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Tagesarchiv für 7. April 2014

Schweizer Schlagseite von rechts

Montag, den 7. April 2014 um 15:53

Thomas Held, der einmal eine Stimme der radikalen Linken war, die als Vorstufe des Kommunismus den Sozialismus wollte, hat im „Magazin“ der tamedia-Gruppe, die mit Pietro Supino von einem exMcKinsey-Berater geführt wird, die Angst vor der „Diktatur der Demokratie“ ausgerufen. Wer in den Spitzenetagen der Schweizer Wirtschaft Eingang hat, wie Thomas Held, der Dr. Christoph Blocher punktuell berät, spürt die Angst vor der Schweizer Basisdemokratie allerorten.

Peter Brabeck-Letmathé, VR-Präsident von Nestlé, hat jetzt überaus deutlich gemacht, dass er für Nestlé und dessen vorwiegend globalen Aktionäre arbeitet. Diese aber wollen den Einfluss der Schweiz auf den Konzern einschränken, die Produktion in der Schweiz globalisieren, weniger eine Nestlé-Schweiz als eine weiter globalisierte Nestlé haben.

Was für Nestlé gilt, trifft auch für Novartis, die künftige Lafarge-Holcim oder UBS/CS zu. Unser vom Team Minder-Blocher-SGB verführtes Schweizer Volk will den Rückzug in die alten heimischen Stellungen, assistiert von Philipp Müller, der als Unternehmer nur in einem Aargauer Tal erfolgreich war, während die grossen Konzerne sich die Frage stellen, ob die Schweiz noch ein Land der Zukunft ist.

Sie ist es nur dann, wenn sie nicht die rechte Flanke, sondern das globale Mittelfeld bespielt. Alt Bundesrat Moritz Leuenberger war als Verwaltungsrat der Implenia-Gruppe so wenig erfolgreich wie Kaspar Villiger als Kurzzeit-VRP des UBS-Konzerns. Thomas Held hat es – Trendsetter, der er immer war – erkannt: „Die Diktatur der Demokratie“ ist für die Zukunft der Schweiz ein Hindernis. Es wird noch ein wenig dauern, bis man dies in Bern begreift.

 

 
     
     
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