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Warum bleibt Graubünden leer?

24. Juni 2014 um 9:06

Der seinen 100sten Geburtstag feiernde Nationalpark in Graubünden ist mit Sicherheit ein schöner Spielplatz für Jäger, Waldhüter, Förster und wenige Tausendschaften stockbewehrter Bergwanderer, welche dieses riesige Gelände mit Gewinn durchwandern.

Darob angeregt, habe ich den Tourenplan in Augenschein genommen:

  • Macun, 8 Stunden, 1412 Höhenmeter.  Zu vergessen.
  • Val Mingèr, 4-5 Stunden, 700 Höhenmeter. Quälerei. Dazu die Empfehlung „Wenn kein ‚pelziger Immigrant‘ (ist wohl ein Bär gemeint) aus Italien den Weg in dieses Tal findet….“ Um Himmelswillen, wir haben den Wolf in Schlieren, das reicht. Bären gehören in den Zoo.

Und so weiter und so weiter, Höhenmeter auf Höhenmeter. Die Bündner Touristiker leben in den Wolken. Weil ich etwa zehn Wochenenden in den Bergen wandere und weitere 15 im Voralpengebiet, kann ich nur bestätigen, dass mit Ausnahme der massentauglichen Berge, wie der Rigi, oberhalb von 1500 Metern meist tote Hose herrscht. Die Menschen laufen nicht 500 Meter aufwärts und das in sommerlicher Hitze. Sie wollen auch keine Wölfe, Bären oder Hirtenhunde zwischen sich und dem Waldrand. Echte Abenteuer-Wanderer, wie die ältere, auch militärisch trainierte Generation manche hatte, gibt es bei uns im Land wenige hundert.

Die Bündner Touristiker täten gut daran, die Shuttles und Berghütten in den Vordergrund zu stellen. Dann gäbe es mehr Touristen auch im Schweizer Nationalpark.

 

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