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Monatsarchiv für September 2014

Das Schweizer Stimmvolk legt sich quer

Dienstag, den 30. September 2014 um 9:22

Unser Land verfügt über ein selbstbewusstes Stimmvolk; das zeigen die Abstimmungsergebnisse des letzten Wochenendes:

In Andermatt stimmte die Bevölkerung gegen den Bau einer Bahnhof-Unterführung, weil sie davon ausgehen durfte, dass dies vor allem dem Investor Samih Sawiris zu gute kommen sollte. Sawiris hatte sich wenige Tage zuvor in Luzern gebrüstet, man habe ihm das Land in Andermatt geschenkt. Die Sawiris-hörige Gemeindeverwaltung hatte mit dem Bau des sehr breiten und hohen Tunnels unter dem Bahnhof schon begonnen. Das Volk sagte nein.

In der Schwyzer Gemeinde Wollerau am Zürisee, wo sich Steuerflüchtlinge aus der ganzen Schweiz und der Welt angesiedelt haben, sagte das Volk mit 50,4% ja zu einer Erhöhung der Besteuerung der reichen Mitbürger. Nicht nur sind davon Hundertschaften reicher Schweizer betroffen, die künftig ihr Einkommen und die Dividenden höher versteuern müssen, auch der reichste Steuerzahler des Kantons, der deutsche Unternehmer Klaus-Michael Kühne, wird wenig Freude am Schweizer Volkswillen haben.

Während der Kanton Wallis nein sagte zur Einheitskasse, wollen dies die Stimmbürger der Waadt, Neuenburgs, Genfs und des Kantons Jura. Dies liegt ganz in der Tradition Frankreichs, wo der Staat heute über 58% des BIP verfügt. „Mehr Staat“ heisst in der Westschweiz „C’ést l’état qui paye!“ Während die welschen Co-Eidgenossen mehr an den Staat glauben, beweisen die Deutschschweizer individualistisches Selbstvertrauen.

 

Zwei, welche die Chance ergreifen

Montag, den 29. September 2014 um 9:02

Zürich ist deshalb so kraftvoll und lebendig, weil es voller Führungskräfte ist, die ihre Chance auch ergreifen. Einer davon ist Anton Affentranger, der CEO der Implenia AG, des grössten Schweizer Bauunternehmens. Wie er vor dem Business Club Zürich sagte, verfolgt das Unternehmens derzeit rund 4000 Projekte. Ohne ausländische Projektmanager, Ingenieure und Fachspezialisten sei dies gar nicht möglich. Affentranger: „Die Bauindustrie ist heute grösser als die Finanzindustrie. 20% am BIP der Bauindustrie stehen 6% am BIP der Banken gegenüber. Affentrangers vier Regeln für den Erfolg lauten:

–         Wir müssen akzeptieren, dass das Bauen auf der grünen Wiese vorbei ist.

–          Jede Organisation muss wirklich fit sein.

–          Menschen machen den Unterschied.

–          Wer gewinnen will, muss die Spielregeln ändern.

Genau dies getan hat die französische Grossbank Crédit Agricole. Die heute viertgrösste Auslandbank in der Schweiz hat soeben an der Uraniastr. 28 ein neues Private Banking-Center eröffnet. Unter Leitung von Dr. Thomas Wittlin soll es in eiuer Zeit Marktchancen wahrnehmen, wo andere Auslandbanken sich zurückziehen. Die Credit Agricole ist seit 130 Jahren in der Schweiz tätig. Sie arbeitet eng mit der ETH Zürich zusammen, weshalb es nicht erstaunlich ist, dass zur Eröffnung Prof. Dr. Helga Nowotny auftrat. Die renommierte Forscherin für „Social Studies and Science“ erinnerte daran, dass die EU jährlich eine Milliarde Euro für „Research des Unbekannten“ investiere. Big Data werde heute nicht mehr infrage gestellt, sondern es gehe alleine darum, wie es angewendet werde. Der Chief Economist der Bank, Dr. Marie Owens Thomsen, bestätigt: „Wir leben im ‚state of flux’“ und empfahl, man solle weder glauben, was man denke und auch nicht, was man lese. Erfolgreich sei nur, wer „outside the box“ denken könne. Anton Affentranger von Implenia kann dies mit Sicherheit.

 

„Big Brother“ Mathias Döpfner in Zürich

Freitag, den 26. September 2014 um 12:33

Während öffentliche Vorträge von Schweizer Verlegern eher selten und dann noch schlecht besucht sind, war die Aula der ETH Zürich voll besetzt, als Dr. Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, einer Einladung des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung folgend, dort über die Konsequenzen der Digitalisierung für die Medien sprach.

Döpfner, keine Herausforderung scheuend, nannte die Schweizer ein „sympathisch-störrisches Volk“, das freiheitsversessen sei, dies ganz im Gegensatz zu den Deutschen, die offensichtlich staatsbesessen sind. Döpfner, 52, mit einem körperlich wie geistig federnden Auftritt (ohne Manuskript), nannte die Medienbranche „nur das erste Opfer“ der Digitalisierung. Keine andere Branche werde sich dem, mit zeitlicher Verzögerung, in Zukunft entziehen können. Es sei eine faszinierend bedrohliche Entwicklung, die aber nicht zu Kulturpessimismus führen dürfe.

Döpfner, „Big Brother“ der heimischen Kleinverleger, zu dessen Schweizer Reich die Monatszeitschrift „Bilanz“ sowie die Wochenzeitschriften „Handelszeitung“ und „Beobachter“ gehören, äusserte sich markant auch zur Aufgabe des Journalisten. Dieser müsse „zwischen allen Stühlen sitzen und die Balance halten“. Echte Freundschaften zwischen Journalisten und Politikern dürfe es nicht geben.

Schweizer Medienvertreter hörten dies mit Missmut, ist doch gerade die enge Verbindung zwischen Politikern und Journalisten hierzulande ein Kennzeichen echten Erfolgs; angesichts des dauerhaften Personalabbaus durch Schweizer Verlage auch eine Sicherheitsleine für den Umstieg in die staatliche PR-Industrie.

Institutsdirektor Dr. Martin Meyer, als Feuilletonchef der „Neue Zürcher Zeitung“ eine auch in Deutschland anerkannte Grösse, umschiffte derlei Klippen elegant mit dem Verweis auf Mathias Döpfners Herkunft von der Musikkritik. Die beiden Edelfedern genossen den Aufenthalt auf dem Zürcher Olymp, vom lebhaften Beifall begeisterter Zuhörer getragen. Angst vor der Digitalisierung hat keiner von beiden; auch die „Neue Zürcher Zeitung“ plant derzeit, elegant hinter der Nebelwand der Modernisierung verborgen, den redaktionellen Schrumpfungsprozess.

 

Gesundes Essen, was ist das?

Montag, den 22. September 2014 um 15:05

Ob ich mich auf die Kontrollen und Vorschriften des Bundesamtes für Gesundheit verlassen will, ist eher fraglich. Seit dieses Bundesamt, das schon in früheren Jahren mit seiner Werbung unangenehm aufgefallen ist, nun öffentlich seine Sex-Messen feiern lässt und ich als Steuerzahler dazu beitragen muss, sind mir die Beamten in Bern fragwürdig geworden. Man hätte ohnehin den Badener Stadtammann ohne Amt Geri Müller als Hauptdarsteller gewinnen müssen, was die öffentliche Aufmerksamkeit nochmals gesteigert hätte. Was das BAG zulässt oder wem es die Zulassung verweigert, ist ohnehin kaum durchschaubar. Wie die Rose eine Rose eine Rose ist, bleibt die Verwaltung eine Verwaltung eine Verwaltung.

Mehr verlasse ich mich darauf, was Migros, Coop, Volg und andere mit ihren Warenprüfern auf meinem Tisch zulassen. Jeder Flop, der in der Verwaltung nur geheim gehalten wird, bedroht dort den Ruf wie den Umsatz. Auch mein Metzger hat mich noch nie enttäuscht, der Bäcker schon eher, wenn dessen Personal die sechzig Brotsorten, die angeboten werden, nicht mehr zu unterscheiden vermag.

Im Mittelalter war der Mord via Gift ein weit verbreitetes Instrument der Ordnungspolitik. Ob König, Papst, Fürstbischof oder Reichsverweser, der Vorkoster war von Europa bis China ein unentbehrlicher Fachmann, auf dessen Dienste man nicht verzichten wollte. Heute noch reist US-Präsident Barack Obama nur mit einem eigenen Vorkoster um die Welt. Er wird Grund dazu haben, waren es doch die US-Geheimdienste, die – dem immer noch lebenden – Fidel Castro mehrfach die Suppe versalzen wollten, indem sie ihn zu vergiften suchten.

In der Schweizer Gegenwart, wo Handfeuerwaffen fast so verbreitet sind wie in Texas, sind Giftmorde kein Thema mehr. Giftspritzen sind staatlich geduldet, wenn sie nach bestimmten Reglementen zugeführt werden, woraus der Zürcher Tourismus etliche Vorteile zieht, das auch dann, wenn die Betroffenen nur wenige Nächte in der Stadt überleben.

Die giftige Rede bleibt ein weiterhin beliebtes Instrument nicht nur bei Politikern und Talkmastern, in den Boulevardmedien und an der Basler Fasnacht. Sie strömt, unsichtbar wie Schwefeldioxyd, durch die Alpentäler hinab in die Flussauen. Wo sie nicht mehr ausreicht, genügt der giftige Blick, der oft mehr sagt, als der Mund auszudrücken vermag.

Sind wir ein Land der Giftpilze? Nein, denn neben den unscheinbaren Mördern wachsen die strahlenden, nach Lammfleisch schmeckenden Edelwesen. Geniessen wir diese und hüten wir uns vor den Feuerwaffen, sollte ihre Mündung in unsere Nähe kommen.

 

Die FDP tut sich schwer

Mittwoch, den 17. September 2014 um 12:01

Meine Nachbarin im Fitness-Club, eine jüngst erst wiedergewählte Funktionsträgerin der FDP, meinte: „Eigentlich sollte ich bei der Delegiertenversammlung in Zug sein, aber ich habe besseres vor.“  Sie ist eine Perfektions-Schweizerin, will ihren Parteidienst leisten, aber sie zweifelt am Erfolg der Freisinnigen. Ein FDP- Bezirks-Wahlkampfleiter im Kanton Zürich, voller Energie: „Wir haben die richtigen Kandidaten für die Wahlen, aber die Partei zieht nicht.“  Eine langjährige FDP-Wählerin: „Langsam glaube ich, der Pelli war doch besser als der Müller.“ Sie meinte den letzten und den heute amtierenden Präsidenten der FDP Schweiz.

Die FDP Schweiz sucht den Weg zurück zur Volkspartei, den sie seit Franz Steinegger vor gut 20 Jahren verloren hat. Dieser spielte lieber mit dem damaligen SP-Präsidenten Peter Bodenmann Politik über den Furka-Pass; beide Bergler, beide antikapitalistisch im Sinne der Zürcher Bahnhofstrasse, beide ehrgeizig und machtbewusst. Seither ging es mit der FDP bachab, mit der SP etwas weniger.

Die FDP sucht den Weg zurück zur Volkspartei mit dem Wort „Gemeinsinn“. Das sind die „commons“, die gemeinsamen Güter der Bergbauern und der Burgergesellschaften. Es ist das Gegenteil von Gewinnoptimierung, extremen Boni und Massenentlassungen. Die FDP ist damit bei James Rifkin angekommen, der in seinem neuen Buch eine Weltgesellschaft der Zukunft beschreibt, wo es heisst „Und jetzt alle zusammen!“ (Die Null-Grenzkostengesellschaft. Campus Verlag) Natürlich alles unter amerikanischer Hegemonie.

Die Zuger Kuschelübung wurde jäh unterbrochen, als Jusos und SP-Chef Christian Lévrat gleichzeitig Johann Schneider Ammann einen Steuerhinterzieher nannten. Der verwandelte sich stracks in zwei Personen: Einen dazu schweigenden Bundesrat und einen wütenden Privatmann, der ausrief „Das ist eine absolute Frechheit.“ Wenn es um die private oder Firmenkasse geht, löst sich der liberale Gemeinsinn in nichts auf. Hätte er nicht um Verständnis dafür werben können, dass jedermann im Rahmen der Gesetze seinen Vorteil sucht? Dann wäre er ein normaler Bundesrat geblieben, so aber bestätigte er die Vermutungen: Wenn Parteipräsident Philippe Müller im Oktober 2015 nicht den versprochenen Erfolg liefert, muss JSA nach nur vierjähriger Laufzeit als Bundesrat wieder gehen. Didier Burkhalter sagte nichts, lächelte aber geheimnisvoll, wie es seine Art ist.

Derweil tauchen teure ganzseitige Inserate der FDP Schweiz auf, die derart hundskommun gestaltet sind, dass die Schweizer Werbebranche in Scham zusammenbrechen müsste, vom Art Directors Club nicht zu sprechen. Darin steht ein kostümierter Landmann (2% der  Bevölkerung, hoch subventioniert) auf der Spitze des Matterhorns (die FDP ist im Kanton Wallis nahezu bedeutungslos) und markiert den bärenstarken liberalen Fortschritt. Jede urbane Sekretärin/Assistentin würde das besser formulieren und gestalten.

Die SVP ist derweil unter der dynamischen Führung des Industriellen, Kunstsammlers, Multi-Sponsors und Finanzspekulanten Dr. Christoph Blocher klar im Vorteil. Seine Partei hat der FDP die Zusammenarbeit angeboten, was den Aargauer Gipsermeister, Rennfahrer und Immobilienspekulanten Philippe Müller, dem das rhetorische Gewicht seiner Vorgänger abgeht, insofern in Verlegenheit bringt, als die Linksfreisinnigen eine solche Partnerschaft als artfremd ablehnen. Das ist ein Jammer für die bürgerlich-konservativ-kapitalistische Schweiz, der urbane Linksgrüne gegenüber stehen, die einfach jünger, weiblicher und schneller sind.

Wir haben deshalb 12 tolle Monate vor uns.

 

Die Leuthard-Merkel’sche Energiewende ist fraglich

Dienstag, den 16. September 2014 um 15:50

Während die Japaner wieder fleissig Kernkraftwerke bauen, hat sich das Team Merkel/Leuthard auf eine deutsch-schweizerische Energiewende versteift, deren Ergebnisse auf sich warten lassen. Die Dauerbaustelle Energiewende droht zu einem Abfallplatz unerfüllter Hoffnungen zu werden.

Bei laufend steigenden Energiepreisen für den privaten  Endverbraucher, werden auch die Unternehmen immer unzufriedener. Aus Deutschland gibt es, wie üblich immer schneller als bei uns, dazu auch Zahlen:

–        35,8 Prozent aller Handelsfirmen sind negativ und sehr negativ.

–        Das gilt auch für fast jede zweite deutsche Industriefirma

–        Beim Bau und den Dienstleistungen sind es jede 5.und jede 4. Firma, welche die Energiewende negativ und sehr negativ beurteilen.

Diese Zahlen der Deutschen Industrie- und Handelskammer müssen auch uns nachdenklich machen. Viele bei uns sind ärmer geworden durch die steigenden Energiepreise, die abgestürzten Aktien der Schweizer Energiefirmen und die immer schlechteren Zahlungen an die alpinen Energiekantone. Die einstige Energiestadt Olten ist de facto bankrott, weil Alpiq kaum noch Steuern zahlt.

Doris Leuthard hat Erklärungsbedarf, mit welchen Aussichten sie dieses Geschäft im Bundesrat weiter betreiben will. Wie internationale Studien bestätigen, hat seit der Energiewende weltweit das COzwei in der Luft nur zugenommen.

Geplatzt ist auch der Traum der Deutschen, man könne aus der Energiewende eine neue „saubere“ Energie entwickeln, die weltweit applizierbar und verkäuflich sei. Wirklich verdient, haben an diesem Milliarden-Subventionsprogramm bisher nur wenige.

 

Die Schotten brauchen den Schweizer Franken

Montag, den 15. September 2014 um 9:32

Wenn die Bank of England den freiheitsdurstigen Schotten das schwächelnde Pfund verweigert, sollten wir den Schotten den Schweizer Franken als Währung anbieten.

Der Schweizer Franken ist die Währung der Freiheit. Warum sollten wir ihn nicht mit den Schotten teilen, dann auch mit den Katalanen und Basken, den beiden tüchtigsten Völkern Spaniens, die auch die Unabhängigkeit suchen?

Die US-Dollar, die globale Leitwährung, ist eine Währung der Unfreiheit, denn sie begünstigt in erster Linie die Amerikaner. Der Euro ist eine Zwangswährung, die zur Verarmung grosser Teile des deutschen und europäischen Mittelstandes geführt hat. Mit dem Schweizer Franken sind wir bisher nur wohlhabender geworden. Er ist eine heimliche Weltwährung.

 

Profis bleiben ganz ruhig

Donnerstag, den 11. September 2014 um 16:45

Ganz im Gegensatz zu ihren einstigen Revolverhelden im Wilden Westen, die auch bei höchster Anspannung ganz gelassen blieben, um dann als Sieger aus dem „shooting out“ hervor zu gehen, verlangen die US-Amerikaner in Umfragen, ihr Präsident Barack Obama möge gegen den „Islamischen Staat“ in den Krieg ziehen.

Gut, die Amerikaner, vor allem jene im Mittleren Westen, sind aussenpolitisch völlig desorientiert. Sie wissen weder, wo der Irak liegt noch kennen sie Syrien, und den Unterschied zwischen einem gläubigen Moslem und einem Kämpfer der Isi kennen sie schon gar nicht. Sie sind ganz einfach Opfer ihrer eigenen Waffenindustrie oder reaktionärer Politiker.

Ganz anders die Israeli, die wissen und erleben, was im Nahen Osten wirklich vorgeht. Sie bleiben ganz ruhig und unaufgeregt, obwohl ihr Land sich eigentlich am meisten bedroht fühlen müsste von den Kalaschnikow-schwingenden arabischen Helden. Es ist diese besondere Coolness, die auf eigener Stärke beruht, welche die Israeli bisher immer auf dem Siegerpfad gehalten hat.

 

Schweiz/Singapur ein tolles Paar

Dienstag, den 9. September 2014 um 14:31

Wie Singapur seit gut 60 Jahren aufgestiegen ist, wird bei uns gerne übersehen. Die Schweiz, seit mindestens 200 Jahren ein Aufstiegsland, kann nur neidisch nach Osten blicken. Wir müssen Vor- und Nachteile beider Stadtstaaten neu sehen, schreibt Avenir Suisse.

In der Schweiz sind die Kosten zur Erhaltung der eigenen Gesundheit viel höher als in Singapur, auch ist es noch viel teurer, in der Schweiz seine Bildung zu finanzieren und die Infrastrukturkosten in unserem Land (Mieter, Wasser, Elektrizität, Gas) sind ebenfalls überproportional hoch.

Dafür ist es viel billiger, sich in der Schweiz zu besaufen als im Fernen Osten. Derlei beduselt erträgt sich die Wirklichkeit leichter.

 

Sepp Blatter als Sieger

Mittwoch, den 3. September 2014 um 17:00

Zürich darf sich freuen, denn Sepp Blatter wird als FIFA-Präsident im Mai des kommenden Jahres in dieser Funktion für weitere vier Jahre wieder gewählt werden. Die Limmatstadt bleibt damit FIFA-Weltsitz für mindestens weitere vier Jahre; bei einem Michel Platini als FIFA-Präsident wäre eine Pariser Kandidatur nur eine Frage der Zeit gewesen.

Der von Sepp Blatter aus dem Boden gestampfte FIFA-Konzern wird im Frühjahr 2016 der Stadt Zürich ein besonderes Geschenk machen: die Eröffnung des FIFA-Museums gegenüber dem Bahnhof Enge. Diese neue Attraktion wird mit Sicherheit zehntausende von fussballbegeisterten Besuchern aus aller Welt anziehen.

Sepp Blatter feiert im kommenden Jahr das 40jährige Jubiläum seiner Tätigkeit für die Fussball-Weltorganisation. Die Stadt Zürich wird es kaum versäumen, einem ihrer wichtigsten Repräsentanten in der Welt die Honneurs zu machen.

 

 

 
     
     
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