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Zum 1. August: Schweizer Bischöfe attackieren Finanzgesellschaften

30. Juli 2014 um 16:36

Nicht die Migranten, Immigranten und Grenzgänger sind ein Risiko für die Schweizer Gesellschaft, sondern die „unsichtbaren Fremden“ in den Finanzgesellschaften, die ganze Wirtschaftssysteme zusammen brechen lassen. „Gegen das Verschieben von Vermögen ohne Wert zu schaffen, sprechen sich die Schweizer Bischöfe zum 1. August aus. Ihre Botschaft hat der Tessiner Altbischof Giacomo Grampa (Lugano) formuliert, der das Schweizer Volk zur „universellen Geschwisterlichkeit“ aufruft.

Er schreibt: „Die Finanzgesellschaft, die Geld wäscht, ist anonym, hat keinen Namen, kein Gesicht, kein Herz, keine Seele, und nur das Ziel, Geld zu machen.“ Dieser „gefährliche Fremde“ breche nicht in unsere Häuser ein, „aber er nimmt uns hinterhältig in seine Fänge, indem er uns das Gewissen und die Kultur stiehlt.“

Die Schweizer Bischöfe erinnern an die Schweiz als Willensnation, wo gemäss Präambel der Bundesverfassung „das Volk das letzte Wort hat.“ Die Stärke des Volkes messe sich am Wohl der Schwachen, heisst es weiter in der Präambel.

Der Altbischof von Lugano ruft die Schweizer Christen auf, sich ihrer christlichen Identität wieder stärker bewusst zu werden. Wir müssten uns darum bemühen, vor allem den Muslimen unseren Weg der Säkularisation verständlich zu machen.

 

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