sie an Katastrophen anrichteten, ihre Konkurrentinnen köpfen liessen, Völker unterjochten, gerät gerne in Vergessenheit. Sie zeigen aber, mit welcher Brutalität gerade Frauen um die Macht kämpfen.

Wie eine Studie der Bank Bär soeben für Europa ermittelt hat, sind es Männer, die neue Vermögen schaffen. Frauen erben Vermögen.

Ein echter Leader muss in der Lage sein, die Welt dort zu verbessern, wo echte Konkurrenz herrscht. Wer dies nicht schafft, ist kein Leader. Sorry, Ladies.

 

Der Kampf der beiden alten Männer

Dienstag, den 7. Oktober 2014 um 14:24

Wie überaltert die Schweiz ist, zeigt sich am Konflikt zwischen Dr. Christoph Blocher, Zürcher,74, dessen Familie über mindestens 5-6 Milliarden Franken verfügt, und Hansjörg Wyss, Berner, 79, dessen Vermögen auf über 20 Milliarden Franken geschätzt wird. Beide sind „self made“-Milliardäre, die in ihrem Leben mit allerlei Tricks zu globalem Wohlstand und Ansehen gekommen sind.

Christoph Blocher will eine von der EU unabhängige Schweiz, weil dies eine wichtige Grundlage des Erfolgs unseres Landes ist. Hansjörg Wyss sagt „Die Schweiz gehört zur EU“, will aber nicht, dass unser Land EU-Mitglied wird. Wer gewinnt im kommenden Jahr?

Christoph Blocher hat den besseren Ausgangspunkt. Seine SVP, die er geschaffen hat und deren Chefstratege er heute immer noch ist, bleibt ein politischer Faktor, der nicht unterschätzt werden darf. Blocher ist immer noch nahe beim Volk, glaubt zumindest ein gutes Drittel der Schweizer Stimmbürger und Wähler. Hansjörg Wyss unterstützt Wissenschafter, darunter auch die Spitzen unserer Universitäten, aber er hat keine politische Machtbasis. Im Duell der beiden alten Herren liegt Christoph Blocher weit vorne.

 

Zwei harmlose Armeen

Montag, den 6. Oktober 2014 um 12:23

Während Bundesrat Ueli Maurer schon eine Trendwende in der Schweizer Armee hin zu Besserem zu erkennen glaubt, ist seine deutsche Kollegin von der Leyen noch ganz am Boden. Sie hetzt von Fototermin zu Fototermin, um die Leistungsstärke der deutschen Soldaten zu beweisen, was ihr aber niemand glaubt, da weder Flugzeuge noch Panzer genügend einsatzfähig sind.

Ganz anders unser zum Staatsmann herangereifte Ueli Maurer, der seine Offiziere als führungsstark anpreist. Wer im Schweizer Militär gelernt habe, könne auch in der Privatwirtschaft fokussiert arbeiten. Seine Söhne selber konnte er davon nicht überzeugen, denn diese seien „anders gepolt“. Er habe seine Kinder auch nie auf eine militärische Karriere angesprochen, die ihm selber „die beste Ausbildung“ war. Als erfolgreiche Unternehmer und Topmanager, die im Militär gelernt hätten, nennt er seinen Parteistrategen Dr. Christoph Blocher und den ex-Bankier Josef „Joe“ Ackermann. Christoph Blocher, der mit Sicherheit, wie Sir Winston Churchill (ein halber Amerikaner) auch, die richtigen Führungsgene geerbt hat, mag hingehen. Bei Josef Ackermann, der einen Prozess wegen Falschaussage vor sich hat und einen anderen nur mit einer Strafzahlung in Millionenhöhe verhindern konnte, dürfte Ueli Maurers Vergleich hinken.

Echte Schweizer Unternehmer würden jedenfalls Soldaten und Offiziere wieder gerne ein- wie zur Verfügung stellen. Bei „amerikanischen Geschäftsführern Schweizer Firmen“ sei dies „noch nicht“ der Fall. Bei dieser Gelegenheit erfuhr man auch, dass die Schweizer Armee „Militärsoziologen bei der Milak“ beschäftigt. Es handelt sich dabei um die Militärische Akademie an der ETH Zürich unter Führung von Divisionär Daniel Moccand. Kennt jemand diesen Herrn?

Ueli Maurers Vorgänger Kaspar Villiger hat sich nach einem Abstecher beim UBS-Konzern unterdessen in Zug eingerichtet, wo er im höchsten Gebäude der Stadt im kommenden Frühjahr eine Prachtswohnung beziehen wird, die auch seine Steuerlast um einen sechsstelligen Betrag verringern wird. Er und seine Freunde aus dem nahe gelegenen Stumpenland können dort ungestört den Duft des Erfolgs geniessen, ohne dem Volk zu nahe zu kommen.

 

Udo 80

Mittwoch, den 1. Oktober 2014 um 10:29

Ringier feierte ihn, das Schweizer Fernsehen auch, die Deutschen weniger, die Österreicher kaum: 80 Jahre Udo Jürgens. Die in die Schweiz wegen Steuerfragen geflüchtete Schmalzlocke, ein Crooner regionalen Zuschnitts, der von der Zuneigung älterer Frauen lebte und den Hoffnungen vieler Jüngerer, die seinen einfachen Melodien wie Sätzen zu folgen mochten, ist an der Zürcher Goldküste zur Schmalspur-Ikone geworden. Wo er lebt, ist auch Tina Turner gelandet. Die Schweiz als Landeplatz alternder Semi-Stars, das ist es wohl, das uns gefällt. It’s wonderful.

 

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog